die Finanz- und Wirtschaftskrise bestimmt derzeit die Nachrichten weltweit. Erste Auswirkungen sind auch in unserer Stadt zu spüren. Dies aufnehmend haben sich Magistrat und Stadtverordnetenversammlung entschieden dem entgegenzuwirken und sich an den Konjunkturprogrammen des Landes Hessen und der Bundesregierung zu beteiligen.
Die im Rahmen des Konjunkturprogramms angemeldeten Maßnahmen wurden zwischenzeitlich genehmigt und in Angriff genommen. Die Maßnahmen dienen dem Erhalt einer guten Infrastruktur. Sie sind insoweit zukunftsorientiert und eröffnen unserer Stadt neue Chancen. Bad Soden-Salmünster muss für Familien und Unternehmen attraktiv und interessant bleiben, sonst besteht die Gefahr, dass die Wirtschaftskrise die Stadt nachhaltig schädigt.
Die ausgewählten Maßnahmen, welche die Sicherung von Sportanlagen, die Verbesserung der Feuerwehrausstattung und der Neuerrichtung eines Kindergartens dienen, sprechen insoweit für sich. Es wurden gerade solche Maßnahmen ausgewählt, welche langfristigen Nutzen bringen und insoweit nicht nur als Strohfeuer wirken.
Im Rahmen des neuen Energiesparprogramms bzw. U-3-Betreuungsprogramms sollen nun weitere wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang insbesondere die Fortentwicklung der Stadthalle Salmünster, der Spessart-Therme in Bad Soden, des Freibades in Bad Soden, der Kleinschwimmhalle in Salmünster, der Turnhalle in Bad Soden und der Kindertageseinrichtungen in Salmünster und Bad Soden. All die genannten Objekte bedürfen erheblicher Sanierungsmaßnahmen, welche in einen zukunftsorientierten Kontext gestellt werden müssen.
Die notwendigen Investitionen bewegen sich im mehrfachen Millionenbereich. Die Stadt verfügt dabei nur über beschränkte Mittel, welche so eingesetzt werden müssen, dass der höchste Nutzen für alle Bürgerinnen und Bürger sowie für nachfolgende Generationen erwächst. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung legen vor diesem Hintergrund besonderen Wert auf die Verbesserung bzw. Fortentwicklung solcher Einrichtungen, welche in einem besonderen Maß auch der Jugendbetreuung dienen oder für diese Betreuungsaufgabe umgestaltet werden können.
Dies aufnehmend bitte ich Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, um Unterstützung bei der Zukunftsgestaltung unserer Stadt. Nachdem derzeit Vorbereitungsarbeiten für viele verschiedene Maßnahmen laufen, ist es besonders wichtig solche Ideen einzubringen, welche es uns ermöglichen die Infrastruktur so zu erhalten, dass sie bezahlbar bleibt. Ich bitte deshalb alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sich mit guten Ideen einzubringen.
Einen ersten Schritt in die richtige Richtung hat die Vereinsgemeinschaft Salmünster getan. Der neue Vorstand hat intensive Vorarbeiten zum Erhalt eines Veranstaltungsraumes in Salmünster geleistet. Die Verantwortlichen fordern nicht nur, sondern beteiligen sich durch eigene Arbeit und eigenen finanziellen Beiträgen an der spannenden und wichtigen Zukunftsaufgabe.
Gleiche Überlegungen sollten auch bei den anderen wichtigen Zukunftsobjekten angestellt werden. Die Forderung nach dem Erhalt der Einrichtungen gegenüber der Stadt, welche nur alle örtlichen Steuerzahler repräsentiert, ersetzt in wirtschaftlich nicht kalkulierbaren Zeiten nicht bürgerschaftliches Engagement. Mit der Stadtkasse verhält es sich wie mit der Familienkasse zu Hause. Auch diese Kasse kann nur in einem beschränkten Umfang überzogen werden. Überschreitungen, welche die Stadt auch in guten Zeiten überlasten, wird die Kommunalaufsicht nicht zulassen. Wer eine lebenswerte Stadt erhalten will, muss deshalb aktiv an der Gestaltung seiner Stadt mitarbeiten.
Sehr gefallen hat mir in diesem Zusammenhang die Bereitschaft von Repräsentanten bedeutender Salmünsterer Vereine, welche meinem Beispiel gefolgt sind und sich für eine jährliche Spende zwecks Unterhalts der Stadthalle bereit erklärt haben.
