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Prüfauftrag für autonomen Busverkehr

Bad Soden-Salmünster will neben Frankfurt und Darmstadt zu den ersten Städten in Hessen gehören, in denen ein selbstfahrender Bus unterwegs ist. Die Stadtverordneten beschlossen am Montagabend im Spessart-Forum einmütig, dass sich Bad Soden-Salmünster um die Teilnahme an dem Pilotprojekt „Autonomer Busverkehr“ bewerben soll.

Projektträger ist der Rhein-Main-Verkehrsverbund mit seiner Tochterfirma RMS in Kooperation mit einer genossenschaftlichen Versicherung und dem Team „emo14“. Derzeit sind laut Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) außer der Kurstadt zwei Strecken in Frankfurt und eine in Darmstadt geplant. Erfolgreich umgesetzt wurde das Projekt bereits in Mainz oder auch Bad Birnbach.

Beim autonomen Fahren gibt es keinen regulären Fahrer, sondern das Fahrzeug bewegt sich unter Einsatz verschiedener technischer Hilfsmittel und Warnsysteme selbsttätig fort. In abgegrenzten Verkehrsräumen ist dies sogar ohne eine Aufsicht zulässig, im öffentlichen Verkehrsraum mit einer Begleitperson, die nötigenfalls ins Verkehrsgeschehen eingreifen kann, aber kein Fahrer im herkömmlichen Sinn ist.

Das Elektrofahrzeug hat eine Pkw-Zulassung und kann neben der Aufsichtsperson acht weitere Fahrgäste transportieren. Mit einer zusätzlichen Vorrichtung können Rollstuhlfahrer aufgenommen werden.

Beim Streckenverlauf in Bad Soden-Salmünster stand ursprünglich die Anbindung des Kurgebiets an den Bahnhof in Salmünster im Blickpunkt. Die gut sechs Kilometer lange Rundstrecke sind allerdings technisch wegen noch fehlender Reichweite und rechtlich wegen der Nutzung einer Landesstraße vorerst nicht umsetzbar. Deshalb soll der Selbstfahrbus zunächst eine innerörtliche Verbindung im Kurgebiet von der Salztal-Klinik bis zur Grundschule (Blauer Platz) markieren. Bei erfolgreichem Testlauf könne die Strecke auf die Sodener Altstadt und den Festplatz erweitert werden.

Angedacht ist ein Probebetrieb an drei Tagen pro Woche für jeweils sechs Stunden. Durch das Abrufen von Fördergeldern und die mögliche Beteiligung von Landkreis, Verkehrsgesellschaften oder auch Sponsoren soll eine Kostenaufteilung möglichst jenseits der Stadtkasse erfolgen. Einzuschalten sind nun also der Tüv und Zulassungsbehörden, um das Vorhaben bald an den Start zu bringen. Das Kommunalparlament hat dann nach den erfolgten Planungen das letzte Wort. Es will speziell mit Blick auf die Kostenfrage sowohl über den Vertragsabschluss als auch über die Umsetzung des Pilotprojekts endgültig entscheiden.

Zu Besuch bei der Sickert & Hafner GmbH

Von links: Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit Michael Sickert, Maria Jose Sickert und Sigurd Sickert vor dem Betriebssitz in Salmünster.

Bad Soden-Salmünster: Bürgermeister Dominik Brasch setzt seine Firmenbesuche in Bad Soden-Salmünster fort. Familienbetrieb mit weltweitem Export.

Äußerlich lässt es sich nicht entnehmen, dass der Familienbetrieb seine Waren in die ganze Welt exportiert. Seit 1996 in Bad Soden-Salmünster sesshaft, hat sich die Firma Sickert & Hafner GmbH auf die Herstellung von Batterielade- und Fördertechnik für den Automobilbereich spezialisiert. Insbesondere werden Anlagen zur Batterienachladung und Fremdstromversorgung entwickelt, welche im Produktionsprozess der  Automobilherstellung eingesetzt werden. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Audi, BMW, Daimler, Volkswagen, Porsche, Siemens usw. „Unser Exportanteil beträgt 50%, wir liefern überall dorthin, wo die – vor allem deutschen - Automobilhersteller ihre Produktionsstätten haben, weltweit“, führt Michael Sickert, Geschäftsführer der Sickert & Hafner GmbH aus. 

Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung konnte sich Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit dessen Hauptamtsleiter Dominic Imhof kürzlich ein Bild von der Firma Sickert & Hafner machen. Beeindruckt von der Technik ließ man sich die einzelnen Herstellungsschritte erklären und das fertige Produkt an der Teststrecke vorführen. Mit zugegen waren zudem der Unternehmensgründer, Sigurd Sickert, sowie dessen Ehefrau, Maria Josée Sickert. Besonders stolz ist Sigurd Sickert darauf, dass mittlerweile auch sein Enkel im Familienbetrieb als Techniker beschäftigt ist und die Enkelin eine Ausbildung im Büromanagement absolviert. Zudem verfügt der Betrieb über 32 Angestellte in den Bereichen Verwaltung, Entwicklung, Fertigung und Vertrieb. Auch hier zeigt sich das internationale Wirken der Firma. So konnte man zuletzt einen Ingenieur aus Mexiko als neuen Mitarbeiter gewinnen.

Bürgermeister Brasch ist erfreut, dass Firmen wie die Sickert & Hafner GmbH Bad Soden-Salmünster als Standort wählen. Umso wichtiger ist, dass die Rahmenbedingungen vorhanden sind, damit diese Firmen auch in unserer Stadt gehalten werden können. So unterstützte die Stadt Bad Soden-Salmünster kürzlich erst die Firma Sickert & Hafner bei der Anbindung an das Glasfasernetz, welches für die heutige Kommunikation mit den Vertragspartnern in aller Welt unabkömmlich ist.

Auf zwei Kita-Gruppen aufgestockt

„Die Betreuungslandschaft in Bad Soden-Salmünster wird verbessert“: Walter Haag, Franz Pfahls (je katholische Kirchengemeinde), Bürgermeister Dominik Brasch, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Kita-Leiterin Brigitte Lucas, Ursula König, Tanja Solnetchnikow (je Erzieherinnen) und Architekt Willi Hohmann vor dem Anbau im Hintergrund links (von links)

Bad Soden-Salmünster: Kreisbeigeordneter Ottmann übergibt Förderung für umfangreiche Arbeiten in Mernes

Die Arbeiten sind weit gediehen, bis November sollen sie fertig sein: Dann wird sich die Kindertagesstätte der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter in Mernes in neuem Glanz, mit neuer Raumaufteilung und sogar mit etwas mehr Nutzfläche für die Kinder präsentieren. Die umfangreichen Baumaßnahmen, die im Sommer begonnen wurden, werden durch das Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ mit unterstützt. Jugenddezernent Winfried Ottmann überbrachte vor wenigen Tagen den Zuwendungsbescheid.

Die Nachfrage nach Kinderbetreuung wächst seit einigen Jahren auch in den Stadtteilen von Bad Soden-Salmünster. Die meisten der in der kirchlichen Einrichtung betreuten Kinder stammen direkt aus Mernes. Nun stocken die Träger insoweit auf, dass sie von einer auf zwei Betreuungsgruppen erhöhen können. Ab sofort können Kinder sowohl unter als auch über drei Jahren im Mühlbachweg betreut werden.

Zuvor mussten das Pfarrbüro in den Keller verlagert, ein kleiner Anbau getätigt und umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erledigt werden. Aus dem Förderprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ werden diese Arbeiten mit 147.500 Euro gefördert, der Kreis bildet dabei die Schnittstelle zwischen den beantragenden Kommunen und dem Land Hessen. 

