v. Ch. |
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200.000 -100.000 | In urgeschichtlicher Zeit wurde in Romsthal von Neandertalern Quarzit zur Werkzeugherstellung geschlagen. |
4.000-3.000 | Funde aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit weisen darauf hin, daß unser Gebiet bereits in der Steinzeit besiedelt war. |
n. Chr. |
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20.09.886 | Einweihung der Stiftskirche von Salmünster, Markbegrenzung des Kirchspiels Salmünster genannt. |
um 900 | Der Ort Salz (Salzaha) - heute Teil von Bad Soden - wird urkundlich erwähnt. |
um 1000 | Salmünster (Salchenmunster) wird genannt. |
1190 | Soden (Sodin) wird urkundlich erwähnt. |
1252 | Die zerstörte Burg Stolzenberg wird wieder errichtet. |
1267 | Als Siedlung Mernolfes wird der Ort Mernes urkundlich genannt. |
06.07.1296 | Soden erhält durch König Adolf von Nassau unter dem Namen Stolzental das Stadtrecht. |
1313 | Der Ort Alsberg heißt urkundlich Eilerßberg. |
1319 | Der Weiler Hausen zu den Brücken heißt erstmals Husen. Das Kollegiatstift von Salmünster wird gegründet. |
04.08.1320 | Salmünster erhält durch Kaiser Ludwig dem Bayer das Stadtrecht. |
1326 | Der Ort Ahl (Alda) wird urkundlich erwähnt. Der Ort Wahlert heißt urkundlich Waldenrode. |
1328 | Die Brüder von Hutten werden als erbliche Burgmannen eingesetzt und nehmen den Familiennamen von Hutten zum Stolzenberg an. |
1339 | Der Ort Katholisch-Willenroth wird urkundlich als Wilnrode erwähnt. |
1350 | Erbauung der ersten Kapelle (Teil der heutigen Kirche) in Mernes. |
1356 | Der Ort Eckardroth wird urkundlich Ekharterode genannt. |
1365 | Ramsthal heißt in einer Urkunde erstmals der Ort Romsthal. |
1404 | Fertigstellung der Wehranlagen der Stadt Salmünster. |
1408 | Das älteste Stadtsiegel von Salmünster zeigt den hl. Bonifatius. |
1443 | Erstmalige Erwähnung der Kapelle (heutiger Chor) in Alsberg. |
1447 | Der Ort Kerbersdorf heißt urkundlich Korbersdorf. |
1522 | Die huttischen Besitzungen zu Hausen, Salmünster und Soden fallen in die Hände des Landgrafen Philipp von Hessen. |
1526 | Rückgabe der genannten Güter durch den Landgrafen an den Ritter und kurmainzischen Marschall Frowin von Hutten. |
1536 | Das Huttenschloß in Soden wird erbaut. |
22.05.1540 | Verkauf der Hälfte unserer heutigen Stadt an den Kurfürsten und Erzbischof von Mainz. In späteren Jahren zu 4/5. |
1563 | Der an der nordwestlichen Stadtmauer liegende Huttenhof in Salmünster wird erbaut. |
1599 | Das Huttenschloß in Soden wird um den Marstall erweitert. |
1616 | Die Thurn- und Taxissche Post eröffnet einen neuen Kurs durch Salmünster. |
1649 | Ansiedlung von Braunschweigern, Flamen und Böhmen im Huttischen Grund. |
1650 | Die aus Gelnhausen vertriebenen Franziskanermönche lassen sich in Salmünster nieder. |
1658 | Aus diesem Jahr stammt das älteste dem 14. Jahrhundert zuzuordnen den Stadtsiegel von Bad Soden. |
1664 | Die zerstörte Kapelle zu Mernes wird wieder aufgebaut. |
1694 | Das Franziskanerkloster in Salmünster wird fertiggestellt. |
um1703 | Bau des Rathauses in Soden. |
1707 | Die Scheune und der Abschlußflügel am Schleifrashof wird errichtet. |
04.05.1734 | Wiedereinlösung der zu 4/5 in kurmainzischem Besitz befindlichen Städte Salmünster und Soden durch das Stift Fulda mit dem für Soden einschneidenden Verzichts der Salzgewinnung. |
