Übergabe des Anerkennungsschreibens

Staatssekretär Steffen Saebisch (links) überreicht das offizielle Anerkennungsschreiben an den Ersten Stadtrat Werner Wolf (mitte) im Beisein des Ersten Kreisbeigeordneten Dr. André Kavai

Gesamtstadt Bad Soden-Salmünster in das Förderprogramm Dorfentwicklung aufgenommen

17.10.2012

Nachdem das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung bereits im August mitgeteilt hatte, dass Bad Soden-Salmünster als einzige Kommune im Main-Kinzig-Kreis in das neue hessische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen wurde, überreichte nun am 17. Oktober der Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch das offizielle Anerkennungsschreiben.

Im Rahmen einer Feierstunde im Schleifrassaal dankte der Erste Stadtrat Werner Wolf Herrn Staatssekretär Saebisch und brachte zum Ausdruck, dass man alles daran setzen werde, das in die Stadt gesetzte Vertrauen der Staatsregierung zu erfüllen. Gleichzeitig dankte er dem Ersten Kreisbeigeordneten Dr. André Kavai für die umfassende Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises.

Die Stadtverordnetenversammlung, der Magistrat und die Ortsbeiräte verbinden große Hoffnungen mit der neuen Dorfentwicklung, so der Erste Stadtrat. Dies gelte insbesondere für die Auswirkungen des demografischen Wandels, die auch Bad Soden-Salmünster betreffen werden. Die Stadtverordnetenversammlung sehe in der neu konzipierten Dorfentwicklung mit dem ganzheitlichen Ansatz eine große Chance für die Stadt, diesen Veränderungen wirksam begegnen zu können und die Stadt „Fit für die Zukunft“ zu machen.

Wolf führte weiter aus, dass sich die Ortsbeiräte bereits intensiv mit der neuen Dorfentwicklung befasst haben und hier auch schon erste Vorbereitungstreffen mit der Stadt und dem Kreis stattgefunden hätten. In einigen Stadtteilen gebe es sogar bereits konkrete Projektideen. Gleichzeitig forderte er die Bürgerinnen und Bürger auf, sich in das Großprojekt einzubringen.

Der Startschuss für die Erstellung eines integrierten Entwicklungskonzepts (IKEK) falle im Januar mit Workshops in jedem Stadtteil. Die Öffentlichkeit wird hierzu rechtzeitig informiert.