Pressemitteilungen

Ehrenamtliches Engagement wurde honoriert

Dominic Imhof, Hauptamtsleiter der Stadt Bad Soden-Salmünster (rechts) überreicht Christian Schlüter von der Feuerwehr Altenstadt bei der Preisübergabe zum Gewinnspiel der Kurstadt anlässlich des „Internationalen Tag des Ehrenamtes“.

Bad Soden-Salmünster: Preisübergabe im Gewinnspiel für Ehrenamtler im Rahmen des „Tags des Ehrenamtes“.

Aus Anlass des „Internationalen Tags des Ehrenamtes“ am 05. Dezember hatte die Stadtverwaltung Bad Soden-Salmünster über die Social-Media Plattformen Facebook und Instagram ein Gewinnspiel für alle Ehrenamtler ausgerufen. Teilnehmen konnte jeder der sich ehrenamtlich engagiert durch einen Kommentar zu dem Beitrag. Aus allen Teilnehmern wurden anschließend drei Gewinner durch Losentscheid ermittelt. Eine Eintrittskarte für die Salzgrotte gewann Nino Muntoni, welcher bereits seit über 50 Jahren der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster angehört und immer noch aktiven Feuerwehrdienst leistet. Über eine Eintrittskarte für die -110°C Kältekammer freut sich Johannes Amberg, ehrenamtlich Tätig in der Einsatzabteilung der Feuerwehr Ahl und in der Wasserwacht. Der 1. Preis, eine Tageskarte für die Spessart Therme mit Saunabesuch, blieb jedoch nicht in Bad Soden-Salmünster. Dieser ging an einen Feuerwehrmann aus Altenstadt im Wetteraukreis. Christian Schlüter, ebenfalls jahrelange Kraft in der Einsatzabteilung der Feuerwehr Altenstadt, wurde über Facebook auf das Gewinnspiel aufmerksam und versuchte sein Glück. Mit Erfolg wie sich herausstellte.

Die Übergabe des Hauptpreises erfolgte durch den Hauptamtsleiter der Kurstadt, Dominic Imhof, welcher eine langjährige Verbindung zu der Wetterauer Gemeinde hat. Hat er dort doch selbst bis Anfang 2019 bei der Gemeindeverwaltung gearbeitet und war unter anderem auch für die Feuerwehren zuständig. Imhof lies es sich daher nicht nehmen, den Preis persönlich an Christian Schlüter im Feuerwehrhaus Altenstadt zu übergeben. „Es freut mich sehr, dass so viele Ehrenamtler an dem Gewinnspiel teilgenommen haben. Auffällig ist natürlich, dass viele Feuerwehrkameraden sich beteiligten“, so Imhof. Selbstverständlich verdient es aber jeder geehrt zu werden, der sich ehrenamtlich engagiert. Dazu braucht es in der Regel jedoch keine besonderen Preise. Ein ehrliches Dankeschön ist hier schon oftmals mehr Wert als jegliche Sachbezüge. Leisten die Ehrenamtlichen Ihren Dienst doch aus Überzeugung. „Daher können wir es nicht oft genug wiederholen, wie dankbar wir jedem Einzelnen sind, der sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzt“, so Imhof abschließend.

Vorweihnachtliche Besuche stärken die Freundschaft

Von links: Hauptamtsleiter Dominic Imhof, die Bürgermeisterin der Partnerstadt Guilherand-Granges sowie Karin von Sicard mit den Gästen aus Frankreich am Stand des Weihnachtsmarktes in Bad Soden.

Bad Soden-Salmünster: Stände auf den Weihnachtsmärkten in Guilherand-Granges und Bad Soden stärken die Völkerverständigung zwischen den Partnerstädten

Wie in jedem Jahr reiste pünktlich zum 1. Adventswochenende eine Delegation  des hiesigen Partnerschaftsvereins „Verein der Freunde Guilherand-Granges e.V.“ zum  Weihnachtsmarkt nach Guilherand-Granges. Mit im Gepäck, wie immer, Bratwürste, Kartoffelpuffer und natürlich hessisches Bier aus Fulda. Nach dem Erfolg im letzten Jahr durfte aber auch der Glühwein und Spekulatius nicht fehlen.

Bereits am Samstag um 17:00 Uhr öffnete der Markt seine Pforten und sehr schnell war der deutsche Stand von durstigen und  hungrigen Marktbesuchern umlagert. Man tauschte sich aus und freute sich über die große Nachfrage nach den mitgebrachten Produkten. Nicht zu kurz kam aber auch der Dialog zwischen den Gästen aus Bad Soden-Salmünster und den Gastgebern aus Guilherand-Granges. Man führte etliche interessante Gespräche und genoss die Zeit, die man zusammen verbringen konnte.

Nur zwei Wochen später stand bereits der Gegenbesuch unserer französischen Freunde hier in Bad Soden-Salmünster an. Neben Bürgermeisterin Sylvie Gaucher und der Vorsitzenden des „Comité de Jumelage“, Joset Mallet, konnten wir noch viele weitere Gäste in unserer Kurstadt begrüßen. Selbstverständlich wurden diesmal leckere Köstlichkeiten aus der Region rund um unsere Partnerstadt auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Soden angeboten. Die Nachfrage war auch hier groß und unsere Freunde konnten mit „leeren“ Autos nach Hause fahren.

Stadtverordnetenvorsteher Erwin Faulstich begrüßte am offiziellen Abend herzlichst die Gäste aus Frankreich und betonte hierbei, wie wichtig diese Austauschbesuche für den Erhalt der Freundschaft seien. Immerhin feiert man in zwei Jahren das 25jährige Jubiläum. Das ist ein besonderes Zeichen für eine gute Freundschaft. Gibt es doch wenige Freundschaften, die über eine solche Dauer aufrechterhalten werden können. Bei seinem sonntäglichen Besuch begrüßte zudem Hauptamtsleiter Dominic Imhof die Gäste aus Frankreich und überbrachte auch die herzlichsten Grüße von Bürgermeister Dominik Brasch, welcher leider aus gesundheitlichen Gründen unsere Freunde an diesem Wochenende nicht empfangen konnte. „Wir leben eine besondere Freundschaft und freuen uns alle schon auf den Ausbau der deutsch-französischen Freundschaft im kommenden Jahr“, so Imhof. Einen besonderen Dank richtet der städtische Hauptamtsleiter an die Vorsitzende des Vereins der Freunde Guilherand-Granges e.V., Karin von Sicard, sowie an Joset Mallet vom Comité de Jumelage, welche diese beiden Treffen kurz hintereinander perfekt organisiert hatten.

Mit kleinen Projekten zum großen Ziel

Probieren die neuen Fitnessgeräte im Generationenpark aus: Bürgermeister Dominik Brasch und Thomas Dickert, Geschäftsführer von SPESSARTregional

SPESSARTregional fördert Kleinprojekte über ein Regionalbudget – bereits mehrere Vorhaben in Bad Soden-Salmünster umgesetzt

In und um den Kurpark von Bad Soden-Salmünster hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Mit finanzieller Unterstützung des Regionalbudgets von SPESSARTregional (s. Kasten) setzte der Kurbetrieb der Stadt mehrere kleinere Vorhaben um, von denen Parkbesucher wie auch E-Bike-Fahrer profitieren.

Auch wenn die kühlere Jahreszeit noch nicht dazu einlädt, die neuen Angebote in und um den Kurpark in vollen Zügen zu nutzen. Spätestens in einigen Monaten wird dies mit steigenden Temperaturen der Fall sein. So wartet der „Generationenpark“ mit drei neuen Spielgeräten auf. Dieser Teilbereich wurde vor fast zehn Jahren mit LEADER-Mitteln geschaffen und bietet Jung und Alt verschiedene Spiel- und Fitnessmöglichkeiten. „Wir wollen mit unserem Angebot nicht stehenbleiben, sondern das Areal stets weiterentwickeln“, erklärt Bürgermeister Dominik Brasch. Nun wurde der Generationenpark um drei neue Geräte erweitert, mit denen verschiedene Muskelgruppen sowie kognitive Fähigkeiten trainiert werden können. Weiterhin wurden am Teich zwei neue Kurliegen aufgestellt. Das Areal lies die Stadt bereits im vergangenen Jahr erneuern. Nun galt es, den Besuchern den Aufenthalt dort so angenehm wie möglich zu gestalten. Zurzeit befinden sich die Liegen noch in der Winterruhe. Doch im nächsten Frühjahr können sich die Parkbesucher hier in aller Ruhe entspannen.

„Wir freuen uns, dass wir beide Vorhaben mit finanzieller Unterstützung aus dem Regionalbudget von SPESSARTregional umsetzen konnten“, so Bürgermeister Brasch. Mit 13 weiteren Kommunen und zahlreichen regionalen Wirtschafts- und Sozialpartnern ist Bad Soden-Salmünster Mitglied beim Verband SPESSARTregional. Dieser setzt sich seit nunmehr fast 25 Jahren für die Entwicklung des hessischen Spessarts ein und hat dazu ein Regionales Entwicklungskonzept erarbeitet. Umgesetzt wird es mit Fördermitteln des europäischen LEADER-Programms sowie verschiedener anderer Programme. „Mit dem Regionalbudget hat der Verband nun erstmals die Möglichkeit, eigenständig über die Förderung von Kleinprojekten zu entscheiden – sofern sie den Zielen des Entwicklungskonzeptes entsprechen“, erklärt Thomas Dickert, Geschäftsführer von SPESSARTregional. Ein zentrales Handlungsfeld ist dabei „Tourismus und Naherholung“. Dieser Bereich soll u.a. dadurch gestärkt werden, indem attraktive Freizeit- wie auch touristische Angebote weiterentwickelt bzw. neu geschaffen werden und das Angebot Wandern, Radwandern / E-Biken und Mountainbiken optimiert und weiter ausgebaut wird.

Diesem Ziel entsprechen auch zwei weitere Maßnahmen des Kurbetriebs. Um auf die immer stärkere Nachfrage nach E-Bike-Routen in der Region reagieren zu können, wurden drei neue Halbtages- bzw. Tagestouren ausgearbeitet, die an der Tourist-Information starten und enden. Sie führen durch Wälder und Täler bis hinauf in die entlegenen Ortsteile der Bergwinkel- und Spessartgemeinden. „Die Routen richten sich vorrangig an City- und Trekking-E-Biker, von Einsteigern bis Fortgeschrittene“, erklärt Bürgermeister Brasch. Die Touren sind zwischen 22 und 43 Kilometer lang und weisen unterschiedliche Höhenprofile auf. Sie sind nicht beschildert, sondern auf die Nutzung von GPS-Navigationshilfen ausgelegt. Die GPS-Tracks können unter www.badsoden-salmuenster.de/E-Bike-Touren heruntergeladen werden.

Eng verknüpft mit den neuen Touren sind auch die zwei neuen E-Bike-Ladestationen, die vor der Spessart Therme sowie an der Gaststätte „Zum Jossatal“ im Ortsteil Mernes installiert wurden. Gemeinsam mit der Stadt Bad Orb, die ebenfalls zwei Ladestationen errichtet hat, schließt sich Bad Soden-Salmünster damit dem Projekt „Wald erFahren“ an. Bislang auf den bayerischen Spessart beschränkt, will es ein möglichst großflächiges Netz mit Ladestationen aufbauen. Das Besondere an den Bike Energy-Ladestationen: Der Ladevorgang erfolgt akkuschonend mit Ladekabeln für den Außenbereich, d.h. ohne Heimladegerät und Verbleib des Akkus am E-Bike bzw. Pedelec.

Für den Premiumwanderweg „Stolzenthaler Ritterblick“ wurde eine Konzepterstellung zur Aufwertung zum „Leuchtturm-Wanderweg“ durchgeführt. Hiermit sollen thematisch insbesondere Großeltern mit Enkelkindern erreicht werden. Das Konzept wird Anfang 2020 vorgestellt. Weiterhin wurden im Kurpark Bad Soden zudem über das Regionalbudget je zwei Kurliegen und Sitzbänke aus Holz zur Schaffung einer besseren Aufenthaltsqualität sowie Müllbehälter installiert.

Für die insgesamt sechs Vorhaben erhielt der Kurbetrieb Bad Soden-Salmünster rund 45.000 Euro aus dem Regionalbudget von SPESSARTregional. Insgesamt wurden in diesem Jahr zwölf Kleinprojekte in der Region mit rund 120.000 Euro aus dem Regionalbudget gefördert. „Sie tragen allesamt dazu bei, in kleinen Schritten die gesteckten großen Ziele zu erreichen“, berichtet Geschäftsführer Dickert. „Und wir hoffen, auch im nächsten Jahr über dieses neue Förderinstrument kleinere Vorhaben finanziell unterstützen zu können“.

Ein Budget für die Region

Seit 2019 stellt das Hessische Umweltministerium einmal im Jahr Lokalen Aktionsgruppen in Hessen – somit auch dem Verband SPESSARTregional – ein Regionalbudget zur Umsetzung von Kleinprojekten zur Verfügung. Auch 2020 verfügt SPESSARTregional über solch ein Budget, für das noch bis 15. Februar 2020 Anträge auf Förderung gestellt werden können.

Gefördert werden Kleinprojekte mit maximal 20.000 Euro zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Förderquote liegt bei 80 Prozent der Bruttokosten. Voraussetzung ist, dass die Projekte in der Gebietskulisse von SPESSARTregional in Orts- und Stadtteilen mit bis zu 10.000 Einwohnern umgesetzt werden (Ausnahmen möglich) und der Zielsetzung des Regionalen Entwicklungskonzeptes von SPESSARTregional entsprechen. Die Auswahl der zu fördernden Projekte obliegt dem LEADER-Entscheidungsgremium, d.h. den Mitgliedern von SPESSARTregional. Die Projekte müssen im Zeitraum 1. April bis 15. Oktober 2020 umgesetzt werden.

In 2020 können Kleinprojekte in den Bereichen Dorfentwicklung und Dorfmoderation (betrifft z.B. dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtungen, Multifunktionshäuser, Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung, Freizeit- und Naherholungseinrichtungen) sowie Dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen gefördert werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an SPESSARTregional, 06059-9069606, info(at)spessartregional.de. Nähere Informationen zum Regionalbudget finden Sie unter: www.spessartregional.de

Kurstadt-Informationen in sozialen Netzwerken

Bürgermeister Dominik Brasch (2.v.l.) und Hauptamtsleiter Dominic Imhof (2.v.r.) präsentieren mit dem „Social-Media-Team“ der Stadt (vorne v.l.: Mara Kreis, Andrea Ladenthin, Stefan Wolf u. Larissa Bös) den städtischen Auftritt auf Facebook und Instagram.