In diesem Sinne hoffe ich auf die Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger bei der Bewältigung der Zukunftsaufgaben. Aktuell gibt es aus dem Magistrat folgendes zu berichten:
Vielen Dank
Ihr
Lothar Büttner
Bürgermeister
Der Bahnhof stellt sich heute leider als Gebäude mit erheblichen Bauschäden dar. Dank des Engagements des örtlichen Reisebüros Ziegler kann man vorort noch Fahrkarten erwerben und Informationen erhalten. Die sonstigen Nutzungen, namentlich die Wartehallenfunktion und der Gastronomiebereich stellen sich als dringend verbesserungsbedürftig dar. Auch die Bahnsteige sind für Behinderte nicht nutzbar. Die Bahn sieht sich außerstande Renovierungsmaßnahmen zu veranlassen.
Der Magistrat hat sich deshalb mit der Angelegenheit befasst und möchte in Zusammenarbeit mit dem RMV und der Bahn AG nach gemeinschaftlichen Lösungen suchen. In einem ersten Schritt soll eine Verbesserungsplanung für den Bahnsteigbereich vorangebracht werden. Nach Auffassung des Magistrates kann es nicht angehen, dass ältere oder behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger die Bahn als öffentliches Verkehrsmittel nur deshalb nicht nutzen können, weil die Bahn AG nur Prioritäten in Neubaustrecken und sonstigen Großprojekten sieht, derweil vorhandene Einrichtungen verfallen.
Dem Magistrat hat in Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern festgestellt, dass in den kleineren Stadtteilen oft völlig ungenügende Internetanbindungen bestehen. Dies stellt sich als elementare Belastung für die Fortentwicklung dieser Stadtteile dar. Die mangelhafte Breitbandversorgung hindert nicht nur die Fortentwicklung oder Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen. Die Mängel stellen sich auch als erhebliche Einbuße an Lebensqualität für die Familien dar. Schulen und Universitäten setzen eine ausreichende Versorgung voraus.
Der Magistrat hat deshalb die Stadtverordnetenversammlung um Zustimmung für allumfassende Voruntersuchungen gebeten, damit neue intelligente Versorgungslösungen in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesregierung und den Versorgern gefunden werden können.
Verbesserung und Fortentwicklung der Kinderbetreuung
Ein zentrales Thema für die städtischen Gremien ist eine gute und überzeugende Kinderbetreuung. So ist es stets ein Anliegen aller Gremien eine gute Infrastruktur für Kinder und Jugendliche anzubieten. Nachdem die Kindergärten vor neuen großen Herausforderungen bei der Betreuung der unter 3-jährigen Kinder stehen und auch die Zusammenarbeit mit den Schulen intensiviert werden muss, hat der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung empfohlen der Einrichtung einer Kinderbetreuungskommission zuzustimmen, welche die Planungen für die nächsten Jahre unterstützt.
Der Magistrat freut sich sehr, dass die Kommission nicht nur mit Vertretern der politischen Gremien besetzt sein wird, sondern auch Vertreter aus allen Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet aufweist. Gerade die Beteiligung der Fachleute der Kindergartenträger stellt sicher, dass die Erfahrungen in der Kinderbetreuung sachgerecht im Interesse unserer Kinder fortentwickelt werden können und somit ein hoher Ausbildungs- und Betreuungsstandard gewährleistet wird.
Mit dem Ziel die Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder auszubauen, wurde ein entsprechender Förderantrag für das Jahr 2009 beim Main-Kinzig-Kreis eingereicht. In diesem Jahr soll der Kindergarten Huttengrund ausgebaut werden. Für die Stadtteile Bad Soden und Salmünster sollen die Ausbaumaßnahmen 2010 aufgeplant werden.
Im Rahmen der Altstadtsanierung konnte eine Überprüfung der gewerblichen Fortentwicklungspotentiale im Bereich der Altstadt Salmünster erreicht werden. Nachdem seitens der Ministerien das städtische Fortentwicklungskonzept als Pilotprojekt anerkannt wurde, konnte eine Förderung für die verbesserte publikumswirksame Gestaltung zentraler Altstadtbereiche erreicht werden. Der Magistrat stimmte deshalb gerne diversen Informations- und Gestaltungsmaßnahmen vom Obertor bis zum Schwedenring, welche die Arbeitsgruppe der Altstadt Salmünster zusammen mit der Hessen-Agentur erarbeitet hat, zu.
