VERANSTALTUNGSDETAILS

ABGESAGT | KINOTAG im Spessart FORUM Kultur

Freitag, 17. April 2020,
von 16:00 Uhr
 
Kurzbeschreibung:
16 Uhr: Lassie - eine abenteuerliche Reise | 19.30 Uhr: Ich war noch niemals in New York
 
Veranstaltungsort:
Spessart FORUM Kultur

Bad Soden Salmünster / Stadtteil:
Bad Soden
 
Beschreibung:

LASSIE - eine abenteuerliche Reise (16.00 Uhr)

Für den zwölfjährigen Flo bricht eine Welt zusammen: Er muss seine geliebte Collie-Hündin Lassie abgeben, weil die Familie in eine kleinere Wohnung ziehen muss, in der keine Tiere erlaubt sind. Der kluge Vierbeiner kommt in die Obhut des Grafen von Sprengel (Matthias Habich) und dessen Enkelin Priscilla (Bella Bading). Beide nehmen Lassie mit an die Nordsee, wo sie bald die Flucht ergreift. Für die Hundedame beginnt eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland. Eine Reise zurück zu Flo.

Das Besondere an Lassie war neben ihrem markanten Äußeren eines Border Collies immer ihre grenzenlose Intelligenz. Und auch, dass es auf der anderen Seite natürlich einen Zweibeiner gab, der diese Intelligenz für sich zu nutzen wusste. So war die Hündin bereits Lebensretterin, Abenteurerin und dabei schon mal komplett auf sich allein gestellt; in „Lassie“ von Hanno Olderdissen kommen all diese Wesenszüge nun auf nicht mehr ganz so konstruierte Weise zusammen, da Drehbuchautorin Jane Ainscough („Gut gegen Nordwind“) sie in ein lebensecht-klassisches Familienfilmgefüge transportiert. In diesem ist Lassie erst einmal „nur“ Familienhund und bester Freund von Spross Flo, der seine Hündin über alles liebt entsprechend am Boden zerstört ist, als seine Eltern gezwungen sind, Lassie vorerst wegzugeben. All das geschieht innerhalb der ersten zehn Filmminuten.

Wenn Vater Andreas seinen Job als Glasbläser nicht mehr ausüben kann, weil das Handwerk ausstirbt und die Familie Maurer der Rausschmiss aus ihrer Wohnung droht, weil dort keine Tiere erlaubt sind. Und so geht es in „Lassie“ nicht etwa darum, wie es dem jungen Flo gelingen kann, dass Lassie eben doch bei ihm bleibt. Stattdessen greift jener Part, für den die „Lassie“-Abenteuer so bekannt wurden: Der Hund hilft sich selbst. Und die titelgebende abenteuerliche Reise unternimmt die Hündin im Alleingang von der Nordsee bis nach Süddeutschland.

Deutschland 2020, Regie: Hanno Olderdissen, Darsteller: Sebastian Bezzel, Anna Maria Mühe, Nico Marischka, Bella Bading, Matthias Habich, Christoph Letkowski, Jana Pallaske, Justus von Dohnanyi,
Länge: 100 Min., ab 0 J.

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK (19.30 Uhr)

„Ich war noch niemals in New York“ mit Songs von Udo Jürgens erwies sich in deutschsprachigen Landen als großer Publikumsmagnet. Nun gibt es die Verfilmung des beschwingten Musicals, die für gute Laune sorgt, aber auch ziemlich „quietschfidel und turbulent“ ist und zeigt, dass die gesanglichen Qualitäten der Schauspieler manchmal etwas dünn sind.

Lisa Wartberg (Heike Makatsch) ist eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, ihrer Show geht aber die Puste aus. Bevor sie sich darum jedoch kümmern kann, erleidet ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) einen Unfall und Gedächtnisverlust. Das einzige, was sie noch weiß: Sie will nach New York. Deswegen schleicht sie sich als blinde Passagierin auf ein Kreuzfahrtschiff, das nach New York fährt. Lisa und ihr Freund und Helfer Fred (Michael Ostrowski) folgen ihr aufs Schiff, bevor sie die verwirrte Dame jedoch von Bord bringen können, legt es ab. Die Drei gelten nun als blinde Passagiere und müssen ihre Überfahrt abarbeiten. Ärgerlich, besonders für Lisa, aber allen drei stehen fünf erstaunliche Tage bevor, die darüber entscheiden, ob ihr Leben so weitergehen soll, wie es ist, oder ob sie nicht der Liebe eine Chance geben wollen.

Es ist eine beschwingte Geschichte, die hier erzählt wird. Eine, die knallbunt und märchenhaft ist, die in einer unwirklichen Welt der 1950er, gepaart mit den modernen Mitteln der Gegenwart existiert. Das hat etwas Magisches, etwas Befremdliches, aber auch etwas sehr Einlullendes, weil die von reichlich Gefühlsduselei getriebene Geschichte natürlich direkt auf die Gefühlswelt des Zuschauers zielt.

Deutschland 2019, Regie: Philipp Stölzl, Buch: Jan Berger, Alexander Dydyna, Darsteller: Heike Makatsch, Uwe Ochsenknecht, Moritz Bleibtreu, Katharina Thalbach, Michael Ostrowski, 122 Min., ab 0 J.

 
Veranstalter: Internet-Adresse:
Kurbetrieb Bad Soden-Salmünster und Cine-Max GmbH
 
Kosten: Vorverkaufsstelle:
Tages-/Abendkasse: 5,00 € / 7,00 €
 
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