Bad Soden-Salmünster: Aktuelle News der Stadt Bad Soden-Salmünster gibt es jetzt auch auf Facebook & Co. Regelmäßiger Video-Podcast des Bürgermeisters zu wichtigen Themen.

Die Verwaltung der Stadt Bad Soden-Salmünster erweitert zum Jahresende hin ihr bereits breit gefächertes Informationsangebot. Wie Bürgermeister Dominik Brasch vermeldet, ist die Kurstadt ab sofort auch auf mehreren Social-Media-Plattformen vertreten. Neben den bisher bekannten städtischen Informationsquellen wie der Homepage oder der kostenlosen Stadtzeitung gibt es ergänzend auch Informationen über Facebook und Instagram. Zusätzlich zu den Informationen in Bild und Schrift wird Bürgermeister Brasch zukünftig regelmäßig über „Video-Podcasts“ zu aktuellen Themen, Projekten und weiteren wissenswerten Dingen berichten. Damit Jedermann auf die Videos zugreifen kann, werden diese zentral über YouTube bereitgestellt. Brasch betont, dass man über die Social-Media-Plattformen insbesondere die jüngeren Menschen in der Stadt erreichen möchte. „Der Video Podcast stellt dabei eine zeitgemäße und innovative Form der Kommunikation mit dem Bürger dar. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung gehen mutig neue Wege und freuen sich über den bislang guten Zuspruch zu den neu geschaffenen Angeboten“, führt der Verwaltungschef weiter aus.

 

Damit alle „Follower“ auch regelmäßig mit Informationen versorgt werden und man auf Beiträge, Kommentare und insbesondere Anfragen schnell reagieren kann, wurde extra ein „Social-Media-Team“ im städtischen Hauptamt eingerichtet. Hauptamtsleiter Dominic Imhof wird zusammen mit seinen Kollegen Larissa Bös, Stefan Wolf und Mara Kreis die städtischen Auftritte pflegen und auf dem Laufenden halten. Die grafische Gestaltung erfolgt durch Andrea Ladenthin. Imhof betont, dass für ihn eine schnelle Reaktionszeit wichtig ist. Daher ist es gut, dass viele Kräfte mit in diese Aufgabe eingebunden werden. Außerdem können gerade die jungen Kollegen ihre Interessen für diese Plattformen beruflich zu unseren Gunsten mit einbringen.

Solarstrom in Bad Soden-Salmünster

Thorsten Eurich von der next energy GmbH aus Brachttal in einem der seiner vielzähligen Solar-Parks

Bad Soden-Salmünster: Entlang der A66 soll ein Solar-Park auf einer Fläche von 3 Hektar entstehen. Die städtischen Gremien haben dem Vorhaben zugestimmt.

Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung der Kurstadt sind der Ansicht, dass mit Blick auf den Klimawandel der Ausbau der erneuerbaren Energien dringend geboten ist. Durch die räumliche Nähe zum vorhandenen Gewerbegebiet „Rauher Berg“ sei das Grundstück der Firma „next energy“ geeignet, um dort eine Großflächen-Photovoltaikanlage zu erstellen.

Aus den angeführten Gründen befürworten die städtischen Gremien die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit Vorhaben- und Erschließungsplan, der in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 18.11. final beraten und entschieden worden ist. Parallel dazu müsste im nächsten Schritt auch der Flächennutzungsplan geändert werden.

Thorsten Eurich, Geschäftsführer der next energy GmbH aus Brachttal, stellte im Rahmen der vorgenannten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung das Unternehmen vor, das sich seit 20 Jahren „als Architekt und Wegweiser“ für eine erfolgreiche Energiewende sieht. Eurich betonte den Vorteil, dass regionaler Strom von Firmen, Betrieben und Bürgern bezogen werden könne und der Strom sogar preiswerter zu haben sei als konventionell erzeugter Strom. Auf der landwirtschaftlich benachteiligten Fläche mit etwa dreieinhalb Hektar sollen rund 8 500 Solar-Module jährlich 2,7 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Mit diesem Ertrag könnten etwa 1 000 Haushalte pro Jahr mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Und: „Durch die Anlage lassen sich jährlich 2 200 Tonnen Treibhausgase einsparen“, so Eurich.

Die Fläche auf derer der Solar-Park entstehen wird, wird weiterhin als Grünlandfläche bewirtschaftet. In ähnlichen Projekten sei diese zur Weidehaltung von Schafen genutzt worden. Aber auch eine Dammwild-Haltung wurde andernorts schon umgesetzt. Dies sei laut Eurich möglich weil sich die Solarmodule in einer ausreichenden Höhe befinden, so dass die Tiere darunter durchlaufen könnten. Auch sei eine Nutzung des Grundstückes nach einem Rückbau der Module uneingeschränkt möglich, da keine Beton-Fundamente für die Errichtung erforderlich seien.

Ähnliche Projekte wurden durch die next energy GmbH bereits in mehreren Kommunen des Main-Kinzig-Kreises umgesetzt. So unter anderem in Gelnhausen und Nidderau. Hierbei werden in aller Regel brach liegende Flächen wie z.B. ehemalige Mülldeponien zur Schaffung von Solar-Parks sinnvoll genutzt.

Bürgermeister Dominik Brasch befürwortet den Schritt in Richtung „regenerative Energien“ und unterstützt das Vorhaben der next energy GmbH in Bad Soden-Salmünster. „Die städtischen Gremien haben kürzlich erst beschlossen, dass unsere Stadt eine „Klima-Kommune“ wird. Da ist es selbstverständlich, dass wir ein solches Projekt unterstützen und unserer Verantwortung entsprechend handeln“, so Brasch.

 

Bildquelle: next energy GmbH

Bad Soden-Salmünster rüstet im Kampf gegen den plötzlichen Herztod auf

Unser Bild zeigt bei der Spendenübergabe (v.l.n.r.): Ausschussvorsitzender für Stadtentwicklung/Wirtschaftsförderung/Planung und Verkehr Hans-Georg Schiesser (GWL), Manfred Habig (EDEKA Habig), Heike Pfudel-Schwarz (Modehaus Kosidlo), Bürgermeister Dominik Brasch

Bad Soden-Salmünster: Unternehmen EDEKA Habig und Modehaus Kosidlo übergeben Spenden an Stadtentwicklungsausschuss

Heike Pfudel-Schwarz vom Modehaus Kosidlo und Manfred Habig von EDEKA Habig spendeten für weitere Automatische Externe Defibrillatoren im Stadtgebiet und in den Stadtteilen. Im Zusammenspiel der Herzdruckmassage und der frühzeitigen Defibrillation durch Laienhelfer kann der therapiefreie Intervall bei einem Herzkreislaufstillstand bzw. bei Herzkammerflimmern bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes verkürzt werden und die Überlebenswahrscheinlichkeit von Menschen nach einem Herzinfarkt kann dadurch signifikant verbessert werden. Fünf Automatische Externe Defibrillatoren sind bereits auf dem Gebiet der Stadt inkl. Stadtteilen verfügbar. Sechs weitere Geräte kommen nun hinzu, um im Kampf gegen den plötzlichen Herztod gut gerüstet zu sein. Ausschussvorsitzender Hans-Georg Schiesser: "Ich hoffe, dass das Beispiel der beiden engagierten Unternehmer Schule macht und wir uns im Kampf gegen den plötzlichen Herztod auch mit Spendengelder noch besser aufstellen können. Jeder Euro hilft." Auch Bürgermeister Dominik Brasch zeigte sich sehr erfreut über das finanzielle Engagement der beiden Unternehmen und über das Ergebnis die Stadt Bad Soden-Salmünster inklusive der Stadtteile wieder ein bisschen sicherer zu machen.

Umbauarbeiten im Huttenschloss

Das entkernte Obergeschoss im Huttenschloss.

Bad Soden-Salmünster: Huttenschloss soll bewohnt werden. Rohbauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen / Vergabe in Kürze.

Das Huttenschloss liegt mitten im Herzen von Bad Soden. Sein Hauptgebäude entstand bereits im Jahr 1536. Ende des 16. Jahrhunderts war es nochmals erweitert worden. Künftig soll das Schloss öffentlich genutzt, aber auch in vier Wohnungen bewohnt werden.

Inzwischen seien alle Entkernungsarbeiten erfolgt, die keine statische Wirkung hätten, berichtet der städtische Architekt Matthias Engelkamp. Noch in diesem Jahr sollen die Rohbauarbeiten beginnen. Mit einer Vergabe der bereits ausgeschriebenen Rohbauarbeiten sei in Kürze zu rechnen. Und im kommenden Jahr sollen diese Arbeiten voraussichtlich zum Abschluss kommen, so Engelkamp. Sodann soll mit den Arbeiten an der Aufzugsanlage begonnen werden. Die ist notwendig, damit sowohl das Kellergeschoss als auch das Erdgeschoss künftig barrierefrei zu erreichen sein werden. Dazu müsse auch der Außenbereich umgestaltet werden.

Denn in den unteren Etagen sollen künftig zum Beispiel Trauungen möglich sein. Es sollen Räume für Vereine geschaffen werden. Veranstaltungen wie Bücherlesungen, Konzerte, Kleinkunst, Kabarett, Comedy oder Chanson finden im Huttenschloss künftig eine Heimat.

Die beiden Obergeschosse werden zu Wohnungen ausgebaut. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind jeweils zwei Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 330 Quadratmetern geplant. Die kleinste Wohnung habe etwa 63 Quadratmeter und die größte etwa 116 Quadratmeter, so Matthias Engelkamp.

Bis ins 19. Jahrhundert war das Huttenschloss kontinuierlich von verschiedenen Linien der Familie von Hutten bewohnt worden.

Anfang des 20. Jahrhunderts kaufte der Garnfabrikant Adolf Kraft das Huttenschloss und nutzte es als Sommerresidenz. Anschließend diente es als Sitz verschiedener Unternehmen.

Seit Anfang der 1990er-Jahre, als das Huttenschloss in städtischen Besitz übergegangen war, bemühten sich die „Schlossgeister“, eine Gruppe ehrenamtlicher und handwerklich engagierter Bad Sodener Bürger, um das Huttenschloss. Sie sammelten Spenden und setzten die eigene Arbeitskraft ein. In dieser Zeit entstand ein Anbau für Nebenräume wie Küche, Lager und Toiletten. Die Schlossgeister bauten den historischen Teil des Kellergeschosses in Eigenleistung aus und hielten die historischen Räume im Erdgeschoss instand. Sie richteten Fassade und Außenanlagen her und machten das Huttenschloss so zu einem Blickfang in der Innenstadt Bad Sodens.

Allerdings steht das Schloss seit dieser Zeit im Wesentlichen leer und wurde nur sporadisch, etwa als Spielort von Theateraufführungen oder für die Präsentation eines „Herbstzimmers“, das vom Geschichtsverein mit Möbeln der Möbeltischlerei Herbst bestückt worden war, bei Stadtführungen aufgeschlossen. Dieses Herbstzimmer werde im Anschluss an die Renovierungsarbeiten wieder besichtigt werden können, erklärt Matthias Engelkamp. Das sei derzeit wegen der Baustelle nicht möglich.

Die umfangreiche Renovierung und Umgestaltung des Huttenschlosses durch die Stadt Bad Soden-Salmünster könne mit unterstützenden Mitteln aus dem Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ vom Land Hessen erfolgen. Grundsätzlich solle die durch die „Schlossgeister“ geplante Grundstruktur mit Auslagerung der Nebenräume in den Anbau erhalten bleiben und möglichst wenig an den bereits geschaffenen Räumen im historischen Bereich verändert werden, erklärte Engelkamp.

 

Bild- und Textquelle:

B. Kruse / GNZ

Erfolgreiche Bepflanzung des Palmusackerkreisels

Naturgartenplaner Ralf Geyer erklärt den Helfern, wie sie die Blumenzwiebel im Palmusackerkreisel zu pflanzen haben.

Bad Soden-Salmünster: Zahlreiche Helferinnen und Helfer sind dem städtischen Aufruf gefolgt und haben 8000 Blumenzwiebeln gepflanzt.

Mit einer einwöchigen Verspätung wurden auf dem Palmusackerkreisel in Salmünster 8000 Blumenzwiebeln gepflanzt, welche ab dem kommenden Jahr für eine prächtige Blühtracht sorgen und den Insekten Nahrung liefern sollen. Der ursprünglich am 19. Oktober anberaumte Termin musste aufgrund der schlechten Wetterprognose abgesagt werden. Dass das Wetter an diesem Tag dann aber doch hervorragend war konnte keiner ahnen. Dank der sehr guten Kommunikation konnte die Pflanzaktion dann aber eine Woche später am 26. Oktober wie geplant durchgeführt werden. Zahlreiche Helferinnen und Helfer von jung bis alt haben sich früh morgens eingefunden. Darunter auch etliche Mitglieder der Pfadfindergruppe „DPSG Heilig Kreuz Ahl-Salmünster“.

Naturgartenplaner Ralf Geyer erklärte am Kreisel, warum dort neben den bereits im Sommer gepflanzten und gesäten 50 Arten heimischer Stauden und Sträuchern nun noch je 1000 Wildtulpen und Krokusse sowie je 3000 Narzissen und Traubenhyazinthen (alles alte heimische Sorten) in die Erde kommen sollten. Schon früh im Jahr soll damit den Insekten Nahrung zur Verfügung stehen. Wie Geyer erzählte, werde noch Schlüsselblumensamen ausgesät und im Frühling soll die ganze Fläche dann gelb erblühen. Während viele Insekten reichlich Nahrung finden, gibt es andere, die nur von bestimmten Pflanzen leben können. Das bunte Beet soll möglichst vielen von diesen eine Lebensgrundlage bieten.

Lebensraum bieten zudem der liegende Baumstamm, der mit Steinen durchsetzter Boden und der „Sandbunker“ des dort stehenden Golfers. Auch noch stehende Stängel und Halme bieten den verschiedensten Insekten Platz für ihre Brutröhren und -plätze.

Bürgermeister Dominik Brasch, der mit seiner Familie selbst Hand anlegte, verwies auf das große Engagement der Stadt zur Aktion „Main-Kinzig blüht – wir machen mit“. An vielen Orten in der Stadt habe es diesen Sommer und Herbst blühende Flächen gegeben und der Kreisel sei nun eine weitere. Er nannte den Kreisel eine Art Bürgerprojekt, denn der Zuspruch zur neuen Gestaltung sei enorm, örtliche Betriebe sowie der Golfclub haben in vorangegangen Schritten bereits finanzielle sowie organisatorische Hilfe geleistet und die hohe Teilnehmerzahl an der Pflanzaktion zeige, wie sich die Bürgerinnen und Bürger mit dem Projekt identifizieren würden. Einen besonderen Dank sprach Brasch in diesem Zusammenhang dem städtischen Bauhof aus, der mit der fachlichen Unterstützung durch Ralf Geyer in vielen Stunden Arbeit blühende und ökologisch sinnvolle Flächen in der Kurstadt geschaffen habe.