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann überreichte den Bescheid über die Förderung an Bürgermeister Dominik Brasch, das Kita-Team sowie die Träger der katholischem Kirchengemeinde, vertreten durch Franz Pfahls und Walter Haag. Ottmann lobte das Engagement der Träger und die Bereitschaft, „diesen Ausbau zu stemmen“: „Im Vorfeld sind zahlreiche Vorbereitungen zu treffen, Förderanträge zu stellen und sicher auch einige Hürden zu nehmen, bis der erste Handwerker anfangen kann. Das Ergebnis lässt sich aber sehen und wird die Betreuungslandschaft in Bad Soden-Salmünster verbessern.“

Ottmann teilte mit, dass der Main-Kinzig-Kreis die Kommunen wie auch die freien Träger bei den Förderanträgen so gut es geht unterstütze. So habe man die Fristen bewusst verlängert. „Wir wollen, dass alle Kommunen und Träger, die absehbar Sanierungsarbeiten in ihren Kitas und Krippen vornehmen müssen, noch in den Genuss der Förderung kommen“, so Ottmann.

Christoph Betz leitet zukünftig Bauhof der Kurstadt

Von links: Bürgermeister Brasch mit dem zukünftigen Leiter des Bauhofes Christoph Betz sowie dem noch aktuellen Bauhofleiter Hasso Eschke.

Bad Soden-Salmünster: Zum 01.10.2019 tritt Christoph Betz die Nachfolge von Hasso Eschke im Bauhof an.

Der gelernte Garten- und Landschaftsbauer Christoph Betz aus Salmünster wird am 01.10.2019 die Stelle des Leiters des Bauhofs der Stadt Bad Soden-Salmünster antreten. Grund für die Neubesetzung ist das altersbedingte Ausscheiden des seitherigen Leiters Hasso Eschke. Christoph Betz ist kurz nach seiner Ausbildung zur Firma Christian Liesen Galabau GmbH in Gelnhausen gewechselt, wo er bis heute beschäftigt ist. Im Jahr 2010 schloss er eine berufsbegleitende Zusatzqualifizierung zum Bauleiter im Landschaftsbau ab. Seitdem ist Herr Betz mit den unterschiedlichsten Projekten vertraut gewesen. So hat er maßgeblich am Bau der „Arena an der Salz“ im Stadtteil Bad Soden mitgewirkt. Auch hat er verschiedene Bauprojekte im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten im Gebiet der Stadt Bad Soden-Salmünster begleitet. Privat engagierte sich der verheiratete 43-jährige Vater von drei Kindern in den vergangenen Jahren in mehreren Vereinen in Salmünster, spielt aktiv Fußball bei der SG Salmünster/Ahl im Altherrenbereich und singt im Kirchenchor Salmünster.

Christoph Betz freut sich auf die neue Aufgabe. Die Tatsache, dass die Arbeit des städtischen Bauhofes stark im öffentlichen Interesse steht, sieht er als Herausforderung.  Wichtig ist ihm dabei insbesondere, dass sich die Stadt Bad Soden-Salmünster für ihre Bürgerinnen und Bürger, wie aber auch für die Gäste, stets angemessen für eine Kurstadt präsentiert.

Bürgermeister Dominik Brasch ist sich sicher, dass Christoph Betz sich schnell in seiner neuen Aufgabe zurecht finden wird. Hat er doch in seiner seitherigen beruflichen Laufbahn gerade die Bereiche Projektplanung, Personalführung und den kaufmännischen Bereich mit abdecken können.

Johannes Wiegelmann ist neuer Ortsvorsteher in Salmünster

Johannes Wiegelmann (CDU) wurde einstimmig zum neuen Ortsvorsteher des Stadtteils Salmünster gewählt.

Bad Soden-Salmünster (lis). In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats ist Johannes Wiegelmann (CDU) einstimmig zum neuen Ortsvorsteher von Salmünster gewählt worden. Mit der Feier anlässlich der Verleihung der Stadtrechte vor 700 Jahren steht Wiegelmann 2020 eine große Aufgabe bevor.

Im Fokus der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates Salmünster stand die Wahl des Ortsvorstehers, da der seitherige Amtsinhabers Gert Lange im Frühjahr sein Amt niedergelegt hat. Unter Leitung des Stellvertreters Erich Noll wählten die Ortsbeiratsmitglieder in offener Abstimmung und ohne Diskussion den Juristen Johannes Wiegelmann zum neuen Vorsitzenden des Gremiums.

Der neue Ortsvorsteher dankte den Mitgliedern für das Vertrauen. Elf Jahre lang habe er erfahren, wie Gert Lange das Amt kollegial und freundschaftlich mit allen Mitgliedern bekleidet habe – und so wolle er es weiterführen. „Ich werde immer ein offenes Ohr haben“, sagte er und freute sich, in Erich Noll einen erfahrenen und kompetenten Stellvertreter zu haben.

Die größte Herausforderung für den neuen Ortsvorsteher Wiegelmann sei laut eigener Aussage nun die Vorbereitung und Durchführung der 700-Jahrfeier anlässlich der Verleihung der Stadtrechte. Vorrang habe die Bildung eines Vorbereitungsgremiums. Dazu sollen alle Vereine und Bürger, der Ortsbeirat, die Kirchen und andere Institutionen, die mitarbeiten wollen und Ideen haben, für Ende August beziehungsweise Anfang September zu einem ersten Treffen eingeladen werden. Dabei gilt nicht nur, die Art und Größe der Veranstaltung festzulegen, sondern auch einen Termin für das Fest zu finden.

Junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vernetzen sich - Arbeitstreffen in Bad Soden-Salmünster

Rund 60 Bürgermeister*innen trafen sich zur Vernetzung in Berlin. Darunter auch Dominik Brasch, Bürgermeister von Bad Soden-Salmünster.

Bad Soden-Salmünster: Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich erstmals im März dieses Jahres zum deutschlandweiten Austausch von jungen kommunalen Verantwortlichen in Berlin getroffen.

Organisieren wir uns? Das war die Leitfrage der Kick Off-Veranstaltung zu einem überparteilichen Netzwerk von jungen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern beim erstmaligen Zusammenkommen im Haus Ungarn am Alexanderplatz. Die Antwort hierauf war ein klares „Ja“. Denn das Auftakttreffen machte deutlich: Es gibt für junge Kommunalpolitik einen großen Bedarf an Austausch, guten Kontakten und frischen Ideen.

Roland Schäfer, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) und Bürgermeister in Bergkamen, betonte in seinem Grußwort wie wichtig ein solches Netzwerk auch für den DStGB ist: „Jüngeren Menschen den Einstieg und den Verbleib in der Kommunalpolitik zu erleichtern ist ein wichtiges Anliegen für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden!“

Die provokante Frage des Auftaktvortrags war „Sind junge Politiker nur jung verkleidete Alte?“ Jugendforscher Prof. Bernhard Heinzlmaier aus Wien stellte einen steigenden Konformismus in Politik und Gesellschaft fest. Auch die Politik erreiche die junge Bevölkerung nicht mehr, weil diese die falschen Emotionen anspreche und in ihrer Kommunikation schlicht an der jungen Generation vorbei rede. Heinzlmaiers Fazit: Auch junge Politiker haben großen Nachholbedarf bei der richtigen Ansprache junger Menschen.

Was genau sie besser machen müssen, darüber diskutierte die Unternehmerin und Gründerin des Jugendbeirats der Konrad-Adenauer-Stiftung Diana Kinnert mit Alexander Handschuh, Sprecher des DStGB. In ihrer Diskussion ging es um das oft schwierige Verhältnis von Politik, Parteien und Jugend. Sie verdeutlichte, wie sehr die Gesellschaft eine stärkere Repräsentanz der nachrückenden Generation brauche, damit diese den Wandel mitgestalte.

