VERANSTALTUNGSDETAILS

KINOTAG im Spessart FORUM

Freitag, 06. Dezember 2019,
von 16:00 Uhr
 
Kurzbeschreibung:
16.00 Uhr: Shaun das Schaf - Ufo-Alarm und um 19.30 Uhr: Deutschstunde
 
Veranstaltungsort:
Spessart FORUM Kultur

Bad Soden Salmünster / Stadtteil:
Bad Soden
 
Beschreibung:

 

SHAUN DAS SCHAF – DER FILM: UFO-ALARM

 

Mit „Shaun das Schaf: Der Film - Ufo-Alarm“ präsentiert das Produktionsstudio Aardman erstmals ein Langfilm-Sequel zu einem seiner Erfolgsfilme. Dass es Shaun das Schaf trifft, ist dabei nur sinnig, hat der liebenswerte Unruhestifter doch schon als Fernsehserie gezeigt, wie gut sich Geschichten um ihn, seine Freunde und den Hof weiterspinnen lassen. Beim neuesten Kinostreich geht man noch weiter und verpackt das Ganze in eine Science-Fiction-Geschichte, die Anleihen bei „E.T. – Der Außerirdische“ nimmt und nicht nur der charmanten Stop-Motion-Technik wegen sehr vergnüglich ist.

Auf dem Hof des Farmers geht es mal wieder drunter und drüber, weil Shaun und die anderen Schafe ständig neuen Unsinn aushecken, den der Hütehund Bitzer dann abwenden muss. Da er sich schon nicht mehr zu helfen weiß, werden Verbotsschilder aufgestellt. Aber mit jedem neuen Schild fällt den Schafen auch neuer Unsinn ein, was ein weiteres Schild zur Folge hat. Das könnte ewig so weitergehen, doch dann taucht ein Außerirdischer auf der Farm auf, der nichts anderes als zu seinem Ufo zurück und nach Hause will. Shaun nimmt sich des Außerirdischen an. Das Abenteuer beginnt, während Häscher der Regierung hinter dem Außerirdischen her sind und der Farmer auf die geniale Idee kommt, auf seinem Land einen Ufo-Erlebnispark zu eröffnen.

 

Großbritannien, USA, Frankreich 2019, Regie: Will Blecher, Richard Phelan, 86 Minuten, ab 0 Jahren

 

DEUTSCHSTUNDE

 

1971 wurde der drei Jahre zuvor publizierte Roman „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz als fast vierstündiger ARD-Zweiteiler verfilmt. Christian Schwochow („Bornholmer Straße“) adaptiert den Nachkriegsroman nun in der Hälfte der Laufzeit, ohne dass die Adaption gehetzt wirkt. Der Regisseur inszeniert das Drehbuch seiner Mutter Heide Schwochow mit starken Kinobildern im staatstragenden Tonfall deutscher Literatur- und Historienfilme, wobei der stimmungsvolle Schauplatz an der schleswig-holsteinischen Küste und das hochkarätige Ensemble um Ulrich Noethen, Tobias Moretti und den Newcomer Levi Eisenblätter entscheidend zur intensiven Wirkung beitragen.

Anfang der 1950er Jahre in der alten Bundesrepublik: Der Jugendliche Siggi Jepsen (auf dieser Zeitebene: Tom Gronau) sitzt in einer Besserungsanstalt. Als er einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ verfassen soll, gibt der junge Mann ein leeres Heft ab, weil ihm zu viel zum Thema einfällt. Dafür kommt Siggi in eine Arrestzelle, wo er in einem langen Bericht seine Kindheit rekapituliert.

 

Schlagabtausch: Noethen lässt Jens Oles Genugtuung bei der Durchsetzung staatlicher Anweisungen unterschwellig durchblicken, Moretti stellt die Erschütterung über das Malverbot in feinen Schichten dar. Zwischen den Meistern ihres Fachs legt auch der junge Levi Eisenblätter eine einnehmende Performance hin.

 

Deutschland 2019, Regie: Christian Schwochow, Drehbuch: Heide Schwochow nach dem Roman von Siegfried Lenz, Darsteller/innen: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Maria Dragus, Johanna Wokalek, Sonja Richter, Mette Lysdahl, Christian Serritiello, Louis Hofmann, 125 Min., ab 12 J.

 

 
Veranstalter: Internet-Adresse:
Kurbetrieb Bad Soden-Salmünster
 
Kosten: Vorverkaufsstelle:
5,00 € / 7,00 €
 
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