1742 | Fürstabt Amand von Buseck löst das letzte Fünftel von den Freiherrn von Hutten ein. |
1742 | Erwähnung der Burg und Burgmühle in Romsthal. |
1743 | Nach sechsjähriger Bauzeit ist die barocke Pfarr- und Klosterkirche Salmünster nach den Plänen von Andreas Gallasini fertiggestellt. |
1745 | Die alte Stiftskirche in Salmünster wird abgebrochen. |
1756 | Anfänge der Industrialisierung in Salmünster und im Huttischen Grund durch eine Hanauer Firma. |
1777 | Übergabe einer neugegründeten Lateinschule in Salmünster. |
1805 | Die Kirche in Romsthal wird erbaut. |
1813 | Napoleon weilt in Salmünster. |
1814 | Mernes und Alsberg mit dem Weiler Hausen werden bayerisch. |
1816 | Das Amt Salmünster wird kurhessisch. |
01.01.1822 | Salmünster wird Kreisstadt und bleibt es bis zum 31.12.1829. |
1825 | In Kerbersdorf wird eine Schule eingeweiht. |
1830
1838 | Die Städte Salmünster, Soden und die Orte Romsthal, Eckardroth, Wahlert, Kerbersdorf und Ahl kommen zum Kreis Schlüchtern. |
1839 | Beginn der Gründung einer Badegesellschaft in Soden |
1844 | Die Ober-Berg- und Salzwerks-Direktion Cassel legt die Bedingungen zur Anlegung einer Bade- und Trinkanstalt für die Stadt Soden fest. |
1846 | Das neue Rathaus in Salmünster wird fertiggestellt. |
1849 | Das huttische Patrimonialgericht Romsthal wird aufgehoben und dem Justizamt Salmünster zugeordnet. |
03.09.1866 | Das Kurfürstentum Hessen wird nach dem Friedensvertrag preußisch. |
01.07.1868 | Die Bahnstrecke Salmünster wird eröffnet. |
1869 | Gründung der Fa. Carl Anselm jr., Stolzenberger Garnfabrik. |
1872 | Der Königlich-Preußische Minister für Handel und Gewerbe verleiht der Stadt Soden das uneingeschränkte Nutzungsrecht für die Heilquellen. |
1872 | Vermessung des Heilquellenfeldes. |
1875 | Gründung der Badegesellschaft Emmerich und Vitriarius. |
1876 | Einrichtung der ersten Badezellen im Huttenschloss Soden |
1880 | Freilegung der Huttenquelle |
1880 | Freilegung der Otto-Quelle und des alten Badesprudels (Sprudel II). |
26.06.1881 | Eröffnung des ersten Badehauses am Ufer der Salz in Soden. |
1882 | Bau der ersten Wasserleitung in Soden. |
1883-84 | Bau des ersten Kurheimss durch Frau Vitriarius (Villa Vitriarius, später sog. Hessenhof. (Abriss 2009) |
1886 | Eröffnung des ersten Kurhauses in Soden (heute sog. Altes Kurhaus in der Badestraße). |
1886 | Freilegung der Roland-Quelle. Das Wasser wird wegen seine großen Haltbarkeit u.a. als Schiffswasser genutzt |
1888 | Einweihung der evangelischen Kirche in Salmünster. |
19.03.1888 | Pacificus Schulz wird erster Pfarrer in Soden. |
1892 | Gründung der Holzbildhauerei und Möbelfabrik Herbst. |
19.02.1894 | Neugründung der Badegesellschaft 'Soolbad Soden-Salmünster Alfermann & Co.' |
1894 | Plan zur ersten Tiefbohung eines Badesprudels durch Alfermann & Co. |
1894-96 | Bau der neuen Pfarrkirche St. Laurentius in Soden auf Initiative von Pfarrer Pacificus Schulz. |
1895 | Einsturz des Turms der alten Stiftskirche in Salmünster. |
1895 | Gründung Stolzenberger Büromöbelfabrik. Der Schnellhefter wird von Herrn Gladnitz in Soden erfunden. |
01.05.1895 | Die erste Tiefbohrung (Sprudel I) in Soden wird bei 114 Metern fündig. |