Magistrat, Betriebskommission Kur und Stadtverordnetenversammlung sind sich einig, dass der Kurbereich viele Arbeitsplätze in der Stadt und der Umgebung sichert. Sie haben die Kurbetriebsleitung deshalb ausdrücklich für das Engagement um die Fortentwicklung des Betriebes gelobt. Salzgrotte, Sauna, med. Fitnesscenter, neue Wellnessanwendungen und Therapien stärken nicht nur den Betrieb, sondern viele Betriebe im Umfeld. Die hohe Anzahl der Besucher der neuen Salzgrotte belegt, dass von Umgestaltungsmaßnahmen positive Wirkungen ausgehen. Im Hinblick auf gestiegene Energiekosten sollen nunmehr Maßnahmen im Bereich der Heizung und Lüftung aufgeplant werden. Daneben sollen durch die Beseitigung baulicher Mängel im Umkleidebereich die Besucher angemessener willkommen geheißen werden. Natürlich werden auch neue Besuchermagnete im Innenbereich vorbereitet. Die Gremien der Stadt unterstützen die Betriebsleitung bei den wichtigen zukunftsorientierten Verbesserungen, welche die Gästezahlen trotz der neuen Konkurrenz in der nahen und fernen Umgebung auf einem hohen Niveau halten sollen.
Magistrat und Stadtverordnetenversammlung möchten mit Förderung durch Land, Bund und EU wesentliche Teile des Kurparks und des Areals „Badestraße" so umgestalten, dass diese touristisch bedeutsamen Areale in einen zeitgemäßen und attraktiven Zustand versetzt werden. Die Ersetzung der bestehenden Brunnenanlage, die Schaffung eines Generationenparks mit einer einmaligen neuen Wassertretanlage und Spielen für Alt und Jung sowie die neue Arena in der Salz und die neu gestaltete „Badestraße" werten den Kurbereich nachhaltig auf und werden sich als neue Anziehungspunkte für Gäste aus nah und fern erweisen. Bad Soden-Salmünster braucht Gäste. Diese kommen nur dann, wenn die Stadt für Besuche attraktiv ist.
Das Hessische Ministerium der Finanzen hat in seiner Mitteilung vom 15. April 2009 eine Berechnungsgrundlage zur Steuerschätzung der Gemeindeanteile für das I. Quartal 2009 veröffentlicht. Demnach gestaltet sich die Abschätzung der Folgen der Weltwirtschaftskrise für die öffentlichen Haushalte schwierig. Neben den Auswirkungen der schlechten Wirtschaftslage kommt hinzu, dass steuerliche Änderungen auf Bundesebene erhebliche Mindereinnahmen für die öffentlichen Haushalte mit sich bringen sollen. Allein unter diesen Gesichtspunkten wird sich das Aufkommen aus den Gemeindeanteilen an der Einkommensteuer, an der Umsatzsteuer und am Familienleistungsausgleich für die Stadt Bad Soden-Salmünster in den Haushaltsjahren 2009 bis 2012 trotz der erneuten Steigerung unseres individuellen Anteils negativ auswirken. Aufgrund der vorliegenden Konjunkturdaten und der in diesem Zusammenhang stehenden Finanzkrise zeigt die Steuerschätzung für die Gewerbesteuern ebenfalls deutliche Rückgangstendenzen im Vergleich zu den Vorjahren auf. Der Magistrat nahm die Steuerprognosen zur Kenntnis und hofft mit der Abwicklung des Konjunkturprogramms II und den vielen sonstigen Unterstützungsmaßnahmen auf Besserung. Der Magistrat nimmt die Prognose aber auch nochmals zum Anlass alle Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung bei der Bewältigung wichtiger Zukunftsprojekte zu bitten. Es ist wichtig, dass im Stadtgebiet eine hervorragende Infrastruktur intelligent und kostengünstig gesichert wird.
Der Magistrat stimmte der Beschaffung einer Wärmebildkamera und der Verbesserung der DSL-Anbindung in den großen Feuerwehrstützpunkten zu. Hiermit werden die Feuerwehren in die Lage versetzt noch effektiver im Brand- bzw. Hilfeleistungseinsatz zu operieren.