„Unser Bauhof hat hier tolle Arbeit geleistet!“ sind sich Bürgermeister Brasch und die Teilnehmer einig.

Für die Planung und Durchführung der Pflanzaktion ging ein Wort des Dankes ebenso an Bernd Stoos von der Stadtverwaltung.

Im Anschluss streute Ralf Geyer die 8 000 Blumenzwiebeln auf der Fläche aus, und dann hieß es Löcher graben, die Zwiebeln hineinlegen und mit Erde bedecken. Während die kleinen Zwiebelchen nicht sehr tief in den Boden müssen, benötigen die großen die doppelte Tiefe ihrer Größe als Deckung. Nach getaner Arbeit stärkten sich alle nebenan im Hof von Maler Honikel an Getränken und einem kleinen Imbiss.

Einblick in die Kläranlage

(von rechts) Bürgermeister Dominik Brasch mit dem Team der Kläranlage: Andreas Heilmann, Manuel Desch, Enrico Hartmann und Nicolai Schöppner.

Bad Soden-Salmünster: Umfangreiche Aufgaben fallen täglich im Bereich der Kläranlage an.

Ein Bild von den Aufgaben und der Leistungsfähigkeit der städtischen Kläranlage in Salmünster machten sich kürzlich Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit Dominic Imhof, dem Haupt- und Personalamtsleiter der Kurstadt. „Vielen sind die anfallenden Aufgaben in der Kläranlage nicht bewusst. Es ist für jeden selbstverständlich, dass bei der Betätigung der Klospülung oder des Wasserhahns das verbrauchte Wasser abläuft und irgendwo gereinigt wird“, so Brasch. Dass hier jedoch ein komplexes System dahintersteht, ist so nicht sofort ersichtlich.

Hier kommen die vier Bediensteten der Kläranlage Salmünster ins Spiel. Diese überwachen die Reinigung und Aufbereitung des Abwassers mittels einer umfangreichen und modernen Technik. Aber auch die Wartung der Geräte und Reinigungsbecken gehört zu ihren Aufgaben. Verantwortlich für die Abläufe ist der Leiter der Kläranlage, Andreas Heilmann. Er wird hierbei durch Enrico Hartmann, Nicolai Schöppner und Manuel Desch unterstützt. Mit dem letztgenannten Manuel Desch konnte man sogar eine junge Kraft eigenständig ausbilden. Herr Desch hat dieses Jahr erfolgreich seine Prüfung absolviert und konnte in der Kläranlage übernommen werden.

Die Abwasseraufbereitung erfolgt im Gebiet der Stadt Bad Soden-Salmünster durch die Kläranlage in Salmünster, an welche bis auf Mernes alle Stadtteile angeschlossen sind. Der Stadtteil Mernes verfügt über eine eigene Kläranlage, welche ebenfalls durch das Personal der Kläranlage Salmünster mitbetreut wird. Die reine Schmutzwassermenge betrug im Jahr 2018 in Salmünster 1.821.436 m³ und 38.458 m³ in Mernes. Das Regenniederschlagswasser hier noch nicht eingerechnet. So werden im Schnitt 4.800 m³ Schmutzwasser an trockenen Tagen und bis zu 18.000 m³ Schmutzwasser an Regentagen in den beiden Kläranlagen gereinigt. Weiterhin werden durch das Personal in der Kläranlage 22 Regenüberlaufbecken, 5 Pumpen und ein Staukanal betreut.

„Leider wird die Arbeit der Klärwärter immer wieder dadurch erschwert, dass Gegenstände über den Abwasserkanal entsorgt werden, welche dort nichts zu suchen haben“, führt Andreas Heilmann aus. Gerade Essensreste sollten über die Komposttonne entsorgt werden. Weiterhin erschweren Feuchttücher, Küchenpapier und Wattepads die Arbeit in der Kläranlage, da diese sich in den Maschinen verfangen.

Die Besucher aus dem Rathaus zeigten sich beeindruckt. „Die Mitarbeiter der Kläranlage leisten tagtäglich eine unverzichtbare Arbeit für all unsere Bürgerinnen und Bürger“ führen Brasch und Imhof gemeinsam aus. „Die Arbeit ist keine einfache und fordert von den Kollegen, nicht nur aufgrund der täglichen Geruchsbelastung, einiges ab und verdient deshalb Respekt.“

Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit

Von links: Thomas-Otto Schneider (Vorsitzender des Kreisverbandes Schlüchtern-Gelnhausen der Europa-Union Deutschland), Stadträtin Marie-Luise Schönherr (Schlüchtern), Thomas Mann, Erster Stadtrat Werner Wolf (Bad Soden-Salmünster), Dominic Imhof (Hauptamtsleiter Bad Soden-Salmünster) und Carsten Ullrich (Kreistagsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Sinntal)

Bad Soden-Salmünster: Thomas Mann war Festredner bei den diesjährigen Feierlichkeiten im Spessart Forum Kultur.

Die Stadt Bad Soden-Salmünster feierte zusammen mit der Europa-Union Deutschland – Kreisverband Schlüchtern-Gelnhausen am 03. Oktober den 29. Jahrestag des Tags der Deutschen Einheit. Für diese Veranstaltung konnte kein geringerer als der ehemalige Europaabgeordnete Thomas Mann gewonnen werden. Eröffnet wurde die Veranstaltung musikalisch durch die Jugendorchester des Musikvereins 1921 Salmünster e.V. und von Cäcilia Bad Soden 1920 e.V. „Starker Sound“ unter der Leitung der Dirigenten Carmen Merz und Joschi von Sarközy mit der Europahymne. Erster Stadtrat Werner Wolf begrüßte die Besucher im Spessart Forum Kultur und ging in seiner Ansprache auf den Prozess der Wiedervereinigung, welcher bis heute noch nicht abgeschlossen ist, ein. „Eine vollständige Wiedervereinigung ist erst dann erreicht, wenn man nicht mehr zwischen Ost und West oder alten und neuen Bundesländern unterscheidet“, führt Wolf aus. Weiterhin überreichte Wolf den Jugendorchestern ein Dankeschön für die musikalische Gestaltung der Feierlichkeit und dankte zudem den Bediensteten der Stadtverwaltung sowie des Kurbetriebs für die Organisation der Veranstaltung.

„Ich bin Hesse und Deutscher und Europäer. Das eine schließt das andere nicht aus.“ Dieses Statement fasst die ebenso patriotische wie pro-europäische Haltung von Thomas Mann zusammen, welcher die Festansprache zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit hielt.

Die energische und facettenreiche Rede des CDU-Politikers aus Schwalbach, der von 1994 bis zur Europawahl im Mai dieses Jahres Mitglied des Europäischen Parlaments gewesen ist, mündete in der Erkenntnis, dass der Nationalfeiertag des wiedervereinten Deutschlands zugleich einen Auftrag enthalte: „Federführend zu sein für den Zusammenhalt in ganz Europa.“

Das Stichwort Zusammenhalt mit dem Untertitel „von der Sprechblase zur Realität“ markierte einen von insgesamt sechs Denkanstößen, die der überzeugte Europäer Thomas Mann den knapp 200 Gästen und Besuchern mit auf den Weg gab. Darin fanden sich ebenso mahnende Worte zu gegenwärtigen Entwicklungen wie auch Lösungsansätze zum Gegensteuern. Und ein Aufruf, der – nicht zuletzt durch den Brexit entstandenen – Krisenstimmung in Europa durch das mutige Aufschlagen neuer Kapitel europäischer Integration zu begegnen.

Die Feierlichkeit wurde nach einer kurzen Abschlussrede durch den Vorsitzenden der Europa-Union Deutschland, Kreisverband Schlüchtern-Gelnhausen, Herrn Thomas Otto Schneider mit der Nationalhymne beendet. Im Anschluss der Feierlichkeiten konnten sich die Anwesenden bei einem kleinen Sektempfang noch austauschen.

Verleihung des Stadtsiegels an Bernfried Hubert

Bad Soden-Salmünster: Bernfried Hubert wurde im Rahmen seines 70. Geburtstages für sein ehrenamtliches Wirken geehrt.

Damit hatte er wohl nicht gerechnet. Bernfried Hubert feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag mit Familien, Freunden und Vereinsvertretern. Initiiert durch den Stadtverordneten Jürgen Franz (CDU) haben die Mitglieder des Magistrats sowie des Präsidiums der Stadt Bad Soden-Salmünster kurzerhand dem Antrag auf Verleihung des Stadtsiegels an Bernfried Hubert zugestimmt. Das Stadtsiegel wurde Hubert im Rahmen der Feierlichkeiten zu seinem Geburtstag durch Bürgermeister Dominik Brasch verliehen.

In seiner Laudatio ging Bürgermeister Brasch dabei auf die zahlreichen Stationen im ehrenamtlichen Wirken von Herrn Hubert ein und lobte dessen unermüdlichen Einsatz zur Belebung und zum Erhalt des Vereinslebens in Bad Soden-Salmünster und  dem Huttengrund im Speziellen. So war er u.a. Schriftführer (im Gründungsjahr 1978) der SG Huttengrund, Jugendleiter (1983),  2. Vorsitzender (1987-1988), Spielausschussmitglied (1989-1994 u. 2005-2011), stellv. Spielausschussvorsitzender (1992-1994), Hauptkassierer (2011 – heute). Er war 10 Jahre 1. Vorsitzender des Fußball Förderverein der SGH. Weiterhin ist er  Mitglied des Jugendfußball-Fußballfördervereins BSS, Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender. Er ist Gründungsmitglied der „Interessengemeinschaft Huttengrundhalle“. Auch in der heimischen VR-Bank war er über mehrere Jahrzehnte Mitglied des Aufsichtsrates.

Aber auch politisch hat sich Hubert für die CDU in den vergangenen 42 Jahren immer wieder in der Kurstadt eingebracht. So war er unter anderem von 1977-2001 und von 2006 – 2011 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und von 1978-1985 Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses. Von 1997 bis 1999 gehörte er zudem noch der Wirtschaftsförderungskommission an.

„Freiheit im Denken und in der Meinungsbildung kennzeichnete schon immer Ihr Wirken für unsere Stadt in ganz besonderer Weise“ so Bürgermeister Dominik Brasch in seiner Rede „Freiheit besteht für Sie – ganz im Sinne von Albert Camus – nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.“

Pflichtbewusst und über die Maßen engagiert, dies verband auch der Antragsteller zur Siegelverleihung, Stadtverordneter und Wegbeleiter Jürgen Franz, das Wirken von Herrn Hubert und überbrachte deren Ehefrau Maria, gemeinsam mit Bürgermeister Brasch einen Blumenstrauß als kleines Dankeschön.

25jähriges Dienstjubiläum

Ihr 25jähriges Dienstjubiläum feierten Thorsten Karuth und Corinna Wallner (vorne). Zu den Gratulanten gehörten (von links) Ordnungsamtsleiter Christian Buhl, Bürgermeister Dominik Brasch, Michael Harnischfeger vom Personalrat sowie Personalamtsleiter Dominic Imhof

Bad Soden-Salmünster: Corinna Wallner und Thorsten Karuth stehen seit einem viertel Jahrhundert im Dienst der Stadt Bad Soden-Salmünster

Bereits Anfang September fand ein doppeltes Dienstjubiläum in der Verwaltung der Kurstadt statt. Ein viertel Jahrhundert im Dienst der Stadt Bad Soden-Salmüster galt es für Corinna Wallner und Thorsten Karuth zu feiern. Zu den Gratulanten gehörten neben Bürgermeister Dominik Brasch auch der städtische Personalamtsleiter Dominic Imhof, Michael Harnischfeger für den Personalrat und Ordnungsamtsleiter Christian Buhl.

Beide Jubilare begannen Ihre Verwaltungsfachangestelltenausbildung bei der Stadt Bad Soden-Salmünster am 01.09.1994. Nach der bestandenen Ausbildungsprüfung wurde Corinna Wallner 1997 in die Stadtkasse übernommen. 2001 erfolgte die Versetzung ins Standesamt wo sie am 01.03.2002 nach bestandener Prüfung zur Standesbeamtin der Stadt Bad Soden-Salmünster ernannt wurde. Seit dem hat sie bereits unzähligen Paaren ins Eheglück verholfen. Sie selbst identifiziert sehr sich mit der Stadt und ihrer Arbeit. Gerade das Personenstandsrecht kennt so viele Fallstricke, bei welcher die tägliche Routine nie langweilig wird.

Thorsten Karuth wurde nach seiner bestandenen Ausbildung direkt in den Bereich der Stadtwerke eingesetzt. Bis auf eine kurze Auszeit im Rahmen des Grundwehrdienstes hat er auch in seiner gesamten Laufbahn diesen Bereich begleitet. Hierbei sind unter seiner Federführung bereits unzählige Projekte im Stadtgebiet umgesetzt worden. So hat er jüngst im Rahmen des Baus des Obertorkreisels im Stadtteil Salmünster den städtischen Part mitbegleitet.  

Bürgermeister Brasch schätzt sich glücklich, auf zwei so erfahrene Kräfte im städtischen Rathaus zurückgreifen zu können. „Beide haben sich über Jahre hinweg ein unschätzbares Wissen angeeignet, von welchem unsere Stadt nur profitieren kann“, so Brasch. Er wünscht beiden Jubilaren eine weiterhin gute Zeit und hofft, dass man das nächste Dienstjubiläum in 15 Jahren ebenfalls bei der Stadt Bad Soden-Salmünster feiern wird.     

Freude über nasse Füße

Haben – zumindest mit den Füßen – das neue Becken bereits erfolgreich getestet (von links): Kurdirektor Stefan Ziegler, Bürgermeister Dominik Brasch und Bauamtsleiter Matthias Engelkamp.

Bad Soden-Salmünster: Neues 25-Meter-Becken in der Spessart-Therme wurde mit Wasser gefüllt. Erste Tests bestanden.

Das erste Wasser ist im Becken: Bürgermeister Dominik Brasch, Bauamtsleiter Matthias Engelkamp und Kurdirektor Stefan Ziegler haben sich vom reibungslosen Ablauf der ersten Befüllung des fertiggestellten Anbaus an die Spessart-Therme mit drei 25-Meter-Schwimmbahnen überzeugt. Die modern gestaltete Schwimmmöglichkeit mitten im Kurgebiet soll ab Mitte Oktober Platz für die zahlreichen Schulklassen im Stadtgebiet und in der Region bieten.