Andreas Wunn, Redaktionsleiter von ZDF-Morgenmagazin und ZDF-Mittagsmagazin, gab in einem Impulsvortrag wichtige Anregungen, wie Kommunalpolitik in den Medien ankommt. Thomas Mühlnickel, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur ASK.Berlin, ging in seinem Vortrag auf Grundlagen erfolgreicher politischer Kommunikation ein. Abschließend gab es einen Einblick in die Organisation eines Jugendverbandes: David Lehmann von „Die jungen Unternehmer“ (Jugendverband von „Die Familienunternehmer e.V“.) stellte Struktur und Arbeitsweise seines Verbands vor.

Nach dem inhaltlichen Input ging es für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister selbst ans Arbeiten. In drei Workshops diskutierten sie: Was sind die spezifischen Themen der Jungen Bürgermeister? Wie soll eine Zusammenarbeit organisiert werden?
Und wie will man nach innen und außen kommunizieren? Die gesammelten Antworten und Vorschläge sollen nun bei einem Arbeitstreffen in konkrete Schritte münden. Hierzu werden auf Einladung von Kurstadtbürgermeister Dominik Brasch, ca. 40 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im September nach Bad Soden-Salmünster kommen.

Brasch ist überzeugt: „Mit diesem überparteilichen Netzwerk können junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einer fortschrittlichen und ideenreichen Kommunalpolitik eine Stimme geben. Ein Netzwerk, um über den Tellerrand schauen zu können, ist sinnvoll und das erste Treffen hat bereits gezeigt, dass es  Bedarf gibt. Jede Generation hat ihre eigenen Ansätze den Herausforderungen der aktuellen Zeit zu begegnen. Junge engagierte und vor allem innovative Kommunalpolitiker vereinen ihre Ideen und Kräfte, um ihre Themen anzupacken.“

Valeria Lechner absolviert Ausbildung im Rathaus

Bürgermeister Dominik Brasch begrüßt gemeinsam mit dem städtischen Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof die neue Auszubildende Valeria Lechner.

Ein neues Kapitel startete am 01. August für Valeria Lechner. Noch sichtlich aufgeregt und voller Erwartung auf das, was sie alles kennenlernen wird, startete ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Rathaus der Stadt Bad Soden-Salmünster. Die 18jährige stammt direkt aus dem Stadtteil Salmünster und hat somit kurze Wege zu ihrer Ausbildungsstelle. Sie wird in ihrer dreijährigen Ausbildung alle Abteilungen durchlaufen, damit sie bestens für den theoretischen Unterricht an der Berufsschule sowie dem Verwaltungsseminar Frankfurt vorbereitet sein wird. Bürgermeister Dominik Brasch und dessen Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof begrüßten Frau Lechner herzlichst und wünschten Ihr für den Verlauf ihrer Ausbildung alles Gute. Bürgermeister Brasch ist erfreut, auch in diesem Jahr wieder einem jungen Menschen die Möglichkeit für eine Ausbildung in der Verwaltung und somit den Einstieg in das Berufsleben bieten zu können.  

Der WEISSE RING engagiert sich bundesweit im Bereich der Opferhilfe und Prävention

Von links: Robert Stauch, Bürgermeister Dominik Brasch und Heinz Habermann

Hilfe für Menschen, die sie am nötigsten haben und oft auf sich allein gestellt sind ist unheimlich kostbar und nicht selbstverständlich. Ehrenamtlich bringen sich dennoch viele Bürgerinnen und Bürger in diesem meist komplexen und fordernden Feld ein, eine Arbeit, die nicht spurlos an den Helfern vorbei geht, werden sie doch mit zahlreichen individuellen und oft bewegenden Schicksalen konfrontiert.

Der Leiter der Außenstelle Main-Kinzig, Robert Stauch, sowie dessen Stellvertreter, Heinz Habermann, beides ehemalige Polizeibeamte, haben nun in Bad Soden-Salmünster bei einem gemeinsamen Termin mit Kurstadtbürgermeister Dominik Brasch ihre Arbeit vorgestellt. Der lokale Ansprechpartner für Betroffene im Main-Kinzig-Kreis leistet hierbei einiges.

Bürgermeister Brasch zeigte sich insbesondere von der umfangreichen Aus- und Weiterbildung beeindruckt, die vom Team des Weissen Rings wahrgenommen wird. Hinzu kommen, neben der Beratung und Begleitung vor, während und nach einem Strafverfahren, noch zahlreiche Präventionsprojekte und -angebote, welche die Gefahren verschiedenster Kriminalitätsfelder beleuchten.

Die Außenstelle Main-Kinzig ist für den gesamten Main-Kinzig-Kreis zuständig und somit auch für die Stadt Bad Soden-Salmünster. So groß wie das abzudeckende Gebiet, so groß gestaltet sich auch die Herausforderung dieser verantwortungsvollen Aufgabe mit dem kleinen Team gerecht zu werden. Deshalb freut man sich beim WEISSEN RING über jeden, der Interesse am ehrenamtlichen Engagement im Bereich der Opferhilfe mitbringt.

Nähere Informationen für Interessierte sowie für Hilfesuchende gibt es unter www.main-kinzig-kreis-hessen.weisser-ring.de oder direkt bei dem Außenstellenleiter des Main-Kinzig-Kreises, Herrn Stauch, unter Tel. 0151-55164730 oder Mail: Weisser-Ring-MKK@t-online.de.

Anette Dings feierte 40-jähriges Dienstjubiläum

Die Jubilarin Anette Dings (Mitte) mit Bürgermeister Dominik Brasch (2. v.r.), Bernd Juraschek (Leiter Finanzverwaltung, rechts), Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof (2. v.l.) und Michael Harnischfeger vom Personalrat (links)

Bad Soden-Salmünster: Jubiläum der Rathausbediensteten wurde feierlich begangen. 40 Jahre im Dienst der Stadt Bad Soden-Salmünster.

Am 01.08.2019 feierte Frau Anette Dings ihr 40jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Bad Soden-Salmünster. Bürgermeister Dominik Brasch bedankte sich herzlich für die langjährige gute Zusammenarbeit mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß. Für den Personalrat übermittelte Michael Harnischfeger die besten Glückwünsche an die Jubilarin.  Die gelernte Verwaltungsangestellte absolvierte von 1979 bis 1982 ihre Ausbildung bei der Stadt Bad Soden-Salmünster. Im Anschluss wurde sie in die Stadtkasse übernommen. In der Zeit von 1984 bis 1986 besuchte sie den Ausbildungslehrgang I am Verwaltungsseminar Frankfurt und absolvierte die Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst in der allgemeinen Verwaltung. Seit 1986 wird Frau Dings in der Finanzverwaltung eingesetzt und ist dort u.a. für die Veranlagung der Gewerbesteuer und Spielapparatesteuer zuständig.

Abschied nach 50 Jahren

Marianne Nix wird nach 50 Dienstjahren durch Bürgmeister Dominik Brasch (rechts) im Beisein von Michael Harnischfeger (Personalrat) und Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof in den Ruhestand entlassen.

Bad Soden-Salmünster: Die städtische Bedienstete Marianne Nix wurde nach 50 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet.

50 Jahre im Dienst der Allgemeinheit, das ist eine wahre Seltenheit. Marianne Nix, hat dies im Dienste der Stadt Bad Soden-Salmünster geschafft und wurde hierfür am 31. Juli 2019 durch Bürgermeister Dominik Brasch angemessen in einer Feierstunde geehrt.

Brasch bedankte sich im Beisein des Haupt- und Personalamtsleiters Dominic Imhof sowie Michael Harnischfeger vom Personalrat herzlich für die langjährige gute Zusammenarbeit. Frau Nix habe viele Stationen während ihrer beruflichen Zeit absolviert und sich ein unersetzliches Fachwissen angeeignet. Umso bedauerlicher ist es für den Rathauschef, dass Marianne Nix mit ihrem 50jährigen Dienstjubiläum auch in ihren wohlverdienten Ruhestand entlassen wird. „Mit Ihrem Weggang wird eine große Lücke entstehen. Sei es in fachlicher wie aber auch in menschlicher Sicht“, so Brasch. Die im Kollegenkreis sehr beliebte Marianne Nix hat sich für ihre erste Zeit in Ihrem Ruhestand noch nicht viel vorgenommen. „Ich werde die Zeit mit meiner Familie und insbesondere den drei Enkelkindern genießen“, führt sie aus. „In den Urlaub werden wir aber selbstverständlich auch erst mal fahren, so Nix weiter.