Der Magistrat möchte die heimische Wirtschaft stärken und die Effektivität der Verwaltung erhöhen. Aus diesem Grund wurde die Anwendung der im Rahmen des Konjunkturprogramms II erlassenen Vergabebeschleunigungsrichtlinien für alle städtischen Aufträge beschlossen.
Das Internet hat heute einen hohen Stellenwert für Kommunen. Dies betrifft beispielsweise das touristische Zielmanagement, die Vermarktung von Wohn- und Gewerbeflächen oder die Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger Behördengänge online zu erledigen.
Die aktuelle Internetpräsenz der Stadt Bad Soden-Salmünster wurde im Jahr 2000 neu erstellt und seitdem betrieben. Nun hat der Magistrat eine vollständige Neukonzeption der Internetpräsenz beauftragt. Das Ziel der neuen Homepage für Bad Soden-Salmünster ist es, dem Besucher der Seiten den Eindruck einer attraktiven und gesundheitsorientierten Urlaubsdestination, welche zum Wohnen mit hoher Lebensqualität einlädt und zugleich ein interessanter Wirtschaftsstandort ist, zu vermitteln. Mit der Fertigstellung und Freischaltung der neuen Seiten ist noch in diesem Jahr zu rechnen.
Um die Ansiedlung von neuen Gastronomiebetrieben zu fördern und den Weiterbetrieb bestehender Gaststätten zu unterstützen hat der Magistrat Änderungen im Gaststättenrecht genutzt und die Gebührenordnung überarbeiten lassen. Hiermit konnten die bisherigen Gebühren deutlich gesenkt werden. Der Magistrat hofft, dass damit die negative Entwicklung im Gaststättenbestand gestoppt wird und sich eine Umkehrung hin zu neuen Gaststättenbetrieben ergibt.
Gemäß europarechtlichen Vorgaben müssen die nationalen Normen auf Vereinbarkeit mit der EU-Dienstleistungsrichtlinie überprüft werden. Dies betrifft auch kommunale Satzungen. Auf Empfehlung des hessischen Städte- und Gemeindebundes war die Friedhofsordnung der Stadt Bad Soden-Salmünster hinsichtlich der Antragsmodalitäten für Gewerbetreibende, welche auf den städtischen Friedhöfen tätig sein wollen, zu überarbeiten.
Der Magistrat hat mit Bedauern die Ankündigung der Deutschen Telekom AG zur Kenntnis genommen, dass im Stadtteil Bad Soden öffentliche Fernsprecheinrichtungen aufgrund sinkender Nachfrage abgebaut werden sollen. Entsprechende Bedenken wurden vom Magistrat gegenüber der Telekom vorgetragen. Hierdurch konnte die Versorgung mit Fernsprecheinrichtungen für unsere Bürger und Gäste im Innenstadtbereich von Bad Soden gewährleistet werden. An wichtigen Standorten bleiben Fernsprecheinrichtungen erhalten.
Der Winter 2008/09 führte aufgrund der Kälte zu erheblichen Schäden im Bereich der Straßen und Gehwege. Der Magistrat hat in ersten Schritten Großschäden an verkehrswichtigen Straßen beseitigen lassen und die Sanierung der Gehwegrandsteine in Auftrag gegeben. Das neue Sanierungsverfahren für die Randsteine der Gehwege hat es ermöglicht, gerade in diesem Bereich kurzfristig große Flächen zu sanieren.
Der Magistrat brachte im Benehmen mit den Jagdgenossenschaften auch Feldwegebaumaßnahmen auf den Weg.
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Hiermit erfolgt der Endausbau aller Straßen in diesem Bereich. Der Magistrat geht davon aus, dass damit eines der attraktivsten Wohnviertel im Stadtgebiet entsteht und bittet die Anlieger um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauphase.
Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Gelnhausen hat bekannt gegeben, dass man zu Beginn der Sommerferien 2009 das Teilstück der Landesstraße 3178 zwischen der „Eichgrabenstraße" und „Am Heidegraben" sanieren will. Die Sanierung des in katastrophalem Zustand befindlichen Straßenabschnitts wurde vom Magistrat seit vielen Jahren immer wieder angemahnt. Die Sanierungsmaßnahmen sollen die Strecke bis zur grundhaften Erneuerung im Jahr 2013 in einen gut befahrbaren Zustand versetzen.