Auch ein Kindergarten habe Interesse am Schwimmen im neuen Becken angemeldet, teilt die Stadtverwaltung mit. Weiterhin seien Zeiten für die schwimmsporttreibenden Vereine wie DLRG und Wasserwacht bereits reserviert.

Nach der Befüllung des Beckens fand unter Aufsicht des Gesundheitsamtes ein obligatorischer Färbetest im neuen Becken statt. Dabei sei festgestellt worden, dass die komplette Durchströmung des Beckens den aktuellen Vorschriften entspreche und somit eine weitere Marke auf dem Weg zur Eröffnung erreicht worden sei.

Bürgermeister Brasch freut sich, dass „es nicht mehr weit bis zur endgültigen Eröffnung des Schwimmbeckens ist.“ Brasch stellt nochmals die Bedeutung des 25-Meter-Beckens für den Schul- und Vereinssport in den Blickpunkt: „Die Stadt Bad Soden-Salmünster stellt mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises für die nächsten Jahrzehnte den Schulschwimmsport in unserer Stadt und der Region sicher.“

Bauamtsleiter Engelkamp skizziert die nächsten Schritte bis zur Eröffnung: „Nach Anlauf der Umwälzung und der hygienerelevanten Einrichtungen warten wir nun auf die Ergebnisse der vorgeschrieben externen Kontrolle durch das renommierte Institut Fresenius.“ Gäben die Prüfer von Fresenius grünes Licht, stehe einer Eröffnung Mitte Oktober nichts mehr im Wege.

Die Kurdirektion zeigt sich überzeugt, dass die freibleibenden Zeiten eine ideale Ergänzung zum Angebot der Spessart-Therme darstellten. „Wir werden nach dem spannenden Anlauf des Beckens Zeiten zum Schwimmen für die Besucher der Spessart-Therme freigeben“, erklärt Kurdirektor Stefan Ziegler. „Weiterhin arbeiten wir intensiv mit möglichen Partnern an einem Modell für kostengünstiges Schwimmen im 25-Meter-Becken.“

Bad Soden-Salmünster wird KOMPASS-Kommune

Roland Ullmann, Präsident des Polizeipräsidiums Südosthessen übergibt Bürgermeister Dominik Brasch das Starterkit zur Teilnahme an der Sicherheitsinitiative „KOMPASS“.

Bad Soden-Salmünster: Polizeipräsident Roland Ullmann übergibt Starterkit zur Teilnahme der Stadt Bad Soden-Salmünster am KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel (KOMPASS).

Die Sicherheitsinitiative KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (HMDI) an die Städte und Gemeinden und zielt auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung und noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Polizei und Kommune ab. Das Projekt wurde im Dezember 2017 erstmalig durch das HMDI in den Modellkommunen Bad Homburg, Schwalbach am Taunus, Hanau und Maintal getestet. Seit dem sind etliche Kommunen aus Hessen dem Projekt beigetreten. So auch nun die Stadt Bad Soden-Salmünster als dritte Stadt im Main-Kinzig-Kreis.

Im März dieses Jahres hat die Stadtverordnetenversammlung der Kurstadt den Beitritt zum KOMPASS-Projekt beschlossen. Man erhofft sich hierdurch ein größeres Sicherheitsgefühl in die Stadtteile bringen zu können. Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass die Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden. Aufgrund deren Rückmeldungen können durch die Entscheidungsträger Maßnahmen getroffen werden, welche das subjektive Sicherheitsgefühl erhöhen. Aber auch beim Auftreten von Problempunkten (nächtliche Treffpunkte, Vandalismus, etc.) können die teilnehmenden Behörden aufgrund deren engen Vernetzung schnell Lösungen finden.

Am 17.09.2019 hat die Stadt Bad Soden-Salmünster in einer kleinen Feierrunde durch den Präsidenten des Polizeipräsidiums Südosthessen, Herrn Roland Ullmann, das Starterkit zur Teilnahme der Stadt Bad Soden-Salmünster an dem KOMPASS-Projekt überreicht bekommen.  Bürgermeister Dominik Brasch sieht der zukünftigen Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden auf der einen, wie aber auch den Bürgerinnen und Bürger inklusive der Mandatsträger auf der anderen Seite sehr zuversichtlich entgegen. „Bad Soden-Salmünster hat keine Polizeidienststelle und auch keinen Präventionsrat. Das KOMPASS-Projekt kann der Schlüssel für viele sein, um das Leben in unserer Kurstadt noch lebenswerter und vor allem sicherer zu machen“, so Brasch. Die Ziele des Projekts werden sich aus den Rückmeldungen der Bevölkerung ergeben, welche anschließend in den Prozess mit eingebunden werden.

Polizeipräsident Ullmann hebt hervor, dass die Präventionsarbeit im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen eine besondere Priorität genießt. Dabei sei zu erwähnen, dass die Menschen hier in einer sicheren Region leben. Seit Jahren sinken in unserem Präsidiumsbereich die Fallzahlen bei den Kriminalitätsdelikten bei gleichzeitiger Steigerung der Aufklärungsquote. Auf diesen Erfolgen darf man sich jedoch nicht ausruhen, getreu dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“, so Ullmann.

„Die Sicherheitsinitiative KOMPASS hilft Städten und Gemeinden dabei in Punkto Sicherheit passgenaue Lösungen zu entwickeln und Maßnahmen zu ergreifen, um das Sicherheitsgefühl der Menschen in Bad Soden-Salmünster zu stärken“, betonte der Polizeipräsident. Mit dem Kompass-Projekt möchte man neben den kommunalpräventiven Maßnahmen Straftraten reduzieren und noch viel stärker auf die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger setzen. Eine Aufgabe im Rahmen des Projektes wird es sein, durch eine Erhebung die Schere zwischen dem objektiven und subjektiven Sicherheitsempfinden zu schließen. Aber auch die Verkehrssicherheitsarbeit spielt eine wichtige Rolle.

In Bad Soden-Salmünster wurden in der Vergangenheit durch die Polizei bereits präventive Projekte umgesetzt. So gibt es insgesamt 24 Leon-Hilfeinseln. Weiterhin war  bis zu seinem Wegzug in 2016 ein polizeilicher Berater für Senioren in der Kurstadt aktiv. Leider hat sich für diese Stelle bis heute kein Nachfolger gefunden.

Zum weiteren Verfahren führt Ullmann aus, dass im nächsten Schritt ein Arbeitsgremium eingerichtet wird, welches sich mit den einzelnen Problempunkten befassen wird. Die Durchführung einer Bürgerbefragung, als ein wesentliches Element in dem Gesamtprozess, wird gerade durch die Kommune geprüft. Im Rahmen einer Sicherheitskonferenz wird anschließend das Projekt den Bürgerinnen und Bürger vorgestellt und diese in den weiteren Prozess mit eingebunden. Im Anschluss erfolgt die Erstellung einer Sicherheitsanalyse für die Stadt Bad Soden-Salmünster, mit welcher die weiteren Schritte festgelegt werden. Sobald mindestens drei neue Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden, erhält die Stadt das Sicherheitssiegel des Landes Hessen.

Von Seiten der Verwaltung wird der städtische Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof zusammen mit Ordnungsamtsleiter Christian Buhl begleiten.

Alle Beteiligten freuen sich nunmehr auf die nächsten Schritte und wünschen sich eine gute Zusammenarbeit untereinander aber auch in Kooperation mit den Bürgerinnen und Bürger aus Bad Soden-Salmünster.

Holzvermarktung Kinzigtal/Spessart startet ab 01. Oktober

Bürgermeister Dominik Brasch (links) begrüßt mit Bernd Stooß zusammen Frau Miriam Herber, die neue Fachkraft der Kommunalen Holzvermarktungsstelle „Kinzigtal/Spessart“

Bad Soden-Salmünster: Miriam Herber ist das Gesicht hinter der Holzvermarktungsstelle. Vorbereitungen für den Start der Holzvermarktung laufen.

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel über die kartellrechtliche Neuordnung der Holzvermarktung berichtet. Bislang war Hessen Forst für die Vermarktung zuständig. Ab dem 01. Oktober 2019 ist dies jedoch nicht mehr zulässig. Umso erfreulicher ist es, dass sich ein interkommunaler Zusammenschluss aus den sieben Städte und Gemeinden Bad Soden-Salmünster, Birstein, Brachttal, Schlüchtern, Sinntal, Steinau und Wächtersbach gebildet hat, welcher gemeinsam die Holzvermarktung für die rund 5.000 ha große Waldfläche übernimmt. Bürgermeister Dominik Brasch freut sich, dass die Kommunale Holzvermarktungstelle (KHV) Kinzigtal/Spessart mit zu den ersten Stellen in Hessen gehört, die eine eigene Holzvermarktung innerhalb der vorgegebenen Frist umgesetzt haben. Die Initiative der sieben Kommunen zeigt, dass den Kommunen ihr Wald wichtig ist und Verantwortung für eine nachhaltige Nutzung und Pflege der kommunalen Waldungen als generationenübergreifende Pflichtaufgabe angesehen wird. Denn Kommunalwald ist „Bürgerwald“, so Brasch.

Das Büro des interkommunalen Verbundes ist im Rathaus der Kurstadt angesiedelt. Für die Holzvermarktungsstelle konnte die Forstwirtin Miriam Herber aus Biebergemünd gewonnen werden, welche bereits am 02.09. ihren Dienst aufgenommen hat. „Wir sind froh, eine so qualifizierte Kraft in unserem Team zu haben“, so Brasch. Die 34jährige Mutter eines Kindes studierte Forstwirtschaft und war in ihrer beruflichen Laufbahn unter anderem auch Revierleiterin des Fortbetriebsbezirkes Ennepe-Ruhr. Zuletzt stand Herber im Dienst von Hessen-Forst und war dort für das Forstamt Hanau-Wolfgang eingesetzt. Ihr Hauptaufgabengebiet wird zukünftig die Vermarktung der rund 20.000 Erntefestmeter des Kommunalwaldholzes sein. Im ersten Schritt wird sie ihr neues Wirkungsgebiet in den sieben Kommunen kennenlernen müssen. Für den Bereich der Kurstadt wird sie hierbei durch Bernd Stoos unterstützt, welcher vor seinem Wirken bei der Stadt Bad Soden-Salmünster selbst für Hessen-Forst tätig gewesen ist.

Brasch wünscht der neuen Kollegin einen guten Einstieg in ihr neues Aufgabengebiet und ist sich sicher, dass sie alle Kommunen des Verbundes mit ihrer Fachkompetenz bereichern wird.

In diesem Zusammenhang bedankt sich Bürgermeister Dominik Brasch im Namen aller Mitgliedskommunen ausdrücklich bei dem Leiter des Hessischen Forstamtes Schlüchtern, Herrn Jörg Winter, für die nun offiziell zum 30.09.2019 auslaufende und über Jahrzehnte reibungslose und gute Vermarktung des kommunalen Holzes. Trotz der derzeit schwierigen Situation auf dem Holzmarkt, hervorgerufen durch Schädlingsbefall und Trockenheit, sei das Team der Kommunalen Holzvermarktungsstelle jedoch zuversichtlich, dass die neue KHV Kinzigtal/Spessart erfolgreich in das neue und spannende Geschäftsfeld der Holzvermarktung startet.

Prüfauftrag für autonomen Busverkehr

Bad Soden-Salmünster will neben Frankfurt und Darmstadt zu den ersten Städten in Hessen gehören, in denen ein selbstfahrender Bus unterwegs ist. Die Stadtverordneten beschlossen am Montagabend im Spessart-Forum einmütig, dass sich Bad Soden-Salmünster um die Teilnahme an dem Pilotprojekt „Autonomer Busverkehr“ bewerben soll.

Projektträger ist der Rhein-Main-Verkehrsverbund mit seiner Tochterfirma RMS in Kooperation mit einer genossenschaftlichen Versicherung und dem Team „emo14“. Derzeit sind laut Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) außer der Kurstadt zwei Strecken in Frankfurt und eine in Darmstadt geplant. Erfolgreich umgesetzt wurde das Projekt bereits in Mainz oder auch Bad Birnbach.

Beim autonomen Fahren gibt es keinen regulären Fahrer, sondern das Fahrzeug bewegt sich unter Einsatz verschiedener technischer Hilfsmittel und Warnsysteme selbsttätig fort. In abgegrenzten Verkehrsräumen ist dies sogar ohne eine Aufsicht zulässig, im öffentlichen Verkehrsraum mit einer Begleitperson, die nötigenfalls ins Verkehrsgeschehen eingreifen kann, aber kein Fahrer im herkömmlichen Sinn ist.

Das Elektrofahrzeug hat eine Pkw-Zulassung und kann neben der Aufsichtsperson acht weitere Fahrgäste transportieren. Mit einer zusätzlichen Vorrichtung können Rollstuhlfahrer aufgenommen werden.

Beim Streckenverlauf in Bad Soden-Salmünster stand ursprünglich die Anbindung des Kurgebiets an den Bahnhof in Salmünster im Blickpunkt. Die gut sechs Kilometer lange Rundstrecke sind allerdings technisch wegen noch fehlender Reichweite und rechtlich wegen der Nutzung einer Landesstraße vorerst nicht umsetzbar. Deshalb soll der Selbstfahrbus zunächst eine innerörtliche Verbindung im Kurgebiet von der Salztal-Klinik bis zur Grundschule (Blauer Platz) markieren. Bei erfolgreichem Testlauf könne die Strecke auf die Sodener Altstadt und den Festplatz erweitert werden.

Angedacht ist ein Probebetrieb an drei Tagen pro Woche für jeweils sechs Stunden. Durch das Abrufen von Fördergeldern und die mögliche Beteiligung von Landkreis, Verkehrsgesellschaften oder auch Sponsoren soll eine Kostenaufteilung möglichst jenseits der Stadtkasse erfolgen. Einzuschalten sind nun also der Tüv und Zulassungsbehörden, um das Vorhaben bald an den Start zu bringen. Das Kommunalparlament hat dann nach den erfolgten Planungen das letzte Wort. Es will speziell mit Blick auf die Kostenfrage sowohl über den Vertragsabschluss als auch über die Umsetzung des Pilotprojekts endgültig entscheiden.

Zu Besuch bei der Sickert & Hafner GmbH

Von links: Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit Michael Sickert, Maria Jose Sickert und Sigurd Sickert vor dem Betriebssitz in Salmünster.

Bad Soden-Salmünster: Bürgermeister Dominik Brasch setzt seine Firmenbesuche in Bad Soden-Salmünster fort. Familienbetrieb mit weltweitem Export.