Marianne Nix absolvierte in der Zeit vom 01.08.1969 bis 03.07.1972 ihre Ausbildung im Verwaltungsdienst der ehemaligen Stadt Bad Soden. Nach ihrer Ausbildung wurde sie zuerst im Hauptamt der Stadt Bad Soden beschäftigt bevor sie dann 1973 in die Stadtkasse der im Rahmen der Gebietsreform neu gebildeten Stadt Bad Soden-Salmünster versetzt wurde. In 1986 übernahm sie im Bereich Finanzwesen die Grundsteuerveranlagung. 1996 erfolgte ihr letzter Aufgabenwechsel in den Personalamtsbereich.

Bürgermeister Brasch bedankte sich bei Frau Nix für Ihre jahrelange Tätigkeit bei der Stadt Bad Soden-Salmünster und wünschte ihr für ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

Städtepartnerschaft verbindet Generationen

Die Delegation aus Bad Soden-Salmünster um Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit Sylvie Gaucher und Josette Mallet (Mitte) for dem Rathaus der Partnerstadt.

Bad Soden-Salmünster: Erster Besuch von Bürgermeister Dominik Brasch in der Partnerstadt Guilherand-Granges in Frankreich. 

Nach seinem Amtsantritt im August letzten Jahres besuchte Bürgermeister Dominik Brasch zusammen mit einer kleinen Delegation aus Bad Soden-Salmünster vom 28. Juni bis 01. Juli erstmals die Partnerstadt Guilherand-Granges in Frankreich. Als erstes Resümee konnte festgehalten werden, dass die städtepartnerschaftliche Freundschaft etwas Besonderes ist und auch zukünftig etwas Besonderes bleiben wird. Diese Freundschaft gilt es zu pflegen, auch hinsichtlich des Erhalts über Generationen hinweg. Der erste Schritt hierzu wurde getan. Nicht nur, dass Bürgermeister Brasch mit seiner Familie anreiste sondern auch, dass der städtische Hauptamtsleiter Dominic Imhof ebenfalls mit Familie anwesend war. Zusammen erlebte man mit den Freunden aus Frankreich ein tolles Wochenende mit vielen Gesprächen und Aktivitäten.

Empfangen wurde die Delegation durch die Bürgermeisterin der Partnerstadt, Sylvie Gaucher, sowie der Vorsitzenden des „Comité  de Jumelage“, Josette Mallet. Nachdem die Quartiere bezogen wurden stand samstags eine Besichtigung der schönen Stadt auf dem Programm. Die Delegation konnte sich hierbei unter anderem ein Bild von dem modernen Rathaus und der Mediathek, welche interkommunal mit umliegenden Kommunen betrieben wird, machen. Abends besuchte man ein mittelalterliches Fest unterhalb der Ruine der Burg Crussol. Hierbei hatten besonders die mitgereisten Kinder sichtlich ihren Spaß an der dortigen Vogelflugshow sowie den mittelalterlichen Ritterspielen mit Ross und Lanze.

Der Sonntag viel im Vergleich ruhiger aus, was aber auch den hochsommerlichen Temperaturen von teils über 40° geschuldet war. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit anschließender freier Zeiteinteilung für die Gäste aus Deutschland hat man abends das Wochenende bei einem gemeinsamen Picknick ausklingen lassen. Hierbei war allen Anwesenden klar, dass dieser Austausch baldmöglichst im gegenseitigen Wechsel wiederholt werden muss.

Besonders hervorheben möchten die Vertreter die Stadt aber auch, dass ohne die mitgereisten Josefine Wolf und Clemens Michel dieser Austausch nicht in dieser Art möglich gewesen wäre. „Beide haben an allen Tagen die intensiven Gespräche zwischen den Vertretern der Städte in die jeweilige Landessprache übersetzt und somit für die gegenseitige Verständigung gesorgt“, betont Hauptamtsleiter Dominic Imhof.

Als Dank für die Gastfreundschaft überreichte Bürgermeister Brasch seiner französischen Amtskollegin Silvie Gaucher ein Bild der heimischen Künstlerin Kerstin Streicher. Das Bild zeigt einen Schmetterling, dem „papillon“, in den Farben beider Länder, welcher auf einer geöffneten Hand sitzt. Brasch betont hierbei besonders, dass dieses Bild als Symbol der Freundschaft beider Länder dient und aufzeigt, dass die Partnerschaft beider Städte und den Fortgang der europäischen Idee ein Jeder von uns in der eigenen Hand und in eigener Verantwortung trägt.

Nach den Prüfungen erfolgt der Arbeitsalltag

Bürgermeister Dominik Brasch (links) mit den frisch ausgelernten Bediensteten Maike Weber, Marcel Felber und Mara Kreis sowie Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof

Bad Soden-Salmünster: Alle drei Auszubildende im Rathaus der Stadt Bad Soden-Salmünster wurden in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Am 26. Juni 2019 war es endlich so weit. Die städtischen Auszubildenden Mara Kreis, Maike Weber und Marcel Felber haben nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur bzw. zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bad Soden-Salmünster in der Stadthalle Hofheim ihr Abschlusszeugnis über die bestandene Prüfung erhalten. Während ihrer Ausbildung haben die ehemaligen „Azubis“ viele Abteilungen der städtischen Verwaltung kennengelernt und konnten sich so das praktische Wissen für die theoretischen Einheiten in der Berufsschule sowie im Verwaltungsseminar Frankfurt aneignen. Dieses Wissen können die Absolventen jetzt in ihrer täglichen Arbeit im Rathaus anwenden.

Bürgermeister Dominik Brasch ist hoch erfreut, dass er allen ausgelernten Kräften einen Arbeitsvertrag anbieten und somit für die Stadtverwaltung gewinnen kann. „Wir möchten jungen Menschen nicht nur eine Chance auf eine Berufsausbildung geben sondern diese auch perspektivisch lange als städtische Bedienstete halten“, so Brasch. Leider ist eine Übernahme nicht immer möglich, da man an die Vorgaben des Stellenplans gehalten sei und auch entsprechende Stellen frei sein müssen. Umso erfreulicher ist es, dass nunmehr alle frisch ausgelernten Auszubildenden als neue Mitarbeiter in ein Angestelltenverhältnis übernommen werden. Der städtische Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof hebt hierbei hervor, dass es für eine Kommune mit der Größenordnung wie die Stadt Bad Soden-Salmünster nicht üblich sei, in einem Jahrgang drei Auszubildende zeitgleich einzustellen. „Das zeugt von Mut aber auch von weitsichtiger Planung, da man den Auszubildenden durch geplante Personalveränderungen das Ziel der Übernahme immer vor Augen halten konnte“, so Imhof.

Mara Kreis wird zukünftig im Bereich des Haupt- und Personalamtes eingesetzt und dort u.a. im Bereich Personalwesen und Kindergartenverwaltung tätig sein. Das Aufgabengebiet von Frau Maike Weber umfasst verschiedene Assistenztätigkeiten in den Bereichen Hoch- und Tiefbau, Liegenschaftswesen und Städtebauförderung in der Bauverwaltung. Marcel Felber übernimmt Aufgaben im Bereich der Asylbewerberunterbringung, des Straßenverkehrswesens sowie teils im Bereich des Servicecenters.