1903-05 | Bau einer Kinderheilanstalt durch Pacificus Schulz. |
1905 | Bau der Kreuzigungsgruppe aus der Bildhauerwerkstatt Fleck in Soden. Restaurierung 2005. |
1906 | Einweihung des Kreuzwegs oberhalb des alten Friedhofs. |
07.08.1909 | Durchbruch des Pacificus-Sprudels. |
21.12.1909 | Durchbruch der Carl-Roth-Quelle. |
1909 | Neubau der Schule in Mernes. |
1912 | Eröffnung des Krankenhauses in Salmünster. |
1913 | Bau des Kurpensionhauses 'Marienheim'. |
1913 | Einweihung der Kirche in Ahl. |
24.02.1919 | Stadt Soden erwirbt das Eigentum an den Heilquellen von der Badegesellschaft zurück. Beginn des Städt. Kurbetriebs |
1921 | Beginn der Elektrifizierung in unserer Stadt. |
1927 | Einweihung eines neuen Schulhauses in Soden. |
05.06.1928 | Die Stadt Soden bekommt das Prädikat 'Bad" verliehen und heißt nun offiziell Bad Soden bei Salmünster. |
25.09.1928 | Durchbruch des Radke-Sprudels aus 539 Metern Tiefe |
15.07.1930 | Grundsteinlegung zum Bau der Henry-Harnischfeger-Schule in Salmünster. |
06.12.1931 | Einweihung der Henry-Harnischfeger-Schule in Salmünster. |
1934 | Einweihung der Kirche in Kath. Willenroth. |
1935 | Eröffnung des Freiluft-Sole-Schwimmbades in Bad Soden. |
1950 | Das Kurhaus-Hotel wird nach gründlicher Renovierung wiedereröffnet. |
1950 | Errichtung einer kleinen Kuranlage an der Badestraße. |
1951 | Gründung einer Genossenschaft zur Förderung des Herzheilbades Bad Soden. |
1953 | Beginn der Bepflanzung rund um den König-Heinrich-Sprudel. |
1955 | Stadt kauft das Gelände um den König-Heinrich-Sprudel. |
06.03.1956 | Der Steinauer Architekt Josef Lamatsch gewinnt den Ideenwettbewerb zum Bau eines Kurmittelhauses. |
24.09.1956 | Bauginn auf dem Kurgelände. |
07.05.1957 | Richtfest des ersten Bauabschnitts der Kurmittelanlage. |
10.01.1959 | Übergabe des ersten Bauabschnitts der Kurmittelanlage (Konzerthalle, Wandelgang, Leseraum, Badehaus, Inhalation und Gymnastikraum). |
1959 | Beginn der Gestaltung der Kurmittelanlage / des Kurparks am König-Heinrich-Sprudel. |
1959 | Die Landesversicherungsanstalt Hessen schickt erstmals Kurgäste nach Bad Soden zur Durchführung eines Heilverfahrens. |
1963 | Eröffnung des neu erbauten Sole-Freischwimmbades im Stadtteil Bad Soden. |
21.12.1963 | Bürgermeister Fritz Hamm wird in Personalunion der erste Kurdirektor von Bad Soden. |
05.12.1964 | Bestimmungsübergabe des Erweiterungsbaus der Kurmittelanlage (zweigeschossiges Badehaus). |
30.03.1967 | Verleihung eines eigenen Stadtwappens an die Stadt Bad Soden bei Salmünster. |
17.09.1967 | Einweihung der evangelischen Erlöserkirche in Bad Soden. |
16.10.1967 | Verleihung eines eigenen Stadtwappens an die Stadt Salmünster. |
03.11.1969 | Inbetriebnahme des dritten Bauabschnitts der Kurmittelanlage (Gymnastikhalle, Massage- und Kneipptrakt) und des Verbindungsgangs zum Parksanatorium Pitzer KG sowie der Kurklinik am Park. |
1970 | Erbohung des Trinksprudels. |
01.01.1970 | Eingliederung der Gemeinde Alsberg/Hausen in die Stadt Salmünster. |
01.12.1970 | Eingliederung der Gemeinden Kerbersdorf und Romsthal in die Stadt Salmünster. |
01.12.1970 | Eingliederung der Gemeinde Wahlert in die Stadt Bad Soden bei Salmünster. |
29.11.1971 | Ausbruch des neuen Badesprudels (heute Fritz-Hamm-Sprudel). |