Äußerlich lässt es sich nicht entnehmen, dass der Familienbetrieb seine Waren in die ganze Welt exportiert. Seit 1996 in Bad Soden-Salmünster sesshaft, hat sich die Firma Sickert & Hafner GmbH auf die Herstellung von Batterielade- und Fördertechnik für den Automobilbereich spezialisiert. Insbesondere werden Anlagen zur Batterienachladung und Fremdstromversorgung entwickelt, welche im Produktionsprozess der  Automobilherstellung eingesetzt werden. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Audi, BMW, Daimler, Volkswagen, Porsche, Siemens usw. „Unser Exportanteil beträgt 50%, wir liefern überall dorthin, wo die – vor allem deutschen - Automobilhersteller ihre Produktionsstätten haben, weltweit“, führt Michael Sickert, Geschäftsführer der Sickert & Hafner GmbH aus. 

Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung konnte sich Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit dessen Hauptamtsleiter Dominic Imhof kürzlich ein Bild von der Firma Sickert & Hafner machen. Beeindruckt von der Technik ließ man sich die einzelnen Herstellungsschritte erklären und das fertige Produkt an der Teststrecke vorführen. Mit zugegen waren zudem der Unternehmensgründer, Sigurd Sickert, sowie dessen Ehefrau, Maria Josée Sickert. Besonders stolz ist Sigurd Sickert darauf, dass mittlerweile auch sein Enkel im Familienbetrieb als Techniker beschäftigt ist und die Enkelin eine Ausbildung im Büromanagement absolviert. Zudem verfügt der Betrieb über 32 Angestellte in den Bereichen Verwaltung, Entwicklung, Fertigung und Vertrieb. Auch hier zeigt sich das internationale Wirken der Firma. So konnte man zuletzt einen Ingenieur aus Mexiko als neuen Mitarbeiter gewinnen.

Bürgermeister Brasch ist erfreut, dass Firmen wie die Sickert & Hafner GmbH Bad Soden-Salmünster als Standort wählen. Umso wichtiger ist, dass die Rahmenbedingungen vorhanden sind, damit diese Firmen auch in unserer Stadt gehalten werden können. So unterstützte die Stadt Bad Soden-Salmünster kürzlich erst die Firma Sickert & Hafner bei der Anbindung an das Glasfasernetz, welches für die heutige Kommunikation mit den Vertragspartnern in aller Welt unabkömmlich ist.

Auf zwei Kita-Gruppen aufgestockt

„Die Betreuungslandschaft in Bad Soden-Salmünster wird verbessert“: Walter Haag, Franz Pfahls (je katholische Kirchengemeinde), Bürgermeister Dominik Brasch, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Kita-Leiterin Brigitte Lucas, Ursula König, Tanja Solnetchnikow (je Erzieherinnen) und Architekt Willi Hohmann vor dem Anbau im Hintergrund links (von links)

Bad Soden-Salmünster: Kreisbeigeordneter Ottmann übergibt Förderung für umfangreiche Arbeiten in Mernes

Die Arbeiten sind weit gediehen, bis November sollen sie fertig sein: Dann wird sich die Kindertagesstätte der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter in Mernes in neuem Glanz, mit neuer Raumaufteilung und sogar mit etwas mehr Nutzfläche für die Kinder präsentieren. Die umfangreichen Baumaßnahmen, die im Sommer begonnen wurden, werden durch das Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ mit unterstützt. Jugenddezernent Winfried Ottmann überbrachte vor wenigen Tagen den Zuwendungsbescheid.

Die Nachfrage nach Kinderbetreuung wächst seit einigen Jahren auch in den Stadtteilen von Bad Soden-Salmünster. Die meisten der in der kirchlichen Einrichtung betreuten Kinder stammen direkt aus Mernes. Nun stocken die Träger insoweit auf, dass sie von einer auf zwei Betreuungsgruppen erhöhen können. Ab sofort können Kinder sowohl unter als auch über drei Jahren im Mühlbachweg betreut werden.

Zuvor mussten das Pfarrbüro in den Keller verlagert, ein kleiner Anbau getätigt und umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erledigt werden. Aus dem Förderprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ werden diese Arbeiten mit 147.500 Euro gefördert, der Kreis bildet dabei die Schnittstelle zwischen den beantragenden Kommunen und dem Land Hessen. 

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann überreichte den Bescheid über die Förderung an Bürgermeister Dominik Brasch, das Kita-Team sowie die Träger der katholischem Kirchengemeinde, vertreten durch Franz Pfahls und Walter Haag. Ottmann lobte das Engagement der Träger und die Bereitschaft, „diesen Ausbau zu stemmen“: „Im Vorfeld sind zahlreiche Vorbereitungen zu treffen, Förderanträge zu stellen und sicher auch einige Hürden zu nehmen, bis der erste Handwerker anfangen kann. Das Ergebnis lässt sich aber sehen und wird die Betreuungslandschaft in Bad Soden-Salmünster verbessern.“

Ottmann teilte mit, dass der Main-Kinzig-Kreis die Kommunen wie auch die freien Träger bei den Förderanträgen so gut es geht unterstütze. So habe man die Fristen bewusst verlängert. „Wir wollen, dass alle Kommunen und Träger, die absehbar Sanierungsarbeiten in ihren Kitas und Krippen vornehmen müssen, noch in den Genuss der Förderung kommen“, so Ottmann.

Christoph Betz leitet zukünftig Bauhof der Kurstadt

Von links: Bürgermeister Brasch mit dem zukünftigen Leiter des Bauhofes Christoph Betz sowie dem noch aktuellen Bauhofleiter Hasso Eschke.

Bad Soden-Salmünster: Zum 01.10.2019 tritt Christoph Betz die Nachfolge von Hasso Eschke im Bauhof an.

Der gelernte Garten- und Landschaftsbauer Christoph Betz aus Salmünster wird am 01.10.2019 die Stelle des Leiters des Bauhofs der Stadt Bad Soden-Salmünster antreten. Grund für die Neubesetzung ist das altersbedingte Ausscheiden des seitherigen Leiters Hasso Eschke. Christoph Betz ist kurz nach seiner Ausbildung zur Firma Christian Liesen Galabau GmbH in Gelnhausen gewechselt, wo er bis heute beschäftigt ist. Im Jahr 2010 schloss er eine berufsbegleitende Zusatzqualifizierung zum Bauleiter im Landschaftsbau ab. Seitdem ist Herr Betz mit den unterschiedlichsten Projekten vertraut gewesen. So hat er maßgeblich am Bau der „Arena an der Salz“ im Stadtteil Bad Soden mitgewirkt. Auch hat er verschiedene Bauprojekte im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten im Gebiet der Stadt Bad Soden-Salmünster begleitet. Privat engagierte sich der verheiratete 43-jährige Vater von drei Kindern in den vergangenen Jahren in mehreren Vereinen in Salmünster, spielt aktiv Fußball bei der SG Salmünster/Ahl im Altherrenbereich und singt im Kirchenchor Salmünster.

Christoph Betz freut sich auf die neue Aufgabe. Die Tatsache, dass die Arbeit des städtischen Bauhofes stark im öffentlichen Interesse steht, sieht er als Herausforderung.  Wichtig ist ihm dabei insbesondere, dass sich die Stadt Bad Soden-Salmünster für ihre Bürgerinnen und Bürger, wie aber auch für die Gäste, stets angemessen für eine Kurstadt präsentiert.

Bürgermeister Dominik Brasch ist sich sicher, dass Christoph Betz sich schnell in seiner neuen Aufgabe zurecht finden wird. Hat er doch in seiner seitherigen beruflichen Laufbahn gerade die Bereiche Projektplanung, Personalführung und den kaufmännischen Bereich mit abdecken können.

Johannes Wiegelmann ist neuer Ortsvorsteher in Salmünster

Johannes Wiegelmann (CDU) wurde einstimmig zum neuen Ortsvorsteher des Stadtteils Salmünster gewählt.

Bad Soden-Salmünster (lis). In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats ist Johannes Wiegelmann (CDU) einstimmig zum neuen Ortsvorsteher von Salmünster gewählt worden. Mit der Feier anlässlich der Verleihung der Stadtrechte vor 700 Jahren steht Wiegelmann 2020 eine große Aufgabe bevor.

Im Fokus der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates Salmünster stand die Wahl des Ortsvorstehers, da der seitherige Amtsinhabers Gert Lange im Frühjahr sein Amt niedergelegt hat. Unter Leitung des Stellvertreters Erich Noll wählten die Ortsbeiratsmitglieder in offener Abstimmung und ohne Diskussion den Juristen Johannes Wiegelmann zum neuen Vorsitzenden des Gremiums.

Der neue Ortsvorsteher dankte den Mitgliedern für das Vertrauen. Elf Jahre lang habe er erfahren, wie Gert Lange das Amt kollegial und freundschaftlich mit allen Mitgliedern bekleidet habe – und so wolle er es weiterführen. „Ich werde immer ein offenes Ohr haben“, sagte er und freute sich, in Erich Noll einen erfahrenen und kompetenten Stellvertreter zu haben.

Die größte Herausforderung für den neuen Ortsvorsteher Wiegelmann sei laut eigener Aussage nun die Vorbereitung und Durchführung der 700-Jahrfeier anlässlich der Verleihung der Stadtrechte. Vorrang habe die Bildung eines Vorbereitungsgremiums. Dazu sollen alle Vereine und Bürger, der Ortsbeirat, die Kirchen und andere Institutionen, die mitarbeiten wollen und Ideen haben, für Ende August beziehungsweise Anfang September zu einem ersten Treffen eingeladen werden. Dabei gilt nicht nur, die Art und Größe der Veranstaltung festzulegen, sondern auch einen Termin für das Fest zu finden.

Junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vernetzen sich - Arbeitstreffen in Bad Soden-Salmünster

Rund 60 Bürgermeister*innen trafen sich zur Vernetzung in Berlin. Darunter auch Dominik Brasch, Bürgermeister von Bad Soden-Salmünster.

Bad Soden-Salmünster: Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich erstmals im März dieses Jahres zum deutschlandweiten Austausch von jungen kommunalen Verantwortlichen in Berlin getroffen.

Organisieren wir uns? Das war die Leitfrage der Kick Off-Veranstaltung zu einem überparteilichen Netzwerk von jungen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern beim erstmaligen Zusammenkommen im Haus Ungarn am Alexanderplatz. Die Antwort hierauf war ein klares „Ja“. Denn das Auftakttreffen machte deutlich: Es gibt für junge Kommunalpolitik einen großen Bedarf an Austausch, guten Kontakten und frischen Ideen.

Roland Schäfer, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) und Bürgermeister in Bergkamen, betonte in seinem Grußwort wie wichtig ein solches Netzwerk auch für den DStGB ist: „Jüngeren Menschen den Einstieg und den Verbleib in der Kommunalpolitik zu erleichtern ist ein wichtiges Anliegen für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden!“

Die provokante Frage des Auftaktvortrags war „Sind junge Politiker nur jung verkleidete Alte?“ Jugendforscher Prof. Bernhard Heinzlmaier aus Wien stellte einen steigenden Konformismus in Politik und Gesellschaft fest. Auch die Politik erreiche die junge Bevölkerung nicht mehr, weil diese die falschen Emotionen anspreche und in ihrer Kommunikation schlicht an der jungen Generation vorbei rede. Heinzlmaiers Fazit: Auch junge Politiker haben großen Nachholbedarf bei der richtigen Ansprache junger Menschen.

Was genau sie besser machen müssen, darüber diskutierte die Unternehmerin und Gründerin des Jugendbeirats der Konrad-Adenauer-Stiftung Diana Kinnert mit Alexander Handschuh, Sprecher des DStGB. In ihrer Diskussion ging es um das oft schwierige Verhältnis von Politik, Parteien und Jugend. Sie verdeutlichte, wie sehr die Gesellschaft eine stärkere Repräsentanz der nachrückenden Generation brauche, damit diese den Wandel mitgestalte.

Andreas Wunn, Redaktionsleiter von ZDF-Morgenmagazin und ZDF-Mittagsmagazin, gab in einem Impulsvortrag wichtige Anregungen, wie Kommunalpolitik in den Medien ankommt. Thomas Mühlnickel, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur ASK.Berlin, ging in seinem Vortrag auf Grundlagen erfolgreicher politischer Kommunikation ein. Abschließend gab es einen Einblick in die Organisation eines Jugendverbandes: David Lehmann von „Die jungen Unternehmer“ (Jugendverband von „Die Familienunternehmer e.V“.) stellte Struktur und Arbeitsweise seines Verbands vor.

Nach dem inhaltlichen Input ging es für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister selbst ans Arbeiten. In drei Workshops diskutierten sie: Was sind die spezifischen Themen der Jungen Bürgermeister? Wie soll eine Zusammenarbeit organisiert werden?
Und wie will man nach innen und außen kommunizieren? Die gesammelten Antworten und Vorschläge sollen nun bei einem Arbeitstreffen in konkrete Schritte münden. Hierzu werden auf Einladung von Kurstadtbürgermeister Dominik Brasch, ca. 40 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im September nach Bad Soden-Salmünster kommen.

Brasch ist überzeugt: „Mit diesem überparteilichen Netzwerk können junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einer fortschrittlichen und ideenreichen Kommunalpolitik eine Stimme geben. Ein Netzwerk, um über den Tellerrand schauen zu können, ist sinnvoll und das erste Treffen hat bereits gezeigt, dass es  Bedarf gibt. Jede Generation hat ihre eigenen Ansätze den Herausforderungen der aktuellen Zeit zu begegnen. Junge engagierte und vor allem innovative Kommunalpolitiker vereinen ihre Ideen und Kräfte, um ihre Themen anzupacken.“

Valeria Lechner absolviert Ausbildung im Rathaus

Bürgermeister Dominik Brasch begrüßt gemeinsam mit dem städtischen Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof die neue Auszubildende Valeria Lechner.

Ein neues Kapitel startete am 01. August für Valeria Lechner. Noch sichtlich aufgeregt und voller Erwartung auf das, was sie alles kennenlernen wird, startete ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Rathaus der Stadt Bad Soden-Salmünster. Die 18jährige stammt direkt aus dem Stadtteil Salmünster und hat somit kurze Wege zu ihrer Ausbildungsstelle. Sie wird in ihrer dreijährigen Ausbildung alle Abteilungen durchlaufen, damit sie bestens für den theoretischen Unterricht an der Berufsschule sowie dem Verwaltungsseminar Frankfurt vorbereitet sein wird. Bürgermeister Dominik Brasch und dessen Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof begrüßten Frau Lechner herzlichst und wünschten Ihr für den Verlauf ihrer Ausbildung alles Gute. Bürgermeister Brasch ist erfreut, auch in diesem Jahr wieder einem jungen Menschen die Möglichkeit für eine Ausbildung in der Verwaltung und somit den Einstieg in das Berufsleben bieten zu können.  