Die Verwaltungsleitung um Bürgermeister Dominik Brasch und Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof wünscht auch stellvertretend für den Magistrat den neuen Bediensteten stets ein gutes Gelingen bei ihren neuen Aufgaben und eine kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung bei der Stadt Bad Soden-Salmünster.

Ehrenstadtrat Edgar Kleespies

Bürgermeister Dominik Brasch (links) überreicht im Beisein von Stadtverordnetenvorsteher Erwin Faulstich (Mitte) die Urkunde zur Ernennung zum Ehrenstadtrat an Edgar Kleespies (rechts)

Bad Soden-Salmünster: Edgar Kleespies wurde nach seinen Rückzug aus der örtlichen Politik zum Ehrenstadtrat ernannt.

42 Jahre lang hat sich Edgar Kleespies für die Belange von Salmünster und der Gesamtstadt eingesetzt, zuletzt im Magistrat. Nachdem sich der Sozialdemokrat im Frühjahr aus der Kommunalpolitik zurückgezogen hat, wurde der 75-Jährige in der Stadtverordnetensitzung am 24.06.2019 zum Ehrenstadtrat ernannt.

Sowohl die ehemalige Kollegen im Magistrat wie auch die Bürgervertretung hätten aber nicht allein wegen der langen Dauer, sondern vor allem „wegen des damit verbundenen überdurchschnittlichen Engagements“ von Edgar Kleespies für die Verleihung der Ehrenbezeichnung gestimmt, stellte Bürgermeister Dominik Brasch heraus. Sein freiwilliger Rückzug bedeute eine Zäsur für die Stadt, in der Kleespies für viele aus der Kommunalpolitik kaum wegzudenken sei.

In den mehr als 26 Jahren als Magistratsmitglied habe er an unzähligen Sitzungen unterschiedlicher Gremien teilgenommen und letztlich „mehr als 40 Jahre die Geschicke unseres Gemeinwesens maßgeblich mitgestaltet“, sagte Brasch. Kleespies war im Salmünsterer Ortsbeirat sowie als Stadtverordneter tätig, zeitweise auch als Chef der SPD-Fraktion. Brasch ist der dritte Rathauschef, den Kleespies während seiner aktiven Zeit im Amt begleitet hat. Im Magistrat würden sein Wissen und seine Erfahrung fehlen, betonte Brasch. Dafür könne Edgar Kleespies nun mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Der neue Ehrenstadtrat sei ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement, durch welches „Demokratie tagtäglich gelebt wird“. Fernab von mitunter abgehobenen Grundsatzdebatten gehöre das kommunalpolitische Ehrenamt „zu den anspruchvollsten politischen Tätigkeiten überhaupt“, so Brasch. Kleespies habe selten die Konfrontation gescheut oder mit seiner Meinung hinterm Berg gehalten. Für seine Ansichten und Überzeugungen habe er teils auch hart gekämpft, allerdings nicht „aus dem Bauch heraus“, sondern aufgrund von Sachkunde und Lebenserfahrung.

Edgar Kleespies erklärte, er habe Kommunalpolitik nicht wegen Ehrungen betrieben, sondern weil ihm das Diskutieren, Argumentieren und Mitentscheiden Freude bereitet habe. Deshalb könne er jungen Menschen nur empfehlen, sich zu engagieren. Sein Ziel sei immer gewesen, Bad Soden-Salmünster voranzubringen. „Ob es mir gelungen ist, kann ich nur hoffen“, so Kleespies.

Stärkung der Sicherheit in Bad Soden-Salmünster

Von links: Bürgermeister Dominik Brasch mit dem neuen Ordnungspolizisten Sandro Jung, Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof, den Ordnungspolizisten Uwe Härtner und Dirk Jaletzky sowie Ordnungsamtsleiter Christian Buhl.

Bad Soden-Salmünster: Dritte Kraft bei der städtischen Ordnungspolizei sowie Teilnahme an der KOMPASS-Initiative des Landes Hessen soll die Sicherheitswahrnehmung in der Kurstadt stärken.

Die Ordnungspolizisten der Städte und Kommunen bringen viele Bürgerinnen und Bürger stets mit „Knöllchen“ und „Geschwindigkeitsmessungen“ in Verbindung. Das diesem nicht so ist, hat nun Bürgermeister Dominik Brasch in einer Pressemeldung verdeutlicht. Natürlich sorgen die Ordnungspolizisten durch die Verkehrsüberwachung für die Einhaltung der Regeln im Straßenverkehr. Dies stellt jedoch nur einen geringen Teil ihrer Aufgaben dar. „In Zeiten, in welchen die originären Schutzpolizisten keine Ressourcen für die klassischen Streifengänge mehr frei haben ist es umso wichtiger, dass diese Aufgabe durch städtische Bedienstete erfüllt wird“, so Brasch. Hierzu hat die Kurstadt im April einen dritten Ordnungspolizisten eingestellt. Neben Uwe Härtner und Dirk Jaletzky komplettiert nun Sandro Jung das Team der Ordnungspolizei. 

„Die Bevölkerung nimmt wahr, dass wir jetzt auch zu  Fuß unterwegs sind und auch insbesondere in den Stadtteilen mehr Präsenz zeigen“, so Sandro Jung. „Die Bürger sprechen uns auch direkt an und schildern ihre Probleme. Dabei geht es aber nicht immer nur um die öffentliche Ordnung. Auch andere Anliegen und Mitteilungen an die Stadtverwaltung werden uns hier zugetragen“, so Jung weiter.

Ein weiterer Schritt zur Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Kurstadt wird die Teilnahme an der KOMPASS-Initiative des Landes Hessen sein. KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel. Hierbei werden passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und umgesetzt. Der Auftakttermin wird aller Voraussicht nach noch im Spätsommer dieses Jahres stattfinden. „Mit der Teilnahme an dem Programm soll unter Beteiligung der vorgenannten Gruppen sicherheitsrelevante Orte und Gegebenheiten festgestellt und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, so Bürgermeister Brasch. „Dies können Örtlichkeiten mit verstärktem Vandalismus sein oder aber auch Gebiete, in welchem eine subjektive Unsicherheit besteht, weil gerade an dunklen Tagen eine ausreichende Beleuchtung vorhanden ist“, führt der städtische Hauptamtsleiter Dominic Imhof weiter aus, welcher das Projekt federführend mit der Unterstützung des Ordnungsamtsleiters Christian Buhl begleiten wird.

Vier neue Kräfte verstärken das Bauhof-Team

Von links: Bürgermeister Dominik Brasch, Dennis Kaufmann, Jens Baron, Michael Paller, Robert Ohnesorge, Bauhofleiter Hasso Eschke u. Haupt- und Personalamtsleiter Dominik Imhof

Im Laufe des ersten Quartals 2019 konnte Bürgermeister Dominik Brasch vier neue Kräfte im städtischen Bauhof begrüßen. Die Stellen waren vakant, da die seitherigen Bediensteten aus Altersgründen ausgeschieden sind oder sich anderweitig beruflich neu orientiert haben.

Bereits zum 01.01 diesen Jahres haben Dennis Kaufmann (26, gelernter Dachdecker), Michael Paller (33, gelernter Tischler) und Jens Baron (29, gelernter Berufskraftfahrer) ihren Dienst aufgenommen. Seit Anfang März gehört zudem Robert Ohnesorge (29, gelernter Schreiner) zum Team. „Alle haben sich gut eingearbeitet und sind schnell ein Teil des Bauhofs geworden“, so das Resümee des Bauhofleiters Hasso Eschke. Auch Bürgermeister Brasch ist davon überzeugt, dass die neuen Kräfte eine Verstärkung für den Bauhof sind. „Man merkt eine deutliche Verjüngung und neue Impulse. Der Bauhof ist immerhin hauptverantwortlich für das Erscheinungsbild unserer Kurstadt. Nur mit gutem Personal sind die vorhandenen Aufgaben zur Zufriedenheit aller zu schaffen“, so der Rathauschef. Wie der städtischer Haupt- und Personalamtsleiter Dominic Imhof berichtet, werden in Kürze weitere Personalentscheidungen im Bauhof anstehen. „ Aktuell befinden wir uns in der Entscheidungsphase über eine kürzlich ausgeschriebene Stelle als Maler- und Lackierer. Weiterhin wird in diesem Jahr noch die Stelle des Bauholeiters neu zu besetzen sein, da der jetzige Leiter Hasso Eschke altersbedingt ausscheiden wird“, so Imhof. Den neuen Kräften im Bauhof wünschen alle Verantwortlichen gutes Gelingen und eine hoffentlich lange Zeit im Dienste der Stadt Bad Soden-Salmünster.