Auch in diesem Jahr wird in der Stadtverwaltung wieder eine Ausbildungsstelle zum Bachelor of Arts (vormals Dipl.-Betriebswirt/in) besetzt. Der Magistrat hat die Einstellung einer Bewerberin aus dem Stadtgebiet zum 1. Oktober 2009 beschlossen. Die dreijährige Ausbildung findet im theoretischen Teil an der Dualen Hochschule in Mannheim und im praktischen Teil im kaufmännischen Bereich der Stadtverwaltung statt.
Daneben wurde eine weitere Ausbildungsstelle für den Beruf „Verwaltungsfach-angestellte/r" bereitgestellt. Auch diese Stelle wurde mit einer Bewerberin aus dem Stadtgebiet besetzt. Der Magistrat freut sich, jungen Menschen die Möglichkeit zu den hochwertigen Ausbildungsberufen anbieten zu können.
Bund und Länder haben sich auf einen Investitionspakt zur energetischen Erneuerung der sozialen Infrastruktur verständigt. Das neue Förderprogramm reagiert auf den Investitionsstau bei der Unterhaltung der kommunalen Infrastruktur. Es soll vorrangig in Städten und Gemeinden helfen, in denen dieser Investitionsstau infolge schwieriger Haushaltslage entstanden ist. Schwerpunkt des Mitteleinsatzes in unserer Stadt sind, wie oben erwähnt, Kindertageseinrichtungen, Begegnungsstätten, Mehrzweckhallen und Sporthallen als Teil der sozialen Infrastruktur von Städten und Gemeinden.
Der Magistrat hat sich mit Beschwerden von Anwohnern des Jugendzentrums in der Stadthalle Salmünster befasst. Dabei hat der Magistrat sowohl Verständnis für die Anlieger, weist aber auch darauf hin, dass ein Jugendzentrum grundsätzlich ein Ort der Begegnung ist. Der Magistrat bittet deshalb sowohl die Jugendlichen als auch die Anwohner um gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. Der Magistrat freut sich in diesem Zusammenhang, dass sich der Kinder- und Jugendbeirat intensiv der Fortentwicklung des Jugendzentrums annehmen will.
Im Rahmen der Altstadtsanierung hat der Magistrat der Vergabe von Arbeiten für die Erneuerung des Schwedensteges und der Auenwegbrücke zugestimmt. Weiterhin wurde die Vergabe der Bauarbeiten für den Fußweg am Schwedenring beschlossen. Die Bauarbeiten werden in Kürze beginnen. Das Areal rund um den Schwedenring wird damit der attraktivste Wohn- und Aufenthaltsbereich im Stadtteil Salmünster. Der Bereich ist zugleich Verbindungsglied zwischen dem Kurstadtteil Bad Soden und der Altstadt Salmünster. Er ist insoweit eine wichtige Einrichtung zur Verbesserung der innerörtlichen Infrastruktur.
Nach Prüfung verschiedener Angebote hat der Magistrat die Arbeiten für die Anbringung einer Sonnenschutzmembrane auf dem Stahltor am Sebastian-Herbst-Platz vergeben. Die neue rote Membrane wird das Erscheinungsbild des Platzes hoffentlich rechtzeitig vor dem Stadtfest in Bad Soden abrunden.
Die Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Salmünster trat mit der Bitte an den Magistrat, den Blutsonntag aus organisatorischen Gründen auf den zweiten Sonntag nach Fronleichnam zu verlegen. Nach Beteiligung des Ortsbeirats Salmünster und eingehender Erörterung stimmte der Magistrat der Verlegung zu. Der Magistrat hofft, dass die Pflege einer so wichtigen Tradition in Zukunft besser ermöglicht werden kann.
Einem verdienten Bürger aus Bad Soden hat der Magistrat seinen Dank für dessen unermüdlichen Einsatz hinsichtlich der Sauberkeit auf dem Friedhof in Bad Soden ausgesprochen. Besonderes Lob des Gremiums erhielt er für sein spontanes Engagement als es darum ging, gefallenes Laub noch vor den Feiertagen in Eigeninitiative aufzusammeln.