Der WEISSE RING engagiert sich bundesweit im Bereich der Opferhilfe und Prävention

Von links: Robert Stauch, Bürgermeister Dominik Brasch und Heinz Habermann

Hilfe für Menschen, die sie am nötigsten haben und oft auf sich allein gestellt sind ist unheimlich kostbar und nicht selbstverständlich. Ehrenamtlich bringen sich dennoch viele Bürgerinnen und Bürger in diesem meist komplexen und fordernden Feld ein, eine Arbeit, die nicht spurlos an den Helfern vorbei geht, werden sie doch mit zahlreichen individuellen und oft bewegenden Schicksalen konfrontiert.

Der Leiter der Außenstelle Main-Kinzig, Robert Stauch, sowie dessen Stellvertreter, Heinz Habermann, beides ehemalige Polizeibeamte, haben nun in Bad Soden-Salmünster bei einem gemeinsamen Termin mit Kurstadtbürgermeister Dominik Brasch ihre Arbeit vorgestellt. Der lokale Ansprechpartner für Betroffene im Main-Kinzig-Kreis leistet hierbei einiges.

Bürgermeister Brasch zeigte sich insbesondere von der umfangreichen Aus- und Weiterbildung beeindruckt, die vom Team des Weissen Rings wahrgenommen wird. Hinzu kommen, neben der Beratung und Begleitung vor, während und nach einem Strafverfahren, noch zahlreiche Präventionsprojekte und -angebote, welche die Gefahren verschiedenster Kriminalitätsfelder beleuchten.

Die Außenstelle Main-Kinzig ist für den gesamten Main-Kinzig-Kreis zuständig und somit auch für die Stadt Bad Soden-Salmünster. So groß wie das abzudeckende Gebiet, so groß gestaltet sich auch die Herausforderung dieser verantwortungsvollen Aufgabe mit dem kleinen Team gerecht zu werden. Deshalb freut man sich beim WEISSEN RING über jeden, der Interesse am ehrenamtlichen Engagement im Bereich der Opferhilfe mitbringt.

Nähere Informationen für Interessierte sowie für Hilfesuchende gibt es unter www.main-kinzig-kreis-hessen.weisser-ring.de oder direkt bei dem Außenstellenleiter des Main-Kinzig-Kreises, Herrn Stauch, unter Tel. 0151-55164730 oder Mail: Weisser-Ring-MKK@t-online.de.

Anette Dings feierte 40-jähriges Dienstjubiläum

Die Jubilarin Anette Dings (Mitte) mit Bürgermeister Dominik Brasch (2. v.r.), Bernd Juraschek (Leiter Finanzverwaltung, rechts), Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof (2. v.l.) und Michael Harnischfeger vom Personalrat (links)

Bad Soden-Salmünster: Jubiläum der Rathausbediensteten wurde feierlich begangen. 40 Jahre im Dienst der Stadt Bad Soden-Salmünster.

Am 01.08.2019 feierte Frau Anette Dings ihr 40jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Bad Soden-Salmünster. Bürgermeister Dominik Brasch bedankte sich herzlich für die langjährige gute Zusammenarbeit mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß. Für den Personalrat übermittelte Michael Harnischfeger die besten Glückwünsche an die Jubilarin.  Die gelernte Verwaltungsangestellte absolvierte von 1979 bis 1982 ihre Ausbildung bei der Stadt Bad Soden-Salmünster. Im Anschluss wurde sie in die Stadtkasse übernommen. In der Zeit von 1984 bis 1986 besuchte sie den Ausbildungslehrgang I am Verwaltungsseminar Frankfurt und absolvierte die Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst in der allgemeinen Verwaltung. Seit 1986 wird Frau Dings in der Finanzverwaltung eingesetzt und ist dort u.a. für die Veranlagung der Gewerbesteuer und Spielapparatesteuer zuständig.

Abschied nach 50 Jahren

Marianne Nix wird nach 50 Dienstjahren durch Bürgmeister Dominik Brasch (rechts) im Beisein von Michael Harnischfeger (Personalrat) und Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof in den Ruhestand entlassen.

Bad Soden-Salmünster: Die städtische Bedienstete Marianne Nix wurde nach 50 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet.

50 Jahre im Dienst der Allgemeinheit, das ist eine wahre Seltenheit. Marianne Nix, hat dies im Dienste der Stadt Bad Soden-Salmünster geschafft und wurde hierfür am 31. Juli 2019 durch Bürgermeister Dominik Brasch angemessen in einer Feierstunde geehrt.

Brasch bedankte sich im Beisein des Haupt- und Personalamtsleiters Dominic Imhof sowie Michael Harnischfeger vom Personalrat herzlich für die langjährige gute Zusammenarbeit. Frau Nix habe viele Stationen während ihrer beruflichen Zeit absolviert und sich ein unersetzliches Fachwissen angeeignet. Umso bedauerlicher ist es für den Rathauschef, dass Marianne Nix mit ihrem 50jährigen Dienstjubiläum auch in ihren wohlverdienten Ruhestand entlassen wird. „Mit Ihrem Weggang wird eine große Lücke entstehen. Sei es in fachlicher wie aber auch in menschlicher Sicht“, so Brasch. Die im Kollegenkreis sehr beliebte Marianne Nix hat sich für ihre erste Zeit in Ihrem Ruhestand noch nicht viel vorgenommen. „Ich werde die Zeit mit meiner Familie und insbesondere den drei Enkelkindern genießen“, führt sie aus. „In den Urlaub werden wir aber selbstverständlich auch erst mal fahren, so Nix weiter.

Marianne Nix absolvierte in der Zeit vom 01.08.1969 bis 03.07.1972 ihre Ausbildung im Verwaltungsdienst der ehemaligen Stadt Bad Soden. Nach ihrer Ausbildung wurde sie zuerst im Hauptamt der Stadt Bad Soden beschäftigt bevor sie dann 1973 in die Stadtkasse der im Rahmen der Gebietsreform neu gebildeten Stadt Bad Soden-Salmünster versetzt wurde. In 1986 übernahm sie im Bereich Finanzwesen die Grundsteuerveranlagung. 1996 erfolgte ihr letzter Aufgabenwechsel in den Personalamtsbereich.

Bürgermeister Brasch bedankte sich bei Frau Nix für Ihre jahrelange Tätigkeit bei der Stadt Bad Soden-Salmünster und wünschte ihr für ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

Städtepartnerschaft verbindet Generationen

Die Delegation aus Bad Soden-Salmünster um Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit Sylvie Gaucher und Josette Mallet (Mitte) for dem Rathaus der Partnerstadt.

Bad Soden-Salmünster: Erster Besuch von Bürgermeister Dominik Brasch in der Partnerstadt Guilherand-Granges in Frankreich. 

Nach seinem Amtsantritt im August letzten Jahres besuchte Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit einer kleinen Delegation aus Bad Soden-Salmünster vom 28. Juni bis 01. Juli erstmals die Partnerstadt Guilherand-Granges in Frankreich. Als erstes Resümee konnte festgehalten werden, dass die städtepartnerschaftliche Freundschaft etwas Besonderes ist und auch zukünftig etwas Besonderes bleiben wird. Diese Freundschaft gilt es zu pflegen, auch hinsichtlich des Erhalts über Generationen hinweg. Der erste Schritt hierzu wurde getan. Nicht nur, dass Bürgermeister Brasch mit seiner Familie anreiste sondern auch, dass der städtische Hauptamtsleiter Dominic Imhof ebenfalls mit Familie anwesend war. Zusammen erlebte man mit den Freunden aus Frankreich ein tolles Wochenende mit vielen Gesprächen und Aktivitäten.

Empfangen wurde die Delegation durch die Bürgermeisterin der Partnerstadt, Sylvie Gaucher, sowie der Vorsitzenden des „Comité  de Jumelage“, Josette Mallet. Nachdem die Quartiere bezogen wurden stand samstags eine Besichtigung der schönen Stadt auf dem Programm. Die Delegation konnte sich hierbei unter anderem ein Bild von dem modernen Rathaus und der Mediathek, welche interkommunal mit umliegenden Kommunen betrieben wird, machen. Abends besuchte man ein mittelalterliches Fest unterhalb der Ruine der Burg Crussol. Hierbei hatten besonders die mitgereisten Kinder sichtlich ihren Spaß an der dortigen Vogelflugshow sowie den mittelalterlichen Ritterspielen mit Ross und Lanze.

Der Sonntag viel im Vergleich ruhiger aus, was aber auch den hochsommerlichen Temperaturen von teils über 40° geschuldet war. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit anschließender freier Zeiteinteilung für die Gäste aus Deutschland hat man abends das Wochenende bei einem gemeinsamen Picknick ausklingen lassen. Hierbei war allen Anwesenden klar, dass dieser Austausch baldmöglichst im gegenseitigen Wechsel wiederholt werden muss.

Besonders hervorheben möchten die Vertreter die Stadt aber auch, dass ohne die mitgereisten Josefine Wolf und Clemens Michel dieser Austausch nicht in dieser Art möglich gewesen wäre. „Beide haben an allen Tagen die intensiven Gespräche zwischen den Vertretern der Städte in die jeweilige Landessprache übersetzt und somit für die gegenseitige Verständigung gesorgt“, betont Hauptamtsleiter Dominic Imhof.

Als Dank für die Gastfreundschaft überreichte Bürgermeister Brasch seiner französischen Amtskollegin Silvie Gaucher ein Bild der heimischen Künstlerin Kerstin Streicher. Das Bild zeigt einen Schmetterling, dem „papillon“, in den Farben beider Länder, welcher auf einer geöffneten Hand sitzt. Brasch betont hierbei besonders, dass dieses Bild als Symbol der Freundschaft beider Länder dient und aufzeigt, dass die Partnerschaft beider Städte und den Fortgang der europäischen Idee ein Jeder von uns in der eigenen Hand und in eigener Verantwortung trägt.

Nach den Prüfungen erfolgt der Arbeitsalltag

Bürgermeister Dominik Brasch (links) mit den frisch ausgelernten Bediensteten Maike Weber, Marcel Felber und Mara Kreis sowie Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof

Bad Soden-Salmünster: Alle drei Auszubildende im Rathaus der Stadt Bad Soden-Salmünster wurden in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Am 26. Juni 2019 war es endlich so weit. Die städtischen Auszubildenden Mara Kreis, Maike Weber und Marcel Felber haben nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur bzw. zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bad Soden-Salmünster in der Stadthalle Hofheim ihr Abschlusszeugnis über die bestandene Prüfung erhalten. Während ihrer Ausbildung haben die ehemaligen „Azubis“ viele Abteilungen der städtischen Verwaltung kennengelernt und konnten sich so das praktische Wissen für die theoretischen Einheiten in der Berufsschule sowie im Verwaltungsseminar Frankfurt aneignen. Dieses Wissen können die Absolventen jetzt in ihrer täglichen Arbeit im Rathaus anwenden.

Bürgermeister Dominik Brasch ist hoch erfreut, dass er allen ausgelernten Kräften einen Arbeitsvertrag anbieten und somit für die Stadtverwaltung gewinnen kann. „Wir möchten jungen Menschen nicht nur eine Chance auf eine Berufsausbildung geben sondern diese auch perspektivisch lange als städtische Bedienstete halten“, so Brasch. Leider ist eine Übernahme nicht immer möglich, da man an die Vorgaben des Stellenplans gehalten sei und auch entsprechende Stellen frei sein müssen. Umso erfreulicher ist es, dass nunmehr alle frisch ausgelernten Auszubildenden als neue Mitarbeiter in ein Angestelltenverhältnis übernommen werden. Der städtische Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof hebt hierbei hervor, dass es für eine Kommune mit der Größenordnung wie die Stadt Bad Soden-Salmünster nicht üblich sei, in einem Jahrgang drei Auszubildende zeitgleich einzustellen. „Das zeugt von Mut aber auch von weitsichtiger Planung, da man den Auszubildenden durch geplante Personalveränderungen das Ziel der Übernahme immer vor Augen halten konnte“, so Imhof.

Mara Kreis wird zukünftig im Bereich des Haupt- und Personalamtes eingesetzt und dort u.a. im Bereich Personalwesen und Kindergartenverwaltung tätig sein. Das Aufgabengebiet von Frau Maike Weber umfasst verschiedene Assistenztätigkeiten in den Bereichen Hoch- und Tiefbau, Liegenschaftswesen und Städtebauförderung in der Bauverwaltung. Marcel Felber übernimmt Aufgaben im Bereich der Asylbewerberunterbringung, des Straßenverkehrswesens sowie teils im Bereich des Servicecenters.

Die Verwaltungsleitung um Bürgermeister Dominik Brasch und Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof wünscht auch stellvertretend für den Magistrat den neuen Bediensteten stets ein gutes Gelingen bei ihren neuen Aufgaben und eine kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung bei der Stadt Bad Soden-Salmünster.

Ehrenstadtrat Edgar Kleespies

Bürgermeister Dominik Brasch (links) überreicht im Beisein von Stadtverordnetenvorsteher Erwin Faulstich (Mitte) die Urkunde zur Ernennung zum Ehrenstadtrat an Edgar Kleespies (rechts)

Bad Soden-Salmünster: Edgar Kleespies wurde nach seinen Rückzug aus der örtlichen Politik zum Ehrenstadtrat ernannt.

42 Jahre lang hat sich Edgar Kleespies für die Belange von Salmünster und der Gesamtstadt eingesetzt, zuletzt im Magistrat. Nachdem sich der Sozialdemokrat im Frühjahr aus der Kommunalpolitik zurückgezogen hat, wurde der 75-Jährige in der Stadtverordnetensitzung am 24.06.2019 zum Ehrenstadtrat ernannt.

Sowohl die ehemalige Kollegen im Magistrat wie auch die Bürgervertretung hätten aber nicht allein wegen der langen Dauer, sondern vor allem „wegen des damit verbundenen überdurchschnittlichen Engagements“ von Edgar Kleespies für die Verleihung der Ehrenbezeichnung gestimmt, stellte Bürgermeister Dominik Brasch heraus. Sein freiwilliger Rückzug bedeute eine Zäsur für die Stadt, in der Kleespies für viele aus der Kommunalpolitik kaum wegzudenken sei.