Präzisionswerkzeuge made in Bad Soden-Salmünster

Bürgermeister Dominik Brasch (Mitte) mit den Geschäftsführern der PETA Formenbau GmbH, Manfred Ullrich (links) und Alexander Wolf (rechts)

Bad Soden-Salmünster: Bürgermeister Dominik Brasch tauscht sich mit den Geschäftsführern der PETA Formenbau GmbH aus. Vernetzung zwischen den Unternehmen unserer Stadt und der Stadtverwaltung müssen ausgebaut werden!

Die Geschäftsführer der PETA Formenbau GmbH, Alexander Wolf und Michael Ullrich, begrüßten kürzlich den Bürgermeister von Bad Soden-Salmünster, Dominik Brasch sowie den städtischen Hauptamtsleiter Dominic Imhof zu einem Informationsaustausch und einer Besichtigung der Betriebsräume. Die Firma PETA Formenbau GmbH ist spezialisiert rund um die Themen Präzisionsformen, Einspritzsysteme, Technikum und Automatisation. Das in den Hallen im Gewerbegebiet „Häuser Hohle“ hergestellte Präzisionswerkzeug wird weltweit abgesetzt. „Knapp 60% der Produktion findet seine Abnehmer im Export“, so die Geschäftsführer. Zu den Kunden zählen insbesondere Automobilhersteller und Zulieferer. Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Richtung E-Mobilität muss man die Zielfelder jedoch teils neu definieren. Gerade die Präzisionsformen werden zur Herstellung von Dichtungssysteme, etc. in Kraftstoffmotoren verwendet. Bei der Produktion wird der Umweltschutz groß geschrieben. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung der Werkzeuge konnte man die Werkzeuge und Formen so gestalten, dass die hieraus entstehenden Betriebsabfälle auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Die PETA Formenbau wurde 1985 durch den Vater von Alexander Wolf gegründet und hat sich seit dem stetig vergrößert. Vor ca. 20 Jahren siedelte man sich in dem Gewerbegebiet „Häuser Hohle“ in Bad Soden-Salmünster an. Der nahe Autobahnanschluss sowie die gute Verbindung zum Flughafen Frankfurt steigern die Attraktivität des Standortes. Aktuell sind 53 Kräfte angestellt wovon sich sechs Berufsanfänger noch in der Ausbildung befinden. Kritisch merken Wolf und Ullrich an, dass eine Vergrößerung am jetzigen Standort aufgrund von brandschutzrechtlichen Bestimmungen nicht im vorgesehenen Umfang möglich war, obwohl die Erfordernisse hierfür gegeben seien.

Bürgermeister Dominik Brasch zeigte sich beeindruckt von den Betriebs- und Produktionsräumen der Firma. „Die Arbeitsbedingungen sind für die Beschäftigten sehr gut. Moderne Maschinen ermöglichen eine Präzisionsarbeit im kleinsten Mikrometer-Bereich“, so Brasch. „Wir sind froh, einen solchen Betrieb mit Kunden aus der ganzen Welt in unserer Stadt ansässig zu haben“, führt der Rathauschef weiter aus. „Es ist mir ein Anliegen, den Austausch mit den Betrieben in unserer Stadt zu intensivieren. Dies ist für die Weiterentwicklung immens wichtig, da diese die städtische Struktur mit anderen Augen betrachten. Das Gespräch mit den Geschäftsführern der PETA Formenbau GmbH hat auch aufgezeigt, an welchen Defiziten wir arbeiten müssen“, gesteht Brasch ein. So wurde unter anderem angesprochen, dass der erste Eindruck von Bad Soden-Salmünster für Besucher welche per Bahn anreisen erhebliches Verbesserungspotential aufweist. Hierzu führt Brasch aus, dass man bereits mit der Deutschen Bahn die Sanierung des Bahnhofsgebäudes sowie den barrierefreien Ausbau der Bahnanlage plane. Mit einer Umsetzung sei nach der derzeitigen Planung sowie einer noch ausstehenden Einigung über die Finanzierung jedoch frühestens ab 2022 zu rechnen.

Klare Zielvorgabe: AED's in allen Stadtteilen

Bildbeschreibung: Vier neue AED-Geräte, von denen zwei im Huttengrund platziert werden, wurden bei einem Treffen der Voraushelfer vorgestellt.

Bad Soden-Salmünster: Wenn das Herz plötzlich aussetzt, ist schnelle Hilfe geboten. Um diese zu leisten, gibt es Voraushelfer, die rasch vor Ort sind. Zudem sollen alle Stadtteile mit AED-Geräten (Automatisierte Externe Defibrillatoren) ausgestattet werden.

Wie wichtig schnelle Hilfe ist, veranschaulichte Brian Lemming von Lemming Safety, Arbeitsschutz für Industrie und Handwerk. Denn schlägt das Herz nicht mehr, unterbleibt auch die Sauerstoffversorgung. Nach nur zehn Minuten könne „jede Hilfe zu spät sein“, so Lemming bei der Vorstellung von vier neuen AED-Geräten bei einem Treffen der Voraushelfergruppe in Anwesenheit von Bürgermeister Dominik Brasch und Vertretern des Vereinsrings Huttengrund.

„Pro Minute nimmt die Überlebenschance um zehn bis 15 Minuten ab“, führt Lemming den Anwesenden vor Augen. Je früher die Wiederbelebung begonnen werde, umso größer sei die Chance des Betroffenen. Dabei leisten die Geräte wichtige Hilfe. Nachdem Lemming das Gerät erklärt hatte, demonstrierten einige Voraushelfer mit ruhiger, aber dennoch sehr zügiger und effektiver Druckmassage an einem Dummy, wie eine von einem AED-Gerät unterstützte Wiederbelebung vonstattengehen sollte.

Angeschafft wurden zunächst vier schnelle, effiziente und bedienerfreundliche „Life-Pack CR2“-Geräte. Je eines davon kommt ins Rathaus und in die Spessart-Therme, zwei werden im Huttengrund installiert. Dafür hat der örtliche Vereinsring noch vorhandene Gelder von der Interessengemeinschaft Huttengrundhalle (IGH) verwendet. Außerdem gab es „beachtliche private Spenden“. Die Geräte werden öffentlich zugänglich an der Huttengrundhalle und am Born in Eckardroth platziert. Diese Geräte erhalten eine wetterfeste Abdeckung, die im Winter auch frostsicher beheizt ist und sich im Notfall leicht öffnen lässt.

Wie Lemming erläuterte, sind die Geräte mit einer Zentrale verbunden, die schon bei der Entnahme aus der Halterung, aber auch beim Gebrauch informiert wird. Auch die vom Stromnetz unabhängigen Batterien werden so überwacht und ein Nachlassen gemeldet.

Die Anschaffung der AED-Geräte ist für Bürgermeister Brasch, der selbst Voraushelfer ist, ein großes Anliegen. Er strebt an, alle Stadtteile mit mindestens einem, die größeren auch mit zwei öffentlichen Geräten auszustatten. Dafür werde das Engagement der Vereine und Bürger erforderlich sein, denn die Geräte „haben ihren Preis“.