1971 | Das Architektenbüro Welz und Haag aus Korntal/Stuttgart gewinnt den Architektenwettbewerb zum Bau des Thermalsole-Bewegungszentrums mit Hallen- und Wellenbad im Stadtteil Bad Soden. |
01.04.1972 | Eingliederung der Gemeinden Ahl und Eckardroth in die Stadt Bad Soden bei Salmünster. |
01.07.1972 | Eingliederung der Gemeinde Kath. Willenroth in die Stadt Salmünster. |
Jan. 1973 | Baubeginn des Thermalsole-Bewegungszentrums in Bad Soden (heute: Spessart Therme). |
1973 | Anlage des Wassergartens im Rahmen der Kurparkerweiterung. |
01.07.1974 | Zusammenschluss der Städte Bad Soden bei Salmünster, Salmünster und der Gemeinde Mernes einschließlich der bereits eingegliederten Stadtteile zur Gesamtstadt Bad Soden - Salmünster. Sie umfaßt eine Fläche von 58,59 qkm und hat eine Einwohnerzahl von 10420. Aus folgenden Stadtteilen besteht die neue Stadt im Main-Kinzig-Kreis: Bad Soden, Salmünster, Ahl, Alsberg, Eckardroth, Hausen, Kath. Willenroth, Kerbersdorf, Mernes, Romsthal und Wahlert. |
04.04.1975 | Einweihung des neuen Thermalsole-Bewegungszentrums im Stadtteil Bad Soden in Anwesenheit des Hessischen Staatsmininsters für Wirtschaft, Heinz-Herbert Karry. |
12.03.1977 | Einweihung der neuen Stadthalle im Stadtteil Salmünster. |
18.03.1980 | Staatliche Anerkennung der Heilquellen Bad Sodens. |
1981 | Karl-Heinz Christmann wird Kurdirektor (1981-1992). |
02.07.1983 | Einweihung des Musikpavillons im Kurpark. |
1984 | Wiedererbohung des König-Heinrich-Sprudels und Anerkennung als "einzige kohlensäure- und eisenhaltige Thermalsole-Quelle in Hessen". |
1987 | Inbetriebnahme der zehnten Kurklinik in Bad Soden. |
1987 | Beginn der Sanierung der Altstadt von Salmünsters. |
09.12.1992 | Großbrand im Thermalsole-Bewegungszentrum. |
1993 | Rüdiger Fuchs wird Kurdirektor (1993-1999). |
14.09.1993 | Wiederinbetriebnahme des Thermalsole-Bades und der Therapieabteilung nach dem Brand. |
Okt. 1994 | Eröffnung der Brunnenpassage im Therma Sol. |
06.12 1996 | Verkehrsfreigabe des Streckenabschnitts der Autobahn 66 Bad Soden-Salmünster bis Schlüchtern-Nord (Distelrasen). |
22.03.1996 | Inbetriebnahme der erweiterten und zwischen 1969 bis 1973 erbauten Kläranlage. |
04.06.1999 | Eröffnung der sog. "Stadtstraße", der heutigen Thermalstraße, im Stadtteil Bad Soden. |
1999 | Kurt Stross wird Kurdirektor (1999-2003) |
Juli 2000 | Eröffnung der neugestalteten Brückenstraße in Bad Soden. |
2001 | Aufnahme des Stadtteils Bad Soden in das Städtebauförderungsprogramm des Landes Hessen. |
2003 | Aufnahme des Stadtteils Ahl in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen. |
2003 | Michael Lehrbacher wird Kurdirektor. |
2005 | Die letzten Franziskanermönche verlassen das Kloster Salmünster. |
22.07.2005 | Eröffnung der beiden neuen Wellness-Sprudelbecken (Innenbecken) in der "Therma Sol Spessart Therme" nach nur 100tägiger Umbauzeit bei laufendem Badebetrieb in Anwesenheit von Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel. |
Mai 2006 | Eröffnung des Neubaus der Saunalandschaft in der Therma Sol Spessart Therme. |
Nov. 2008 | Eröffnung der ersten Totes-Meer-Salzgrotte in Hessen in der Spessart Therme. |
Sept. 2010 | Eröffnung der Arena in der Salz in der Badestraße. |
2010-2011 | Neugestaltung des Kurparks mit Fontänengarten und Generationenpark. |