In den mehr als 26 Jahren als Magistratsmitglied habe er an unzähligen Sitzungen unterschiedlicher Gremien teilgenommen und letztlich „mehr als 40 Jahre die Geschicke unseres Gemeinwesens maßgeblich mitgestaltet“, sagte Brasch. Kleespies war im Salmünsterer Ortsbeirat sowie als Stadtverordneter tätig, zeitweise auch als Chef der SPD-Fraktion. Brasch ist der dritte Rathauschef, den Kleespies während seiner aktiven Zeit im Amt begleitet hat. Im Magistrat würden sein Wissen und seine Erfahrung fehlen, betonte Brasch. Dafür könne Edgar Kleespies nun mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Der neue Ehrenstadtrat sei ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement, durch welches „Demokratie tagtäglich gelebt wird“. Fernab von mitunter abgehobenen Grundsatzdebatten gehöre das kommunalpolitische Ehrenamt „zu den anspruchvollsten politischen Tätigkeiten überhaupt“, so Brasch. Kleespies habe selten die Konfrontation gescheut oder mit seiner Meinung hinterm Berg gehalten. Für seine Ansichten und Überzeugungen habe er teils auch hart gekämpft, allerdings nicht „aus dem Bauch heraus“, sondern aufgrund von Sachkunde und Lebenserfahrung.

Edgar Kleespies erklärte, er habe Kommunalpolitik nicht wegen Ehrungen betrieben, sondern weil ihm das Diskutieren, Argumentieren und Mitentscheiden Freude bereitet habe. Deshalb könne er jungen Menschen nur empfehlen, sich zu engagieren. Sein Ziel sei immer gewesen, Bad Soden-Salmünster voranzubringen. „Ob es mir gelungen ist, kann ich nur hoffen“, so Kleespies.

Stärkung der Sicherheit in Bad Soden-Salmünster

Von links: Bürgermeister Dominik Brasch mit dem neuen Ordnungspolizisten Sandro Jung, Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof, den Ordnungspolizisten Uwe Härtner und Dirk Jaletzky sowie Ordnungsamtsleiter Christian Buhl.

Bad Soden-Salmünster: Dritte Kraft bei der städtischen Ordnungspolizei sowie Teilnahme an der KOMPASS-Initiative des Landes Hessen soll die Sicherheitswahrnehmung in der Kurstadt stärken.

Die Ordnungspolizisten der Städte und Kommunen bringen viele Bürgerinnen und Bürger stets mit „Knöllchen“ und „Geschwindigkeitsmessungen“ in Verbindung. Das diesem nicht so ist, hat nun Bürgermeister Dominik Brasch in einer Pressemeldung verdeutlicht. Natürlich sorgen die Ordnungspolizisten durch die Verkehrsüberwachung für die Einhaltung der Regeln im Straßenverkehr. Dies stellt jedoch nur einen geringen Teil ihrer Aufgaben dar. „In Zeiten, in welchen die originären Schutzpolizisten keine Ressourcen für die klassischen Streifengänge mehr frei haben ist es umso wichtiger, dass diese Aufgabe durch städtische Bedienstete erfüllt wird“, so Brasch. Hierzu hat die Kurstadt im April einen dritten Ordnungspolizisten eingestellt. Neben Uwe Härtner und Dirk Jaletzky komplettiert nun Sandro Jung das Team der Ordnungspolizei. 

„Die Bevölkerung nimmt wahr, dass wir jetzt auch zu  Fuß unterwegs sind und auch insbesondere in den Stadtteilen mehr Präsenz zeigen“, so Sandro Jung. „Die Bürger sprechen uns auch direkt an und schildern ihre Probleme. Dabei geht es aber nicht immer nur um die öffentliche Ordnung. Auch andere Anliegen und Mitteilungen an die Stadtverwaltung werden uns hier zugetragen“, so Jung weiter.

Ein weiterer Schritt zur Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Kurstadt wird die Teilnahme an der KOMPASS-Initiative des Landes Hessen sein. KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel. Hierbei werden passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und umgesetzt. Der Auftakttermin wird aller Voraussicht nach noch im Spätsommer dieses Jahres stattfinden. „Mit der Teilnahme an dem Programm soll unter Beteiligung der vorgenannten Gruppen sicherheitsrelevante Orte und Gegebenheiten festgestellt und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, so Bürgermeister Brasch. „Dies können Örtlichkeiten mit verstärktem Vandalismus sein oder aber auch Gebiete, in welchem eine subjektive Unsicherheit besteht, weil gerade an dunklen Tagen eine ausreichende Beleuchtung vorhanden ist“, führt der städtische Hauptamtsleiter Dominic Imhof weiter aus, welcher das Projekt federführend mit der Unterstützung des Ordnungsamtsleiters Christian Buhl begleiten wird.

Vier neue Kräfte verstärken das Bauhof-Team

Von links: Bürgermeister Dominik Brasch, Dennis Kaufmann, Jens Baron, Michael Paller, Robert Ohnesorge, Bauhofleiter Hasso Eschke u. Haupt- und Personalamtsleiter Dominik Imhof

Im Laufe des ersten Quartals 2019 konnte Bürgermeister Dominik Brasch vier neue Kräfte im städtischen Bauhof begrüßen. Die Stellen waren vakant, da die seitherigen Bediensteten aus Altersgründen ausgeschieden sind oder sich anderweitig beruflich neu orientiert haben.

Bereits zum 01.01 diesen Jahres haben Dennis Kaufmann (26, gelernter Dachdecker), Michael Paller (33, gelernter Tischler) und Jens Baron (29, gelernter Berufskraftfahrer) ihren Dienst aufgenommen. Seit Anfang März gehört zudem Robert Ohnesorge (29, gelernter Schreiner) zum Team. „Alle haben sich gut eingearbeitet und sind schnell ein Teil des Bauhofs geworden“, so das Resümee des Bauhofleiters Hasso Eschke. Auch Bürgermeister Brasch ist davon überzeugt, dass die neuen Kräfte eine Verstärkung für den Bauhof sind. „Man merkt eine deutliche Verjüngung und neue Impulse. Der Bauhof ist immerhin hauptverantwortlich für das Erscheinungsbild unserer Kurstadt. Nur mit gutem Personal sind die vorhandenen Aufgaben zur Zufriedenheit aller zu schaffen“, so der Rathauschef. Wie der städtischer Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof berichtet, werden in Kürze weitere Personalentscheidungen im Bauhof anstehen. „ Aktuell befinden wir uns in der Entscheidungsphase über eine kürzlich ausgeschriebene Stelle als Maler- und Lackierer. Weiterhin wird in diesem Jahr noch die Stelle des Bauholeiters neu zu besetzen sein, da der jetzige Leiter Hasso Eschke altersbedingt ausscheiden wird“, so Imhof. Den neuen Kräften im Bauhof wünschen alle Verantwortlichen gutes Gelingen und eine hoffentlich lange Zeit im Dienste der Stadt Bad Soden-Salmünster.

Präzisionswerkzeuge made in Bad Soden-Salmünster

Bürgermeister Dominik Brasch (Mitte) mit den Geschäftsführern der PETA Formenbau GmbH, Manfred Ullrich (links) und Alexander Wolf (rechts)

Bad Soden-Salmünster: Bürgermeister Dominik Brasch tauscht sich mit den Geschäftsführern der PETA Formenbau GmbH aus. Vernetzung zwischen den Unternehmen unserer Stadt und der Stadtverwaltung müssen ausgebaut werden!

Die Geschäftsführer der PETA Formenbau GmbH, Alexander Wolf und Michael Ullrich, begrüßten kürzlich den Bürgermeister von Bad Soden-Salmünster, Dominik Brasch sowie den städtischen Hauptamtsleiter Dominic Imhof zu einem Informationsaustausch und einer Besichtigung der Betriebsräume. Die Firma PETA Formenbau GmbH ist spezialisiert rund um die Themen Präzisionsformen, Einspritzsysteme, Technikum und Automatisation. Das in den Hallen im Gewerbegebiet „Häuser Hohle“ hergestellte Präzisionswerkzeug wird weltweit abgesetzt. „Knapp 60% der Produktion findet seine Abnehmer im Export“, so die Geschäftsführer. Zu den Kunden zählen insbesondere Automobilhersteller und Zulieferer. Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Richtung E-Mobilität muss man die Zielfelder jedoch teils neu definieren. Gerade die Präzisionsformen werden zur Herstellung von Dichtungssysteme, etc. in Kraftstoffmotoren verwendet. Bei der Produktion wird der Umweltschutz groß geschrieben. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung der Werkzeuge konnte man die Werkzeuge und Formen so gestalten, dass die hieraus entstehenden Betriebsabfälle auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Die PETA Formenbau wurde 1985 durch den Vater von Alexander Wolf gegründet und hat sich seit dem stetig vergrößert. Vor ca. 20 Jahren siedelte man sich in dem Gewerbegebiet „Häuser Hohle“ in Bad Soden-Salmünster an. Der nahe Autobahnanschluss sowie die gute Verbindung zum Flughafen Frankfurt steigern die Attraktivität des Standortes. Aktuell sind 53 Kräfte angestellt wovon sich sechs Berufsanfänger noch in der Ausbildung befinden. Kritisch merken Wolf und Ullrich an, dass eine Vergrößerung am jetzigen Standort aufgrund von brandschutzrechtlichen Bestimmungen nicht im vorgesehenen Umfang möglich war, obwohl die Erfordernisse hierfür gegeben seien.

Bürgermeister Dominik Brasch zeigte sich beeindruckt von den Betriebs- und Produktionsräumen der Firma. „Die Arbeitsbedingungen sind für die Beschäftigten sehr gut. Moderne Maschinen ermöglichen eine Präzisionsarbeit im kleinsten Mikrometer-Bereich“, so Brasch. „Wir sind froh, einen solchen Betrieb mit Kunden aus der ganzen Welt in unserer Stadt ansässig zu haben“, führt der Rathauschef weiter aus. „Es ist mir ein Anliegen, den Austausch mit den Betrieben in unserer Stadt zu intensivieren. Dies ist für die Weiterentwicklung immens wichtig, da diese die städtische Struktur mit anderen Augen betrachten. Das Gespräch mit den Geschäftsführern der PETA Formenbau GmbH hat auch aufgezeigt, an welchen Defiziten wir arbeiten müssen“, gesteht Brasch ein. So wurde unter anderem angesprochen, dass der erste Eindruck von Bad Soden-Salmünster für Besucher welche per Bahn anreisen erhebliches Verbesserungspotential aufweist. Hierzu führt Brasch aus, dass man bereits mit der Deutschen Bahn die Sanierung des Bahnhofsgebäudes sowie den barrierefreien Ausbau der Bahnanlage plane. Mit einer Umsetzung sei nach der derzeitigen Planung sowie einer noch ausstehenden Einigung über die Finanzierung jedoch frühestens ab 2022 zu rechnen.

Klare Zielvorgabe: AED's in allen Stadtteilen

Bildbeschreibung: Vier neue AED-Geräte, von denen zwei im Huttengrund platziert werden, wurden bei einem Treffen der Voraushelfer vorgestellt.

Bad Soden-Salmünster: Wenn das Herz plötzlich aussetzt, ist schnelle Hilfe geboten. Um diese zu leisten, gibt es Voraushelfer, die rasch vor Ort sind. Zudem sollen alle Stadtteile mit AED-Geräten (Automatisierte Externe Defibrillatoren) ausgestattet werden.

Wie wichtig schnelle Hilfe ist, veranschaulichte Brian Lemming von Lemming Safety, Arbeitsschutz für Industrie und Handwerk. Denn schlägt das Herz nicht mehr, unterbleibt auch die Sauerstoffversorgung. Nach nur zehn Minuten könne „jede Hilfe zu spät sein“, so Lemming bei der Vorstellung von vier neuen AED-Geräten bei einem Treffen der Voraushelfergruppe in Anwesenheit von Bürgermeister Dominik Brasch und Vertretern des Vereinsrings Huttengrund.

„Pro Minute nimmt die Überlebenschance um zehn bis 15 Minuten ab“, führt Lemming den Anwesenden vor Augen. Je früher die Wiederbelebung begonnen werde, umso größer sei die Chance des Betroffenen. Dabei leisten die Geräte wichtige Hilfe. Nachdem Lemming das Gerät erklärt hatte, demonstrierten einige Voraushelfer mit ruhiger, aber dennoch sehr zügiger und effektiver Druckmassage an einem Dummy, wie eine von einem AED-Gerät unterstützte Wiederbelebung vonstattengehen sollte.

Angeschafft wurden zunächst vier schnelle, effiziente und bedienerfreundliche „Life-Pack CR2“-Geräte. Je eines davon kommt ins Rathaus und in die Spessart-Therme, zwei werden im Huttengrund installiert. Dafür hat der örtliche Vereinsring noch vorhandene Gelder von der Interessengemeinschaft Huttengrundhalle (IGH) verwendet. Außerdem gab es „beachtliche private Spenden“. Die Geräte werden öffentlich zugänglich an der Huttengrundhalle und am Born in Eckardroth platziert. Diese Geräte erhalten eine wetterfeste Abdeckung, die im Winter auch frostsicher beheizt ist und sich im Notfall leicht öffnen lässt.

Wie Lemming erläuterte, sind die Geräte mit einer Zentrale verbunden, die schon bei der Entnahme aus der Halterung, aber auch beim Gebrauch informiert wird. Auch die vom Stromnetz unabhängigen Batterien werden so überwacht und ein Nachlassen gemeldet.

Die Anschaffung der AED-Geräte ist für Bürgermeister Brasch, der selbst Voraushelfer ist, ein großes Anliegen. Er strebt an, alle Stadtteile mit mindestens einem, die größeren auch mit zwei öffentlichen Geräten auszustatten. Dafür werde das Engagement der Vereine und Bürger erforderlich sein, denn die Geräte „haben ihren Preis“.

Die Geräte sind auch für die Voraushelfer, von denen in jedem Ort mehrere sein sollten, wichtig. Insgesamt gibt es in Bad Soden-Salmünster derzeit 22 Voraushelfer, berichtete deren Leiter Andreas Essel. Mittlerweile seien 13 weitere Personen für die Ausbildung gemeldet. Diese sollen bis zum 1. Juli einsatzbereit und auch mit dem erforderlichen Equipment ausgestattet sein. Essel freute sich über das Interesse, wobei Alsberg mit zwei bereits ausgebildeten und drei Interessenten gut vertreten sei. Er bedauerte, dass in Katholisch-Willenroth die Voraushelfer-Werbung bisher erfolglos geblieben war.

Atemschutzgeräteträger erhalten neue Brandschutzkleidung

Bürgermeister Dominik Brasch (vorne rechts) übergibt offiziell die neue Feuerschutzkleidung an die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Soden-Salmünster.