Die Geräte sind auch für die Voraushelfer, von denen in jedem Ort mehrere sein sollten, wichtig. Insgesamt gibt es in Bad Soden-Salmünster derzeit 22 Voraushelfer, berichtete deren Leiter Andreas Essel. Mittlerweile seien 13 weitere Personen für die Ausbildung gemeldet. Diese sollen bis zum 1. Juli einsatzbereit und auch mit dem erforderlichen Equipment ausgestattet sein. Essel freute sich über das Interesse, wobei Alsberg mit zwei bereits ausgebildeten und drei Interessenten gut vertreten sei. Er bedauerte, dass in Katholisch-Willenroth die Voraushelfer-Werbung bisher erfolglos geblieben war.

Atemschutzgeräteträger erhalten neue Brandschutzkleidung

Bürgermeister Dominik Brasch (vorne rechts) übergibt offiziell die neue Feuerschutzkleidung an die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Soden-Salmünster.

Bad Soden-Salmünster: Zeitgemäße Brandschutzkleidung für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr. Offizielle Übergabe fand am 06. April statt.

„Retten-Löschen-Bergen-Schützen“, so lautet bekanntlich der Leitspruch der Freiwilligen Feuerwehren. Es ist aber nicht nur ein Leitspruch. Knapp eine Millionen ehrenamtliche Feuerwehrleute in ganz Deutschland haben sich diese 4 Wörter zur Aufgabe gemacht. Sie verbringen ihre Freizeit mit Übungen, Lehrgängen und der Pflege der Feuerwehrfahrzeuge und Geräte. Und wenn es wirklich mal Ernst wird sind sie da. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Für die Hilfe des Nächsten werden Freunde und Familie zurückgelassen, sobald der Feuermelder eine Alarmierung anzeigt.

Umso wichtiger ist es, dass die Kräfte der Feuerwehren optimal ausgestattet sind. Der Eigenschutz hat hier oberste Priorität. Besonders bei all denjenigen, welche den Flammen direkt ausgesetzt sind und aktive Brandbekämpfung betreiben. 

Bürgermeister Dominik Brasch konnte nunmehr dem stellv. Stadtbrandinspektor Frank Widmayr stellvertretend für rund 70 Feuerwehrkameraden und Kameradinnen eine neue Feuerschutzbekleidung übergeben. Die ausgewählten Kräfte sind aktive Atemschutzgeräteträger und somit als erstes dem direkten Kontakt mit dem Feuer ausgesetzt. Daher ist es umso wichtiger, dass die Kleidung nicht nur vor großer Hitze sondern auch bei kurzzeitigem direkten Kontakt mit den Flammen schützt.

Wie Widmayr berichtet, war die seitherige Schutzkleidung teilweise 20 Jahre und älter gewesen. Auch wenn immer wieder mal einzelne Modelle ausgetauscht wurden, waren nunmehr etliche Anzüge nicht mehr sichertskonform gewesen. Aus diesem Grund hat man sich in Absprache mit der Stadt dazu entschieden, alle Atemschutzgeräteträger einheitlich neu auszustatten. Hierzu hatte sich bereits im Vorfeld ein „Bekleidungsausschuss“ gebildet, welcher die verschiedenen Modelle auf dem Markt  gesichtet und Probe getragen hat. Letztendlich entschied man sich für das Modell „SWISSGUARD/SWISSHUNTER“ der Firma S-Gard. Die Beschaffung der Feuerschutzkleidung schlägt mit rund 59.000 Euro in den städtischen Haushalt.

„Das hört sich viel an, ist es aber nicht“, wird hierzu Bürgermeister Brasch zitiert. „Im Verhältnis zur Trage- und Nutzungszeit amortisiert sich dieser Betrag relativ schnell. Darüber hinaus dient die Kleidung dazu, unsere ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte besser schützen. Die Gesundheit und das Leben jedes einzelnen Kameraden kann man nicht mit Geld messen“, so der Rathauschef abschließend.

Malwettbewerb für die Grundschulen in Bad Soden-Salmünster

Bildbeschreibung: Bürgermeister Dominik Brasch mit den Schülerinnen und Schülern sowie der Klassenlehrerin Frau Sabina Kern der Klasse 3b

Bad Soden-Salmünster: Bürgermeister Dominik Brasch besucht die Grundschulklasse 3b der Henry-Harnischfeger-Schule und stellt den Schülerinnen und Schülern ein ganz besonderes Projekt der Stadt Bad Soden-Salmünster vor.

Der Ausschuss für Familie, Soziales, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Bad Soden-Salmünster hat die Stadtverwaltung beauftragt, ein Willkommenspaket für neugeborene Kinder in Bad Soden-Salmünster zu entwickeln.

Nebst einem selbstentworfenen Flyer und Babylätzchen mit einem Schriftzug sowie dem Logo der Stadt Bad Soden-Salmünster, unterstützen auch örtliche Unternehmen das Projekt. Um nun eine schöne und kindgerechte Verpackung entwerfen zu können, sollen die Grundschulen der Stadt Bad Soden-Salmünster miteinbezogen werden.

Unter dem Motto „Willkommen im Leben“ veranstaltet die Stadt Bad Soden-Salmünster einen Malwettbewerb an den Grundschulen. Bürgermeister Dominik Brasch stellt das Projekt am Montagmorgen in der Grundschulklasse 3b der Henry-Harnischfeger-Schule vor.

„Was gefällt euch besonders gut in Bad Soden-Salmünster? Was möchtet ihr den Neugeborenen gerne zeigen? Was wünscht ihr den Neugeborenen?“, fragt Bürgermeister Dominik Brasch die Schülerinnen und Schüler und verkündet, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. 

Eine Jury wählt ein Bild aus, welches auf Stofftaschen gedruckt und somit die schöne Stadt Bad Soden-Salmünster repräsentieren wird.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b sind begeistert und freuen sich, die Stadt Bad Soden-Salmünster mit ihren Ideen zu unterstützen.  

Bürgermeister Brasch freut sich auf rege Beteiligung und ganz besonders auf die Ergebnisse, ist sich allerdings sicher, dass es keine leichte Entscheidung wird.

Patienten-Focus in der Salztalklinik

Bildbeschreibung: Bernd Otto (Mitte) mit Bürgermeister Dominik Brasch (rechts) und dem Hauptamtsleiter der Kurstadt, Dominic Imhof (links), vor der Salztal Klinik

Bad Soden-Salmünster: Bürgermeister Dominik Brasch besucht auf seiner Klinikreise die Salztal-Klinik in Bad Soden. Patienten genießen das Privileg auf Einzeltherapien.

 

Bei der Salztal-Klinik in Bad Soden handelt es sich um eine Rehabilitationsklinik für die gesetzlich Versicherten der Krankenkassen. Die Klinik ist spezialisiert auf den orthopädischen und rheumatologischen Bereich. So kommt es, dass die Klinik überwiegend von älteren Patienten und Patienten mit neuen Gelenkprothesen besucht wird.

 

Bernd Otto, Geschäftsführer der Salztal-Klinik GmbH, führt in dem Gespräch aus, dass man als Klinik versuche, die Belange jedes einzelnen Patienten zu berücksichtigen. Das große Ziel ist es, das die Rehabilitierenden am Ende ihres Aufenthaltes in der Klinik genesen, ohne Hilfsmittel das Haus verlassen und ihren Alltag eigenständig bewältigen können. Daher legt man besonderen Wert auf Einzeltherapien und Anwendungen.

 

Die Salztal-Klinik gehört keiner Kette an und weißt so eine hohe Flexibilität auf. „Das Haus ist eigenständig und unabhängig“, so Otto. 165 Patienten können zeitgleich aufgenommen werden. Betreut werden diese von 6 Fachärzten, 20 Fachtherapeuten und rund 90 weiteren Bediensteten. Trotz dieser Personalstärke besteht auch hier ein Fachkräftemangel. Insbesondere im Bereich der Nachwuchsgewinnung gibt es Handlungsbedarf. Grund hierfür ist unter anderem, dass generell im Pflegebereich keine klassischen Ausbildungsplätze angeboten werden. Dies erfolgt nur über schulbegleitende Praktika ohne Lehrgeld, so der Geschäftsführer.