In diesem Zusammenhang bittet der Magistrat alle Bürgerinnen und Bürger, mehr Augenmerk auf die Pflege und Instandhaltung der Gräber zu legen. Ungepflegte Grabstellen werden der Würde und dem Ansehen der letzten Ruhestätte der Verstorbenen nicht gerecht. Pflegearbeiten an den Grabstätten sind ein Stück Pietät gegenüber den Verstorbenen und sind schon von daher Pflicht für alle Nutzungsberechtigten. Der Magistrat behält sich im Übrigen vor, bei permanent unterbleibender Pflege der Grabstellen im Einzelfall auch mit Geldbuße zu reagieren.
Der Magistrat nahm die Mitteilung des Hessischen Innenministeriums zur Kenntnis, dass sich der Aufbau des digitalen Funknetzes für die Polizei, die Feuerwehr und die Hilfsorganisationen in Deutschland bis zum Jahr 2012 verzögern wird. Die Verzögerung wurde im Wesentlichen damit begründet, dass mehr Liegenschaften für die flächendeckende Funkversorgung akquiriert werden müssen als vormals angenommen.
Somit würden auch die Planungen und Baumaßnahmen für Gebäude incl. Einbau der Gerätetechnik länger als ursprünglich vorgesehen dauern.
Das Freibad Bad Soden öffnete im Mai seine Pforten für die Badegäste.
Im vergangenen Jahr nutzten nur 13.000 Besucher das Bad. Das Bad verursachte deshalb einen Fehlbetrag von 70.000 Euro. Dies aufnehmend hofft der Magistrat auf viele Besucher. Zugleich bittet der Magistrat um Verständnis dafür, dass über die Zukunft der vier städtischen Bäder intensiv gesprochen werden muss, da in allen Bädern teuere Sanierungsmaßnahmen anstehen, welche kaum vollständig finanziert werden können. Hier sind neue zukunftsfähige Ideen gefragt, falls der Fortbetrieb aller Bäder nicht möglich ist.
Auf Einladung von Bürgermeister Darnaud reiste der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Bad Soden-Salmünster als offizieller Vertreter der Stadt Bad Soden-Salmünster zum Drehorgelfest in die Partnerstadt Guilherand-Granges. Der Magistrat freut sich sehr über das Interesse des KJB und dankt allen Jugendlichen für das Engagement.
Im Mai 2009 fand das privat organisierte Musikfestival "Watzstock" in Katholisch-Willenroth statt. Das Musikevent wird seit vielen Jahren mit großem Erfolg auf einem Grundstück im "Reichenbacher Weg" durchgeführt. Der Magistrat freut sich über die hervorragende Eigeninitiative in dem schönen Stadtteil am Himmel.
Der Magistrat freute sich über einen Veranstaltungshöhepunkt in unserer Stadt und stimmte der Nutzung des Schleifrashofes für die Freilichtaufführungen "Rotz und Wasser" des Ensemble feel-X gerne zu. Erfreut nahm er zur Kenntnis, dass die Aufführungen eine Vielzahl von Mitbürgerinnen und Mitbürgern und Gästen aus Nah und Fern in die alten Mauern des Schleifrashofes lockte. Dies zeigte sich bei der Uraufführung und bei den weiteren Vorstellungen. Die Darsteller inszenierten stets vor vollen Rängen die "Geschichte der tapferen Frauen von Salmünster".
Der Magistrat bedankt sich bei allen Darstellern und Helfern, die dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltungen reibungslos abliefen. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Autor Wolfgang B. Moritz.
Der Magistrat freut sich bereits jetzt auf die nächste Veranstaltung.
Der Magistrat freut sich über die Eröffnung der neuen Augenarztpraxis im ehemaligen Krankenhaus Salmünster. Mit der Eröffnung der neuen Filialpraxis wird die fachärztliche Betreuung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort erheblich verbessert. Gestärkt wird damit die gesamte medizinische Infrastruktur und Attraktivität Bad Soden-Salmünsters als Wohnort.
In den zurückliegenden Monaten freute sich der Magistrat darüber, dass trotz Finanzkrise wieder eine nicht unbedeutende Anzahl an Bauanträgen und Bauvoranfragen vorgelegt wurden. Diese verteilen sich im Stadtgebiet wie folgt:
Alsberg 1
Bad Soden 8
Kerbersdorf 1
Mernes 3
Romsthal 3
Salmünster 9
Hausen 3
Wahlert 1