Bad Soden-Salmünster: Zeitgemäße Brandschutzkleidung für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr. Offizielle Übergabe fand am 06. April statt.

„Retten-Löschen-Bergen-Schützen“, so lautet bekanntlich der Leitspruch der Freiwilligen Feuerwehren. Es ist aber nicht nur ein Leitspruch. Knapp eine Millionen ehrenamtliche Feuerwehrleute in ganz Deutschland haben sich diese 4 Wörter zur Aufgabe gemacht. Sie verbringen ihre Freizeit mit Übungen, Lehrgängen und der Pflege der Feuerwehrfahrzeuge und Geräte. Und wenn es wirklich mal Ernst wird sind sie da. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Für die Hilfe des Nächsten werden Freunde und Familie zurückgelassen, sobald der Feuermelder eine Alarmierung anzeigt.

Umso wichtiger ist es, dass die Kräfte der Feuerwehren optimal ausgestattet sind. Der Eigenschutz hat hier oberste Priorität. Besonders bei all denjenigen, welche den Flammen direkt ausgesetzt sind und aktive Brandbekämpfung betreiben. 

Bürgermeister Dominik Brasch konnte nunmehr dem stellv. Stadtbrandinspektor Frank Widmayr stellvertretend für rund 70 Feuerwehrkameraden und Kameradinnen eine neue Feuerschutzbekleidung übergeben. Die ausgewählten Kräfte sind aktive Atemschutzgeräteträger und somit als erstes dem direkten Kontakt mit dem Feuer ausgesetzt. Daher ist es umso wichtiger, dass die Kleidung nicht nur vor großer Hitze sondern auch bei kurzzeitigem direkten Kontakt mit den Flammen schützt.

Wie Widmayr berichtet, war die seitherige Schutzkleidung teilweise 20 Jahre und älter gewesen. Auch wenn immer wieder mal einzelne Modelle ausgetauscht wurden, waren nunmehr etliche Anzüge nicht mehr sichertskonform gewesen. Aus diesem Grund hat man sich in Absprache mit der Stadt dazu entschieden, alle Atemschutzgeräteträger einheitlich neu auszustatten. Hierzu hatte sich bereits im Vorfeld ein „Bekleidungsausschuss“ gebildet, welcher die verschiedenen Modelle auf dem Markt  gesichtet und Probe getragen hat. Letztendlich entschied man sich für das Modell „SWISSGUARD/SWISSHUNTER“ der Firma S-Gard. Die Beschaffung der Feuerschutzkleidung schlägt mit rund 59.000 Euro in den städtischen Haushalt.

„Das hört sich viel an, ist es aber nicht“, wird hierzu Bürgermeister Brasch zitiert. „Im Verhältnis zur Trage- und Nutzungszeit amortisiert sich dieser Betrag relativ schnell. Darüber hinaus dient die Kleidung dazu, unsere ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte besser schützen. Die Gesundheit und das Leben jedes einzelnen Kameraden kann man nicht mit Geld messen“, so der Rathauschef abschließend.

Malwettbewerb für die Grundschulen in Bad Soden-Salmünster

Bildbeschreibung: Bürgermeister Dominik Brasch mit den Schülerinnen und Schülern sowie der Klassenlehrerin Frau Sabina Kern der Klasse 3b

Bad Soden-Salmünster: Bürgermeister Dominik Brasch besucht die Grundschulklasse 3b der Henry-Harnischfeger-Schule und stellt den Schülerinnen und Schülern ein ganz besonderes Projekt der Stadt Bad Soden-Salmünster vor.

Der Ausschuss für Familie, Soziales, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Bad Soden-Salmünster hat die Stadtverwaltung beauftragt, ein Willkommenspaket für neugeborene Kinder in Bad Soden-Salmünster zu entwickeln.

Nebst einem selbstentworfenen Flyer und Babylätzchen mit einem Schriftzug sowie dem Logo der Stadt Bad Soden-Salmünster, unterstützen auch örtliche Unternehmen das Projekt. Um nun eine schöne und kindgerechte Verpackung entwerfen zu können, sollen die Grundschulen der Stadt Bad Soden-Salmünster miteinbezogen werden.

Unter dem Motto „Willkommen im Leben“ veranstaltet die Stadt Bad Soden-Salmünster einen Malwettbewerb an den Grundschulen. Bürgermeister Dominik Brasch stellt das Projekt am Montagmorgen in der Grundschulklasse 3b der Henry-Harnischfeger-Schule vor.

„Was gefällt euch besonders gut in Bad Soden-Salmünster? Was möchtet ihr den Neugeborenen gerne zeigen? Was wünscht ihr den Neugeborenen?“, fragt Bürgermeister Dominik Brasch die Schülerinnen und Schüler und verkündet, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. 

Eine Jury wählt ein Bild aus, welches auf Stofftaschen gedruckt und somit die schöne Stadt Bad Soden-Salmünster repräsentieren wird.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b sind begeistert und freuen sich, die Stadt Bad Soden-Salmünster mit ihren Ideen zu unterstützen.  

Bürgermeister Brasch freut sich auf rege Beteiligung und ganz besonders auf die Ergebnisse, ist sich allerdings sicher, dass es keine leichte Entscheidung wird.

Patienten-Focus in der Salztalklinik

Bildbeschreibung: Bernd Otto (Mitte) mit Bürgermeister Dominik Brasch (rechts) und dem Hauptamtsleiter der Kurstadt, Dominic Imhof (links), vor der Salztal Klinik

Bad Soden-Salmünster: Bürgermeister Dominik Brasch besucht auf seiner Klinikreise die Salztal-Klinik in Bad Soden. Patienten genießen das Privileg auf Einzeltherapien.

 

Bei der Salztal-Klinik in Bad Soden handelt es sich um eine Rehabilitationsklinik für die gesetzlich Versicherten der Krankenkassen. Die Klinik ist spezialisiert auf den orthopädischen und rheumatologischen Bereich. So kommt es, dass die Klinik überwiegend von älteren Patienten und Patienten mit neuen Gelenkprothesen besucht wird.

 

Bernd Otto, Geschäftsführer der Salztal-Klinik GmbH, führt in dem Gespräch aus, dass man als Klinik versuche, die Belange jedes einzelnen Patienten zu berücksichtigen. Das große Ziel ist es, das die Rehabilitierenden am Ende ihres Aufenthaltes in der Klinik genesen, ohne Hilfsmittel das Haus verlassen und ihren Alltag eigenständig bewältigen können. Daher legt man besonderen Wert auf Einzeltherapien und Anwendungen.

 

Die Salztal-Klinik gehört keiner Kette an und weißt so eine hohe Flexibilität auf. „Das Haus ist eigenständig und unabhängig“, so Otto. 165 Patienten können zeitgleich aufgenommen werden. Betreut werden diese von 6 Fachärzten, 20 Fachtherapeuten und rund 90 weiteren Bediensteten. Trotz dieser Personalstärke besteht auch hier ein Fachkräftemangel. Insbesondere im Bereich der Nachwuchsgewinnung gibt es Handlungsbedarf. Grund hierfür ist unter anderem, dass generell im Pflegebereich keine klassischen Ausbildungsplätze angeboten werden. Dies erfolgt nur über schulbegleitende Praktika ohne Lehrgeld, so der Geschäftsführer.

 

Bernd Otto und der Rathauschef der Kurstadt, Dominik Brasch, sehen genau hierin das Hauptargument für die Ansiedlung der Akademie für Gesundheit und Pflege in Bad Soden-Salmünster. „Die Klinikdichte ist ein absoluter Vorteil“, so Brasch. Bernd Otto ergänzt hierzu, dass alle Kliniken in Bad Soden von der Ansiedlung profitieren werden. „Der Nachwuchs wird vor der Tür ausgebildet und ein Großteil davon könnte in den angrenzenden Kliniken das Praktikum durchführen. „Weiterhin stünden die Kliniken mit ihrem Fachwissen zur Verfügung und es könnte sogar praxisbezogenen Unterricht in den Kliniken angeboten werden“, so Otto abschließend.

MEDIAN Kinzigtal-Klinik setzt auf Digitalisierung

Stehend vorne von links: Bürgermeister Dominik Brasch mit Klinikleiterin Alexandra Hellmiß, Ergotherapeutin Tina Bode und Facharzt Christof Kucharski. Im Hintergrund: Patienten der Median-Klinik bei der therapeutischen Arbeit.

Bad Soden-Salmünster: Im Rahmen seiner Klinikbesuche war Bürgermeister Dominik Brasch zu Gast in der MEDIAN Kinzigtal-Klinik. Die Digitalisierung, der Fachkräftemangel und natürlich die Akademie für Gesundheit und Pflege standen auf dem Programm.

 

Die Leiterin der MEDIAN Kinzigtal-Klinik in Bad Soden, Frau Alexandra Hellmiß begrüßte am vergangenen Mittwoch den Rathauschef aus Bad Soden-Salmünster in ihrer Einrichtung. Im gemeinsamen Gespräch mit Christof Kucharski, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Dominic Imhof, Hauptamtsleiter der städtischen Verwaltung erörterte man die aktuellen Probleme hinsichtlich des Fachkräftemangels wie aber auch die Möglichkeiten der Digitalisierung.

 

So berichtet Alexandra Hellmiß, dass die Klinik kürzlich einen eigenen Glasfaseranschluss erhalten habe. Mit dem Ausbau des W-LAN in der Klinik wird auch die Patientenbetreuung immer mehr digitalisiert. „Wir haben die elektronische Patientenakte eingeführt und in Kürze können die Patienten die Behandlungspläne, Schreiben und weitere Informationen zu ihrem Reha-Aufenthalt über eine eigene App herunterladen, so die Klinikleiterin. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf der Gewinnung von Fachkräften und insbesondere auch von Fachärzten für die Klinik, welche auf den orthopädischen und psychotherapeutischen Bereich spezialisiert ist.

 

Ihre Hoffnung setzt die Klinikleiterin daher in die Akademie für Gesundheit und Pflege und wünscht sich, dass Bad Soden-Salmünster den Zuschlag für den Standort erhält. So könne die MEDIAN-Klinik zahlreiche Praktikumsplätze anbieten. Sicherlich würde die Ansiedlung der Akademie gerade bei den örtlichen Kliniken für Synergieeffekte sorgen.

 

Bei der anschließenden Klinikführung konnten sich die Vertreter aus dem Rathaus ein eigenes Bild über die Leistungen machen. Die Klinik gehört der deutschlandweit größten Rehaklinik-Kette MEDIAN an, welche über 120 Kliniken in ganz Deutschland verfügt. In Bad Soden stehen rund 190 Betten für Patienten zur Verfügung. Weiterhin zählt die Klinik bei der Erfüllung der orthopädischen Standards mit zu den besten Häusern in Deutschland.

Förderung des TTC Salmünster zur Erneuerung der WC-Anlage

Bad Soden-Salmünster: Toiletten in Tischtennishalle im Schwedenring werden für rund 25.000 Euro erneuert. Stadt Bad Soden-Salmünster unterstützt diese Maßnahme.

 

Der TTC Salmünster plant die Erneuerung der alten und zum Teil nicht mehr funktionstüchtigen Toilettenanlagen in der Tischtennishalle im Stadtteil Salmünster. Seit dem Bau der Halle im Jahr 1976 wurden hier keine Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt. Im Zuge der Sanierung der Toiletten sollen diese auch barrierefrei umgebaut werden. Der Vorsitzende des TTC Gerhard Hepp führt aus, dass die Maßnahme selbstverständlich in Eigenleistung erfolgt. Auch verspreche man sich damit einer Verbesserung des Wohlfühlklimas in der Halle.

Viel Arbeit ist diesem Projekt bereits vorausgegangen. So habe man im abgelaufenen Jahr die Weichen für dieses Projekt gestellt und Förderanträge bei den öffentlichen Zuschussgebern von Land, Kreis und Landessportbund gestellt. „Die auf rund 25.000 Euro geschätzten Sanierungskosten wären mit Vereinsmitteln nicht zu stemmen gewesen“, so Hepp. Auch an die Stadt Bad Soden-Salmünster wurde ein Förderantrag gestellt.

„Gerne unterstützen die städtischen Gremien die Vereine vor Ort. Sind diese doch der Zusammenhalt und die Förderer des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und Gemeinwesen“, wird Bürgermeister Dominik Brasch zitiert. „Daher freue ich mich, dass die Stadt Bad Soden-Salmünster das Projekt des TTC Salmünster mit einem Baukostenzuschuss von 5.000 Euro unterstützen kann“, so der Rathauschef weiter. Den Förderbescheid überbrachte Brasch persönlich dem Vorsitzenden des TTC. Dieser nahm die städtische Förderzusage dankend entgegen und lies wissen, dass nunmehr alle Förderzusagen vorliegen und man mit der Sanierung beginnen könne.

In diesem Zusammenhang berichtete der Vereinschef rückblickend über die großen Umbaumaßnahmen in der Halle in den letzten Jahren und über die Chronik des Vereins. So zählt der Verein mittlerweile 270 Mitglieder und hat damit den höchsten Stand seit seinem Bestehen erreicht. Rund 150 Aktive spielen die Runden- und Meisterschaftsspiele. Besonders stolz sei man auf den sehr gut aufgestellten Nachwuchsbereich mit über 60 Kindern und Jugendlichen. Weiterhin laufen erfolgreiche Kooperationen des Vereins mit der Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster, dem Hessischen Tischtennisverband und dem Behindertenwerk Main-Kinzig, um die Menschen an den Tischtennissport heranzuführen.

Wie der Vorsitzende Hepp erklärte, hat sich der damalige mutige Schritt des Vereins im Jahre 2006, den Betrieb der Tischtennishalle am Schwedenring von der Stadt in Erbpacht zu übernehmen, gelohnt. Die damaligen Vereinsvorsitzenden Petzold und Auhl gingen schon damals mit der Zeit und zeigten Weitsicht. Hieraus wurde zusammen mit der Stadt der Grundstein für das nun schon seit 13 Jahren gut funktionierende Betreibermodell gesetzt. Ein sehr gutes Beispiel, welches aufzeigt, wie durch ehrenamtliches Engagement städtische Einrichtungen zukunftssicher betrieben werden können.

Bürgermeister Dominik Brasch bedankte sich auch namens des Magistrats bei dem TTC Salmünster für die gute Zusammenarbeit und wünscht dem Verein auch für sein neues Bauprojekt viel Erfolg und weiterhin viel Spaß und Engagement bei seiner Vereinsarbeit.

TTC-Vorsitzender Gerhard Hepp und Bürgermeister Dominik Brasch (v.l.) Bildquelle: Stadt BSS