 

Bernd Otto und der Rathauschef der Kurstadt, Dominik Brasch, sehen genau hierin das Hauptargument für die Ansiedlung der Akademie für Gesundheit und Pflege in Bad Soden-Salmünster. „Die Klinikdichte ist ein absoluter Vorteil“, so Brasch. Bernd Otto ergänzt hierzu, dass alle Kliniken in Bad Soden von der Ansiedlung profitieren werden. „Der Nachwuchs wird vor der Tür ausgebildet und ein Großteil davon könnte in den angrenzenden Kliniken das Praktikum durchführen. „Weiterhin stünden die Kliniken mit ihrem Fachwissen zur Verfügung und es könnte sogar praxisbezogenen Unterricht in den Kliniken angeboten werden“, so Otto abschließend.

MEDIAN Kinzigtal-Klinik setzt auf Digitalisierung

Stehend vorne von links: Bürgermeister Dominik Brasch mit Klinikleiterin Alexandra Hellmiß, Ergotherapeutin Tina Bode und Facharzt Christof Kucharski. Im Hintergrund: Patienten der Median-Klinik bei der therapeutischen Arbeit.

Bad Soden-Salmünster: Im Rahmen seiner Klinikbesuche war Bürgermeister Dominik Brasch zu Gast in der MEDIAN Kinzigtal-Klinik. Die Digitalisierung, der Fachkräftemangel und natürlich die Akademie für Gesundheit und Pflege standen auf dem Programm.

 

Die Leiterin der MEDIAN Kinzigtal-Klinik in Bad Soden, Frau Alexandra Hellmiß begrüßte am vergangenen Mittwoch den Rathauschef aus Bad Soden-Salmünster in ihrer Einrichtung. Im gemeinsamen Gespräch mit Christof Kucharski, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Dominic Imhof, Hauptamtsleiter der städtischen Verwaltung erörterte man die aktuellen Probleme hinsichtlich des Fachkräftemangels wie aber auch die Möglichkeiten der Digitalisierung.

 

So berichtet Alexandra Hellmiß, dass die Klinik kürzlich einen eigenen Glasfaseranschluss erhalten habe. Mit dem Ausbau des W-LAN in der Klinik wird auch die Patientenbetreuung immer mehr digitalisiert. „Wir haben die elektronische Patientenakte eingeführt und in Kürze können die Patienten die Behandlungspläne, Schreiben und weitere Informationen zu ihrem Reha-Aufenthalt über eine eigene App herunterladen, so die Klinikleiterin. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf der Gewinnung von Fachkräften und insbesondere auch von Fachärzten für die Klinik, welche auf den orthopädischen und psychotherapeutischen Bereich spezialisiert ist.

 

Ihre Hoffnung setzt die Klinikleiterin daher in die Akademie für Gesundheit und Pflege und wünscht sich, dass Bad Soden-Salmünster den Zuschlag für den Standort erhält. So könne die MEDIAN-Klinik zahlreiche Praktikumsplätze anbieten. Sicherlich würde die Ansiedlung der Akademie gerade bei den örtlichen Kliniken für Synergieeffekte sorgen.

 

Bei der anschließenden Klinikführung konnten sich die Vertreter aus dem Rathaus ein eigenes Bild über die Leistungen machen. Die Klinik gehört der deutschlandweit größten Rehaklinik-Kette MEDIAN an, welche über 120 Kliniken in ganz Deutschland verfügt. In Bad Soden stehen rund 190 Betten für Patienten zur Verfügung. Weiterhin zählt die Klinik bei der Erfüllung der orthopädischen Standards mit zu den besten Häusern in Deutschland.

Förderung des TTC Salmünster zur Erneuerung der WC-Anlage

Bad Soden-Salmünster: Toiletten in Tischtennishalle im Schwedenring werden für rund 25.000 Euro erneuert. Stadt Bad Soden-Salmünster unterstützt diese Maßnahme.

 

Der TTC Salmünster plant die Erneuerung der alten und zum Teil nicht mehr funktionstüchtigen Toilettenanlagen in der Tischtennishalle im Stadtteil Salmünster. Seit dem Bau der Halle im Jahr 1976 wurden hier keine Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt. Im Zuge der Sanierung der Toiletten sollen diese auch barrierefrei umgebaut werden. Der Vorsitzende des TTC Gerhard Hepp führt aus, dass die Maßnahme selbstverständlich in Eigenleistung erfolgt. Auch verspreche man sich damit einer Verbesserung des Wohlfühlklimas in der Halle.

Viel Arbeit ist diesem Projekt bereits vorausgegangen. So habe man im abgelaufenen Jahr die Weichen für dieses Projekt gestellt und Förderanträge bei den öffentlichen Zuschussgebern von Land, Kreis und Landessportbund gestellt. „Die auf rund 25.000 Euro geschätzten Sanierungskosten wären mit Vereinsmitteln nicht zu stemmen gewesen“, so Hepp. Auch an die Stadt Bad Soden-Salmünster wurde ein Förderantrag gestellt.

„Gerne unterstützen die städtischen Gremien die Vereine vor Ort. Sind diese doch der Zusammenhalt und die Förderer des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und Gemeinwesen“, wird Bürgermeister Dominik Brasch zitiert. „Daher freue ich mich, dass die Stadt Bad Soden-Salmünster das Projekt des TTC Salmünster mit einem Baukostenzuschuss von 5.000 Euro unterstützen kann“, so der Rathauschef weiter. Den Förderbescheid überbrachte Brasch persönlich dem Vorsitzenden des TTC. Dieser nahm die städtische Förderzusage dankend entgegen und lies wissen, dass nunmehr alle Förderzusagen vorliegen und man mit der Sanierung beginnen könne.

In diesem Zusammenhang berichtete der Vereinschef rückblickend über die großen Umbaumaßnahmen in der Halle in den letzten Jahren und über die Chronik des Vereins. So zählt der Verein mittlerweile 270 Mitglieder und hat damit den höchsten Stand seit seinem Bestehen erreicht. Rund 150 Aktive spielen die Runden- und Meisterschaftsspiele. Besonders stolz sei man auf den sehr gut aufgestellten Nachwuchsbereich mit über 60 Kindern und Jugendlichen. Weiterhin laufen erfolgreiche Kooperationen des Vereins mit der Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster, dem Hessischen Tischtennisverband und dem Behindertenwerk Main-Kinzig, um die Menschen an den Tischtennissport heranzuführen.

Wie der Vorsitzende Hepp erklärte, hat sich der damalige mutige Schritt des Vereins im Jahre 2006, den Betrieb der Tischtennishalle am Schwedenring von der Stadt in Erbpacht zu übernehmen, gelohnt. Die damaligen Vereinsvorsitzenden Petzold und Auhl gingen schon damals mit der Zeit und zeigten Weitsicht. Hieraus wurde zusammen mit der Stadt der Grundstein für das nun schon seit 13 Jahren gut funktionierende Betreibermodell gesetzt. Ein sehr gutes Beispiel, welches aufzeigt, wie durch ehrenamtliches Engagement städtische Einrichtungen zukunftssicher betrieben werden können.

Bürgermeister Dominik Brasch bedankte sich auch namens des Magistrats bei dem TTC Salmünster für die gute Zusammenarbeit und wünscht dem Verein auch für sein neues Bauprojekt viel Erfolg und weiterhin viel Spaß und Engagement bei seiner Vereinsarbeit.

TTC-Vorsitzender Gerhard Hepp und Bürgermeister Dominik Brasch (v.l.) Bildquelle: Stadt BSS